Contents : Verzeichniss der Handschriften im Preussischen Staate. Göttingen 3. (3)

348  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

say  7)  biographischem  Wörterbuche  la},  ut  Lade  „UT.
Wüstenfeld  hat  für  seine  Ausgabe  diese  Handschrift  benutzt  und  sie
in  seinem  Leben  Nawawi’s,  Göttingen  1849,  eingehend  beschrieben
(5.58  ff).  In  einer  Anmerkung  auf  8.257  hat  sich  der  Schreiber  des
Codex  genannt,  „2,21  00  ‚Je,  ein  Türke.

Aus  dem  Nachlass  J.  B.  Köhlers  1804  erkauft.

Arab.  84  (orient.  66°)  orientalisches  Papier;  197  Bl.;  254  cm
hoch,  17  cm  breit;  17  Zeilen  1328

Schrift  sehr  schön,  ausserordentlich  deutlich  und  gleichmässig,  von
ägyptischer  Hand,  vocalisirt.  Überschriften  roth.
Gt  tl  A  LI  as  et  u  rs

Te  FT  ey  A  og  aa.  H.  Hal.  I  164  no.  114
nennt  den  Autor:  Burhän  al-din  Ibrähim  ibn  Ahmad  BP
T  703,  beg.  15  Aug.  1303.  Das  PP)  H.  Halifa’s  dürfte  nach  unserer

Handschrift  in  „3,  zu  ändern  sein.

Das  Werk  enthält  in  vier  Theilen  Erzählungen  von  den  Heiligen
des  Isläm,  und  zwar  ist  es,  wie  aus  der  Einleitung  hervorgeht,  der
Auszug  eines  Auszugs.  Abü  Nuaim  Ahmad  ibn  “Abd-alläh  al-Ispahäni
  (F  430  d.  H.,  beg.  3  Oct.  1038)  schrieb  Biographien  der  Heiligen
lud  &ul>;  einen  Auszug  daraus  gab  Abu’l-farag  Abd  -al-rahmän
ibn  Ali  ibn  al  Gauzi  (7  597  =  1200/1)  unter  dem  Titel  3,20}  3,0  (H.
Hal.  IV  105  no.  7765),  und  ein  Excerpt  aus  dem  Buche  des  Ibn  al-Gauzi
  ist  das  vorliegende  Werk.  Die  ersten  6  Blätter,  eine  Lage  bildend,
  rühren  von  späterer  Hand  her,  als  das  Übrige:  dann  kommt
eine  Lücke  und  zwar  fehlt  die  ganze  zweite  10  Bl.  umfassende  Lage,
von  Bl.  7  an  geht  die  Lagenzählung  ohne  Unterbrechung  weiter.  Es
fehlt  die  zweite  Hälfte  des  Abschnittes  über  den  Propheten  und  fast
alles  über  Abü  Bakr.  Der  Anfang  lautet:  sou=  Je  1  sl  Out

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Der  erste  Theil  umfasst  Bl.  1—41,  der  zweite  Bl.  42—85,  der
dritte  Bl.  86—143,  der  vierte  Bl.  143—147.  Am  Schluss  die  Datirung
aus  der  letzten  Dekade  des  Ramadän  728  d.  H.  (Aug.  1328).  „  &5
Vgl.  auch  Wüstenfeld,  die  Familie  el-Zubeir  S.3  in  Abh.  der

Ges.  d.  Wiss.  zu  Göttingen  Bd.  23.
Von  Dr.  Spitta  gekauft,  s.  Arab.  48.

Arab.  S5  (orient.  100)  orientalisches  Papier  mit  Wasserzeichen  ;
7+221  Bl.;  203  cm  hoch,  13  cm  breit;  19  Zeilen  1612