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& 10. Sowohl die Pfandbriefe allein als auch zugleich mit ihnen die Zinsleisten Setzung
(Talous) — nicht aber die Zinsscheine (Coupons) — können auf Antrag desjenigen, in außer Kuré.
dessen Händen sich die Papiere befinden, auf den Namen des Inhabers oder auch ohne
Bezeichnung eines Namens von einer nach den gesetzlichen Bestimmungen hierfür zuständigen
Behörde sowohl, als auch von dem Vorstande der Anstalt außer Kurs gesetzt
werden.
Dies geschieht durch eine amtlich beziehentlich satzungsgemäß zu vollziehende, mit
dem Datum und Stempel zu versehende Bemerkung auf dem Papier: („Für N. N. außer
Kurs gesetzt, beziehentlich „außer Kurs gesetzt“").
& 41. Pfandbriefe, welche auf den Namen des Inhabers außer Kurs gesetzt sind, Fortsetzung.
werden nur an den genannten Inhaber oder an den durch öffentliche Urkunden beglaubigten
Rechtsnachfolger oder Vertreter desselben ausgezahlt.
Sind auch die Zinsleisten (Talons) auf den Namen des Inhabers außer Kurs gesetzt,
so werden neue Zinsscheine gegen Rückgabe der Zinsleisten nur an den genannten
Inhaber oder an den durch öffentliche Urkunden beglaubigten Rechtsnachfolger oder Vertreter
desselben verabfolgt.
Pfandbriefe und Zinsleisten, welche ohne Bezeichnung des Namens außer Kurs gesetzt
werden, müssen, bevor die Auszahlung beziehentlich Verabfolgung neuer Zinsscheine
erfolgen kann, wieder in Kurs gesetzt werden.
§& 42. Nur derjenige, auf dessen Namen ein Pfandbrief und eine Zinsleiste außer Fortsetzung.
Kurs gesetzt worden ist, oder, wenn die Außerkurssetzung ohne Bezeichnung eines Namens
erfolgt ist, derjenige, welcher dieselbe beantragt hat, beziehentlich die durch öffentliche
Urkunden beglaubigten Rechtsnachfolger und Vertreter dieser Personen dürfen das Papier
wieder in Kurs setzen lassen. Dies geschieht, wenn die Außerkurssetzung ohne Bezeichnung
des Namens erfolgt ist, durch dieselbe Stelle, welche das Papier außer Kurs gesetzt hat,
übrigens gleichfalls durch eine amtlich, beziehentlich satzungsmäßig zu vollziehende, mit
Datum und Stempel zu versehende Bemerkung auf dem Papier: („Wieder in Kurs gesetzt").
§#43. Alle Behörden des Königreichs, die Verwaltungen öffentlicher Kassen und Mündelmäßige
milder Stiftungen, sowie Kirchen= und Schulinspektionen und Vormünder sind berechtigt, Sicherheit.
die in ihrer Verwaltung befindlichen Gelder in Pfandbriefen der Anstalt anzulegen.
fa 44. Die Anstalt haftet ihren Gläubigern, insbesondere den Pfandbriefinhabern, Haftung.
mit ihren Forderungen sowie mit ihrem gesammten übrigen Vermögen.
# 45. Die Anstalt darf nie mehr Pfandbriefe ausgeben, als sie an Kapitalien mit Gesammt-Hypothek
auf den rentenpflichtigen Gütern, nach Abzug der darauf erfolgten Rückzahlungen #imnae
und des durch die Amortisation Abgeminderten, wirklich außenstehen hat. «