Für die Uebungsorte, an welchen sich Artilleriedepots
nicht befinden, sind für den im Laufe der
Uebungen eintretenden Ausfall an Waffen angemessene
Reserven zu überweisen.
Nach beendeten Uebungen sind die Waffen in gewöhnlicher
Weise — die Gewehre, ohne sie zu zerlegen
— zu reinigen und an die Artilleriedepots
zurückzuliefern. In Letzteren erfolgt die Instandselzung
und demnächst die außerordentliche Reinigung der
zurückgelieferten Waffen.
Die Absendung von Abgabekommissionen seitens
der Truppentheile hat dabei nicht stattzufinden.
Alle aus der Instandsetzung der Waffen entstehenden
Kosten haben die Artilleriedepots zu bezahlen
und bei Kapitel 37, Titel 183 des Etats zu
verausgaben.
Dagegen wird den Truppentheilen Waffen-Reparaturgeld
nicht gewährt; dasselbe ist vielmehr seitens
der Intendanturen dem Kapitel 37, Titel 18a aus
Kapitel 24. Titel 25 als Rückeinnahme zu überweisen.
Die durch Empfang und Wiederablieferung der
Waffen entstehenden Transportkosten haben die Truppentheile
zu berichtigen und bei den Intendanturen zur
Erstattung zu liquidiren.
12. Bezüglich der Munition siehe Uebungsmunitions=Vorschrift.
Für Kavalleristen der Reserve, welche zur Ausbildung als
Fahrer bei der Feldartillerie üben, ist Uebungsmunition nicht
erforderlich.
Für die Uebungen der Feldartillerie wird für jede aus
Mannschaften des Beurlaubtenstandes zusammengesetzte Batterie,
welche eine Schießübung abhält, an Geschützmunition gewährt: