Full text : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1828. (5)

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B)  Bewilligung  zu  Annahme  fremder  Orden.

Seine  Koͤnigliche  Majestaͤt  haben  durch  hoͤchste  Dekrete  vom  6.  und  8.  d.  M.
Hoͤchst  Ihrem  Adjutanten,  Oberst-Lieutenant  v.  Fleischmann,  und  dem  Hauptmann
erster  Classe  im  General-Quartiermeister-Stab,  v.  Bär,  die  Erlaubniß  ertheilt,  die
ihnen  von  des  Kaisers  von  Rußland  Majestät  verliehenen  Orden,  und  zwar  ersterem
den  St.  Annen-Orden  zweiter  Elasse,  lebterem  den  St.  Wladimir-Orden  vierter  Classe

anzunehmen  und  zu  tragen.  «

C)  Dienst-Nachrichten.

Seine  Königliche  Majestät  haben  durch  höchste  Entschließung  vom  16.  v.  M.
die  durch  Verse#hung  des  Kanzlisten  Mann  erledigte  Kopisten-Stelle  bei  der  Finanz-Kammer
  in  Reurlingen  dem  bisherigen  Zoll-Controleur  Barth  in  Stuttgart,  unter
Vorbehalt  seiner  Staatsdiener-Rechte,  gnädigst  übertragen.

Sodann  haben  Höchstdieselben  vermöge  höchster  Entschließung  vom  30.  v.  M.
die  cvangelische  Pfarrei  Asberg,  Dekanats  Ludwigsburg,  dem  Vikar  Reyscher  zu
Oehringen,  und

die  erledigte  katholische  Pfarrei  Egesheim,  Oberamts  Spaichingen,  dem  Pfarr-Verweser
  Schleich  in  Hohenberg  gnädigst  übertragen,  auch

den  reformirten  Pfarrer  Mondon  zu  Groß-Villars,  im  Dekanat  Knittlingen,  in
den  Ruhestand  versett.

Ferner  haben  Seine  Königliche  Majestät  vermöge  höchsten  Dekrets  vom
6.  d.  M.  dem  vormaligen  Hauptmann  v.  Gaupp  den  Majors-Titel  bewilligt,  und

unter  dem  7.  d.  M.  die  erledigte  katholische  Pfarrei  Binzwanzen,  Oberamts  Riedlingen,
  dem  Pfarrer  Kemmerle  zu  Altheim,  Oberamts  Horb,  gnäbigst  verliehen.

Der  von  dem  Fäürsten  Erbland-Posimeister  zu  der  Posthalters-Stelle  zu  Tettnang
vorgeschlagene  bisherige  Amts-Verweser  derselben,  Joseph  Bleicher,  hat  unter  dem  7.
d.  M.  die  höchste  Bestätigung  erhalten.

Die  patronatische  Ernennung  des  Pfarramts-Verwesers  Bürger  zu  Rechenberg,
Dekanats  Erailsheim,  auf  die  erledigte  evangelische  Pfarrei  daselbst,  ist  den  6.  d.  M.
besiätigt  worden.