Full text : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1853. (30)

334

 

Nro.

Maaßstab.  Zwischenzoll-Satz

Benennung  der  Gegenstände.  ver  in  in
Verzollung.]  Preußen.Oesterreich.
Rihlr.  Sgr.  Fl.  Xr.

 

 

1)  Eisenwaaren,  gemeine,  d.  h.  grobe  aus  geschmiedetem
  Eisen=  oder  Eisenguß,  aus  Eisen  und  Stahl,
Eisenblech,  Eisen=  und  Stahldrath  gefertigte  Waaren,
  auch  verzinnt,  verkupfert,  mit  einem  schwarzen
  Anstrich  oder  Firniß  zum  Schutze  gegen  den
Nost  versehen  (iedoch  weder  polirt,  abgeschliffen,
noch  lackirt),  auch  in  Verbindung  mit  Holz,  nämlich:
  gebohrte,  gelochte  oder  zu  Gittern  verbundene
Stäbe  und  Platten,  Amboße,  Mauerschließen,  Brecheisen
  (Gaisfüße),  grobe  Schlägel,  Hämmer;  Bestandtheile
  von  Wagen,  soweit  sie  nicht  vorstehend
unter  c.  genannt  sind;  grobe  Eisengußwaaren,  so
weit  sie  nicht  vorstehend  unter  e.  genannt  sind,
auch  glasirte  (emaillirte)  Kochgeschirre;  Nagel,
Nieten,  Haken,  Klammern,  Zwecke,  Pflügen,  Eggen,
  Harken,  Hauen,  Kellen,  Krampen,  Hecheln,
Rechen,  Schaufeln,  Dung-,  Heu=  und  Ofengabeln,
Fallen  und  Fangeisen,  Haspeln,  Winden,  Hemmschuhe,
  Hufeisen,  Striegeln,  Ketten  (mit  Ausschluß
der  Anker=  und  Schiffsketten),  Bratspieße,  Dreifüße,
  Feuerhunde,  Feuerzangen,  Glüuthschaufeln,
Schürhaken,  Kessel,  Pfannen,  Mörser  und  Mörserstößel,
  Thür=  und  Truhenbeschläge,  Plätteisen,  Holzschrauben,
  Feilen,  Raspeln,  Kaffectrommeln,  Kaffeemühlen,
  Schlösser,  grobe  Ringe,  Schraubstöcke,
Stemmeisen,  Thurmuhren,  grobe  Waagcebalken,
grobe  Zangen,  Maultrommeln,  Kratzbürsten  von
Eisendrath  für  Metallarbeiter,  grobe  Drathwaaren,
von  Eisen=  und  Stahldrath  und  dergleichen,  außerdem
  alle  Aerte,  grobe  Sägen,  Sicheln,  Sensen,
Tuchmacher=  und  grobe  Schneiderscheeren  (d.  h.
Zuschneidescheeren),  grobe  Messer  zum  Handwerksgebrauch
  (auch  Kneife,  Bauernpuffere)e)NZentner  2—  31—