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wo man anfing von „Herren Ausländern, so
im Lande begütert“ zu sprechen, geherrscht habe,
erweisen folgende Thatsachen, die der Propst David
Frank, als Augenzeuge so zu sagen, berichtet: es sind
das zweifelsohne die Thatsachen, weshalb der angehende
Lehrling der Weltweisheit in den Rostocker gelehrten
Nachrichten ihm vorwarf, daß er „unanständig,
niederträchtig und pöbelhaft geschrieben“ — es war 1755
wie es 1855 war: die Junker hatten ihre Candidaten,
die für sie schrieben. Auf dem Landtage von 1735
„prügelten sich der Major von Plessen auf Müsselmow
und der von Vieregge zu Levekendorff mit
Stöcken und Karbatschen,“ worauf sie sich bei Lübeck
duellirten. 1736 erschienen diese beiden Herren sogar
„mit Pistolen unter dem Rock“ in der Sitzung. 1) Noch
1747 haben ein Obristlieutenant von Zülowe:) und
ein von Sahla, 9) der verrückt war, in öffentlicher
Versammlung „mit Degen und Stock sich attaguirt,
wodurch einige andere von Nitterschaft und Landschaft
in Lebensgefahr kamen.“ 4)
Einer der turbulentesten Landtage, der in Meck-1)
Franck, Altes und neues Mecklenburg 18, 183 und 181.
2) Die Zülow habe ich seit Anfang des vierzehnten
Jahrhunderts in den Urkunden gefunden, seit 1331 gleichzeitig
mit den Kruse, noch vor den Bassewitzen. Ein
Obrist dleses Namens ist gegenwärtig Director des Militair=Departements.
3) Diese Sahla erscheinen unter den unterschriften des
Erbvergleichs in gräflicher Eigenschaft.
4) Franck, 18, 382.