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Allianz. Eine andere mecklenburgische Familie, die
Familie Lützow in der Brauche Drei-Lützom, die auch
noch blüht, aber nach Böhmen übergesiedelt und katholisch
geworden war, hatte schon 1692 ein Reichsgrafendiplom
erhalten. Seit der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts,
seit der Regierung Maria Theresia's,
deren Politik es förmlich war, mit dem Briefadel zu
finanziren, um den kaiserlichen Seckel zu füllen, der
durch Hofverschwendungen und Kriege mit dem,„schlimmen
Manne“ immer schlapp war, benutzten viele Mecklenburger
das ihnen dargebotene Miltel, „Adelsbriefe
bei Kaiserlicher Majestät für Geld auszupractisiren“ —
von dieser Zeit, der Zeit des Erbvergleichs von 1755
erst, nicht früher, wurde der Briefadel in Mecklenburg
gemein. Noch vier Jahre vor Reiches Thorschluß benutzte
das stolze Haus Hahn die Gelegenheit sich das
Reichsgrafendiplom aus Wien kommen zu lassen: dieses
Reichsgrafendiplom von sehr neuem Datum, gegenwärtig
erst dreiundfunfzig Jahre alt, ist vom 7. September
1802, die Gräfin Ida Hahn-Hahn wurde
erst drei Jahre nachher, 1805, als Reichsgräfin geboren.
Als die Herzoge von Mecklenburg durch den
Rheinbund Souveraine wurden, benutzten sie endlich
auch das insigne Souverainitätsrecht zu nobiliriren: die
ersten dieser ganz neugebackenen mecklenburgischen Adeligen
waren reiche Leute, die etwas mitmachten, zwei
zeither bürgerliche Gutsbesltzer, ver Hamburger Heise
auf Vollrathsruhe uno Cleve auf Karow. Eine Notabilität
unter diesen Neugebackenen ist der „Salomo
Mecklenburgs,“ der Edle von Päpke.