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uͤbergeben haben, oder nicht, aufgefordert, deßhalb bei demjenigen K. Gerichtshofe ungesäumt
sich zu melden, in dessen Bezirke sie ihren gesetzlichen Wohnort haben.
Ihren Vittschriften haben die Bewerber glaubhafte Zeugnisse über Alter und Familien-Verhältnisse,
über die Art und Weise der Vorbildung und der besonderen Vorbereitung
für das Notariatsfach, über die bisherige Aufführung, so wie über ein im
Königreich erworbenes Bürger= oder Beisit-Recht anzuschließen. Die Bittschrift ist dem
Oberamts= oder Amtogerichte des Bezirks, in welchem der Candidat sich zuleht aufgehalten
hat, zum Beibericht und zur Einsendung an den zuständigen Gerichtshof zu
üäbergeben, von welchem sofort die specielle Ladung zur Vornahme der Prüfung ergehen
wird.
Vor zurückgelegtem drei und zwanzigsten Jahre wird kein Bewerber zur Prüfung
zugelassen.
Stuttgart den 22. Mai 1835.
Schwab.
"8) Des Departements der auswärtigen Angelegenheiten.
Des Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten.
Bekanntmachung eines Zusatz-Artikels zu dem unter dem 5. Januar 1820 mit der großherzeglich Badischen
Regierung abgeschlossenen Jurisdiktions-Vertrag.
Da mit der großherzoglich Badischen Regierung unter dem 9. d. M. die Uebereinkunft,
welcher Seine Königliche Majestt die allerhöchste Genehmigung zu
ertheilen geruht haben, getroffen worden ist, dem unter dem 5. Januar 1826 abgeschlossenen
Juriodiktions-Vertrage (Reg. Bl. S. 196) nachstehenden Zusahartikel beizufügen;
so wird solcher in Gemäßheit allerhöchsten Befehls hiemit bekannt gemacht.
„Zur Erleichterung der beiderseitigen Unterthanen in Verfolgung ihrer Rechts-Ansprüche
sind beide kontrahirenden Regierungen übereingekommen, daß die öffentlichen
Rechtsanwälte des einen Staats in Angelegenheiten von Unterthanen dieses Staats
bei den Gerichten des andern Staats zur Ausübung der Advocatur zugelassen werden
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