Volltext : Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach auf das Jahr 1850. (34)

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1)  von  Seiten  der  Fürstlich  Schwarzburg-Sondershausenschen  Staatsregierung
  die  Stellen
a)  des  Staatsanwaltes,
b)  des  zweiten  Sekretärs,
c)  des  ersten  Kanzlisten,
d)  des  zweiten  Boten,
e)  des  Gefangenenwärters  nebst  Gehülfen;
2)  von  Seiten  der  Fürstlich  Schwarzburg-Rudolstädt'schen  Staatsregierung
die  Stellen
n)  des  ersten  Sekretärs,
b)  des  zweiten  Kanzlisten,
)  des  ersten  Boten
vom  Anfange  an  und  bleibend  besetzt  werden  sollen.

Art.  8.
Der  Etat  der  Besoldungen  ist  folgender:
der  Direktor  1000  Thaler
der  Staatsanwalt  und  ider  Kats  ..  .  800  -
der  Assesoror  ..  .  .  600
der  erste  Sekrettter  500
der  zweite  Sekreter  400  4½  u  Aus
der  erste  Kanzliit  300  fKbei  dem  Kreisder
  zweite  Kanzlist.  250  gerichte  Fondensder
  Kanzlist  bei  dem  Kreisgerichte  Arnstadt  800
die  beiden  Boten  zusammen  (jeder  200  Thaler)  400
der  Gefangenenwärter  und  sein  Gehülfe  400
Ark.  9.

Es  wird  für  die  Zahlung  dieser  Besoldungen  bei  einem  jeden  der  zwei
gemeinschaftlichen  Kreisgerichte  eine  besondere  Sustentations-Kasse  gebildet.
Jeder  der  kontrahirenden  Staaten  zahlt  die  ihn  nach  dem  vereinbarten  Maßstabe
  (Art.  2)  treffenden  Beiträge  in  vierteljäahrigen  Vorauszahlungen  an  diese
Sustentations-Kasse  ein.

Art.  10.

Die  zu  der  Verwaltungskasse  der  Kreiögerichte  zu  zahlende  Summe  soll
nach  Ablauf  eines  Jahres  von  Errichtung  der  Gerichte  an  festgestellt  und  hiernach
  ein  Normal-Satz  festgesetzt  werden.