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Bestimmungen
über die Zusammensetzung und den Geschaftsbetrieb der künstlerischen, photograhpischen und gewerblichen
Sachverständigen-Vereine.
5. 1.
In Gemäßheit
a) des §. 16 des Gesetzes vom 9. Januar 1876, betreffend das Urheberrecht an
Werken der bildenden Künste (Reichs-Gesetzblatt S. 4),
b) des §. 10 des Gesetzes vom 10. Januar 1876, betreffend den Schutz der Photographieen
gegen unbefugte Nachbildung (Reichs-Gesetzblatt S. 8),
c) des §. 14 des Gesetzes vom 11. Januar 1876, betreffend das Urheberrecht an
Mustern und Modellen (Reichs-Gesetzblatt S. 11).
werden
a) künstlerische,
b) photographische,
c) gewerbliche
Sachverständigen-Vereine gebildet. In keinem Bundesstaate darf mehr als ein künstlerischer,
ein photographischer und ein gewerblicher Sachverständigen-Verein bestehen.
S. 2.
Der künstlerische und der photographische Sachverständigen-Verein besteht aus je
sieben, der gewerbliche Sachverständigen-Verein aus zehn Mitgliedern, einschließlich
des Vorsitzenden. Für den Fall der Verhinderung einzelner Mitglieder wird eine Anzahl
Stellvertreter ernannt.
8. 3.
Die Ernennung der Mitglieder und Stellvertreter erfolgt durch die zuständige
Centralbehörde, welche auch den Vorsitzenden und dessen Stellvertreter aus der Zahl
der Vereinsmitglieder bestimmt. Die Mitglieder und Stellvertreter werden als Sachverständige
ein für alle Mal gerichtlich vereidet.
S. 4. "
Die Vereine haben das von ihnen' verlangte Gutachten nur dann abzugeben, wenn
ihnen zuvor von dem requirirenden Gerichte übersendet sind: