Full text : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1834. (11)

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uͤbergeben  haben,  oder  nicht,  aufgefordert,  deßhalb  bei  demjenigen  K.  Gerichtshofe  ungesäumt
  sich  zu  melden,  in  dessen  Bezirke  sie  ihren  gesetzlichen  Wohnort  haben.

Ihren  Vittschriften  haben  die  Bewerber  glaubhafte  Zeugnisse  über  Alter  und  Familien-Verhältnisse,
  über  die  Art  und  Weise  der  Vorbildung  und  der  besonderen  Vorbereitung
  für  das  Notariatsfach,  über  die  bisherige  Aufführung,  so  wie  über  ein  im
Königreich  erworbenes  Bürger=  oder  Beisit-Recht  anzuschließen.  Die  Bittschrift  ist  dem
Oberamts=  oder  Amtogerichte  des  Bezirks,  in  welchem  der  Candidat  sich  zuleht  aufgehalten
  hat,  zum  Beibericht  und  zur  Einsendung  an  den  zuständigen  Gerichtshof  zu
üäbergeben,  von  welchem  sofort  die  specielle  Ladung  zur  Vornahme  der  Prüfung  ergehen
  wird.

Vor  zurückgelegtem  drei  und  zwanzigsten  Jahre  wird  kein  Bewerber  zur  Prüfung
  zugelassen.

Stuttgart  den  22.  Mai  1835.

Schwab.

"8)  Des  Departements  der  auswärtigen  Angelegenheiten.

Des  Ministerium  der  auswärtigen  Angelegenheiten.
Bekanntmachung  eines  Zusatz-Artikels  zu  dem  unter  dem  5.  Januar  1820  mit  der  großherzeglich  Badischen
  Regierung  abgeschlossenen  Jurisdiktions-Vertrag.

Da  mit  der  großherzoglich  Badischen  Regierung  unter  dem  9.  d.  M.  die  Uebereinkunft,
  welcher  Seine  Königliche  Majestt  die  allerhöchste  Genehmigung  zu
ertheilen  geruht  haben,  getroffen  worden  ist,  dem  unter  dem  5.  Januar  1826  abgeschlossenen

  Juriodiktions-Vertrage  (Reg.  Bl.  S.  196)  nachstehenden  Zusahartikel  beizufügen;

  so  wird  solcher  in  Gemäßheit  allerhöchsten  Befehls  hiemit  bekannt  gemacht.
„Zur  Erleichterung  der  beiderseitigen  Unterthanen  in  Verfolgung  ihrer  Rechts-Ansprüche
  sind  beide  kontrahirenden  Regierungen  übereingekommen,  daß  die  öffentlichen
Rechtsanwälte  des  einen  Staats  in  Angelegenheiten  von  Unterthanen  dieses  Staats
bei  den  Gerichten  des  andern  Staats  zur  Ausübung  der  Advocatur  zugelassen  werden

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