Full text : Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach auf das Jahr 1858. (42)

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Nachdem  die  dießfallsige  Urkunde  unter  dem  heutigen  Tage  ausgefertigt
worden  ist,  wird  Solches  andurch  zur  öffentlichen  Kunde  gebracht.

Weimar  am  19.  Mai  1858.  .

Großherzoglich  Sächsisches  Staats-Ministerium,
Departement  des  Innern.
Für  den  Departements-Chef.
«  J.  v.  Helldorff.

III.  Dem  Fürstlich  Reußischen  Steueramte  zu  Greiz  ist  vom  1.  kommenden
Monates  an  die  Befugniß  zur  Erledigung  von  Begleitscheinen  I  über  wollene
Waaren  und  wollene  Garne  ertheilt  worden,  was  mit  Bezug  auf  die  Ministerial-Bekanntmachung
  vom  8.  September  1854  (Seite  333  des  Regierungs-Blattes)
  hiermit  zur  öffentlichen  Kenntniß  gebracht  wird.

Weimar  am  25.  Mai  1858.

Großherzoglich  Sächsisches  Staats-Ministerium,
Departement  der  Finanzen.
G.  Thon.

IV.  Hoöchster  Bestimmung  gemäß  wird  hiermit  angeordnet,  daß  die  im
S.  4  der  Verordnung  vom  22.  Februar  1848  zur  Sicherung  der  Gläubiger
Auswandernder  (Regierungs-Blatt  Nr.  4)  vorgeschriebenen  Bekanntmachungen
rücksichtlich  der  Auswandernden  aus  dem  Neustädter  Kreise  des  Großherzogthumes
  nicht  mehr  im  Neustädter  Kreisboten,  sondern  lediglich  in  der  Weimarer
Zeitung  zu  erfolgen  haben.

Weimar  am  26.  Mai  1858.

Großherzoglich  Sächsisches  Staats-Ministerium,
Departement  des  Innern.
Für  den  Departements-Chef.
J.  v.  Helldorff.

V.  Von  Seiten  der  Großherzoglich  Badenschen  Regierung  ist  dem  Untersteueramte
  zu  Pforzheim  die  unbeschränkte  Befugniß  zum  Begleitscheinwechsel
mit  allen  zuständigen  Zollbehörden  ertheilt  worden,  was  mit  Bezug  auf  die
Ministerial-Bekanntmachung  vom  8.  September  1854  (Seite  333  des  Regierungs-Blattes)
  hierdurch  zur  öffentlichen  Kenntniß  gebracht  wird.

Weimar  am  28.  Mai  1858.

Großherzoglich  Sächsisches  Staats-Ministerium,
Departement  der  Finanzen.
.  Thon

Druck  der  Hof  /  Buchdruckerei  in  Weimar.