Metadata : Rosenheimer Anzeiger. 64. Jahrngang (64)

ugust.  1818

ummer  19“4

Aosenheimer  Angei#

Sanstag,  24.  August  1918

 

Statthalter
Verständigt
ch  Wien  be.
Stelle  unbe.
tteln  für  die

WGommt  zwar  auf  keiner  Landkarte  vor  und  kein

9  Monate
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  seit  Novem,
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hlsel.  Die
ther  im  Besitz
rauereibesitzer
Herrn  Alois
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  und  Umder

  Könieitag
  den  23.
ten  festgesetzt.
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bei  Jeiselham
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hleumarkt.
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mitzubringen,
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kin  teurer
hiesigen  (Gasten
  Blaulraul=Dek.
  Um  diesen
einen  hau#en

Für  1  31
M.  gei-##bn

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23.  August.

m  Norben.

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Juden  in  har
"er  Judeng#t
amit  er  sein
entlasse.  Eine
jene  gewesen

ischwärme  in
andschaft  kahlß
taments  über
igens  in  den
sen  Tag  wiegftigkeit.
  Joene-Sommer


ide  betrachte.
weiglein  oder
igen  der  Inbei
  uns  auch
s  Nest,  eine
unserer  Flagu
  Hilfe  eilte.

Hirngespinste
war  Helgoleben
  zu  müst
  und  festge-,
  untätig  die
#.  Drei  Tage
in  S.  M.  S.
Der  einzige
i.  Eine  rühmteil.

Des  Dienstes
Kriegsleben
lbwechselung
ben  viele  losdsie
  Hafentinrieben.
  John

noch  so  weltabgeschiedene  Almhütte,  in  denen
dir  nicht  flötende  nerdisch=  Laute  entgegenkkingen.
„Jott  verdammich!“  Sogar  unseren  tiefver-1i
  Simsee  haben  sie  glücklich  „entdeckl“.
Wie  sie  das  nur  fertig  gebracht  haben?  Er

sert  hatte,  daß  l  18  milchspendende  Kühe  im
Stalle  stehen  habe.

Die  Haulsretkalage  war  selbst  dem  Pharao
über  die  Hutschnur  gegangen  und  er  schickte  das
Judenvolk  aus  dem  Lande.  Unseren  maßgebenden
  bayerischen  Behörden  wünschen  wir  in  der
Bekämpfung  der  Heuschreckenplage  aus  dem  Norden
  die  Entschlußkraft  eines  Pharav  —  wems
ncht  schon  zu  spät  ist!  Haus  von  Stein.

·

Auszeichnungen  im  Felde.  Mit  dem
Eisernen  Kreuz  2.  Kl.  wurde  ausgezeichnet  der
Gefr.  Georg  Siferlinger  von  Antwort,  Gemeinde
  Mauerkirchen,  in  einem  bayer.  Fuhartilleriebataillon,
  Sohn  des  Kunstmühl=  u.  Bäkkereibesitzers
  Seb.  Siferlinger.  Mit  ihm  stehen
noch  2  Brüder  im  Felde.
Beförderung.  Der  MBiefeldwebel  August
Sperber  von  Kolbemmoor,  ehem.  Realschüler  in
Rosenheim,  wurde  zum  Leuln.  d.  N.  beim  1.
Inf.-Reg.  befördert.
Diözesan-Nachrichten.  nwen  erhielten:
  der  Kalplen  in  Partenkirchen,  h
Krimmer  als  Koadintor  in  Sasesten  und

Freindenverkehreverein  macht  um  ihn  sonderlich
Reklame,  aber  die  Eier,  Milch,  Buiter  und
Schmal:  witternden  Instinkte  der  Heuschreckenschwärme
  aus  dem  Norden,  denen  kein  noch  so

verborgenes  Talfältchen  im  geologischen  Angesichte
  Bayerns  enlgeht,  haben  den  abgeschiedenen
Erdenwinkel  glücklich  herausgeknobelt.  Und  das
(Wunder  geschieht:  Den  Rosenheimern,  die  einen

Ausflug  an  den  Simsee  unternehmen,  fällt  es
schon  seit  Jahren  schwer,  dort  auch  nur  ein  Stückchen
  Brot  natürlich  gegen  Marken  aufzutreiben.
  Rein  gar  nichts  ist  dort  zu  belommen
für  die  norddeutschen  Herrschaften  scheint  alles
da  zu  sein.

«  Und  über  den  gan:en  Alpengürtel  von  Oberstdorf
  bis  hinüber  nach  Salzburg  das  gleiche  Bild:
Ein  Freinden'ustrom,  der  die  Frequenz  der  Friedensreit
  um  ein  ganz  Beträchtliches  übersteigt.
Für  unsere  Vollsernährung  sind  die  Heuschreckenschwärme

  aus  dem  Norden  Deutschlands  gesähr=  der  Koadjutor  in  Traunwalchen,  Pr.  Mar  Karlicher
  als  jene  des  Pharaonenlandes  Ver-=  bacher  als  Kaplan  in  Partenlirchen;  der.  Ex-Ozeihung
  Frau  Schinmelbein  aus  Verlin,  wenn  positus  in  Schröding,  Pr.  Franz  Sal.  Eder

ich  Sie  mit  den  hupfenden  Insekten  in  eine  Parallele
  bringe!  diese  räumten  mit  ihren  Freßwerlzeugen
  lediglich  auf  Erde,  Busch  und  Bämnen
auf,  unsere  lieben  Mildeutschen  aus  dem  Norden
jedoch  bohren  ihre  Sauginstrumente  tief  in  unlerirdische
  Kanäle  und  entziehen  so  unserer  Er

nährungswirtschait  die  letzten  Säfte.  Die  nord
deutsche  Generalkonsulgattin,  die  das  Personal
ihrer  Pension  daiu  verleitet,  ihr  Bezugescheine
für  sogen.  Reich-slleider  zu  verschaffen,  die  belanntlich
  den  minderbemittelten  Kreisen  vorbehallen
  sein  sollen,  ist  durchaus  leine  Einzelerscheinung.
  Kehrt  dann  solch  eine  Sommerfreßler
gesellsch  aft  nach  wochenlangem  Aufemhalt  bei
uns  in  die  Heimatstadt  zurück,  dan  weiß  die
Frau  Geheimral  am  Tectisch  nicht  geung  davon
u  fantasieren,  was  es  in  Bayern  noch  alles  „jibt“.
Und  in  Neulölln  Kreicht  sich  der  Herr  Kriegsgewinnler

  am  abendlichen  Stammtisch  den  Wanst
und  slelll  feil,  daß  er  „da  unten“  um  10  Kilo  zugenommen
  habe.  Dabei  verschweigt  man  verschämt,
  was  man  sich  die  Those  kosten  ließ.  „Jott,
det  Jeld  spielt  ja  ejal  keene  Rolle  nich.“  Di

als  Kooperator  in  Obing  und  der  Kooperator
in  Obing.  Pr.  Nichard  Geisler  als  Expositus
iu  Schröding.

trieb  im  Grensschlachlhof  zur  Herstellung  der
Würste  für  die  Schwer=  und  Schwerstarbeiter
hat  eine  neuerliche  Steigerung  erfahren,  derart,

mußte.

genügend  Arbeitsleute  :u  belommen,
nur  bedingten  Erfolg.  Jmmerhi#  wird  man  aber
der  Aufträge  voll  und  rechtzeitig  gerecht  werden
  können.  i
menge  von  einigen  Hundert  Stücken,  wie  sie
bieher  angeliesert  wurde  nicht  ohne  Malheur  abgehen
  kann,  ist  eigentlich  selbsverständlich.  In;
einem  Wbaga#er  waren  mehrere  Stücke

ungvieh  verendet.  Die  Ursache  davon
hegt  nach  der  Meinung  von  sachverständiger  Seite
  in  der  ungenügenden  Venlilation  der  geschlossenen
  Waggone,  in  dem  längeren  Transvort
  iin  starlen  Somenbrand  und  vermutlich
darin,  daß  die  Tiere  vor  Abgang  nach  Rosenheim
  mit  Rücksicht  auf  die  heiße  Zeit  nicht  mehr
geirannt  worden  sind.  Bei  solcher  Hitze  wie  in
den  letzten  Tagen  wäre  es  wichtig,  die  Ausgangstüren
  der  Waggone  lediglich  durh  Gatter  zu  verschließen.
  Das  gefallene  Fleisch  wird  in  g  geeigneten
  Apparaten  mu  tierischen  Fitzermitteln  verarbeitet.
  Bemerkenswert  ist,  daß  nur  in  einem
einzigen  Waggon  der  Unfall  vorgekommen  ist
und  alle  übrigen  Tiere  trotz  ——
leiten  und  Sonnenbrand  gesund  ausgeladen  worden
  sind.

Verteilung  von  Nähsäden,  Strickund
  Stopfgarnen.  Zur  Verteilung  an

Die
Folge  jedoch  isi,  daß  uns  die  Herren  vom  Berliner
  Kriegeernährungsamt  auf  immer  noch  lleinere
  Rationen  setzen.  Was  sollten  sie  aulch  nicht,
da  wir  so  im  Ueberfluß  leben!

Eines  wundert  mich  vor  allem:  Wo  kommt
das  vielc,  vielc  Geld  her?  Haben  wir  denn  so
erschredlich  viel  Kriegsgewinnler?  „Varus,  Vazus,
  gib  mir  meine  Milliarden  wieder!“  das
wäre  auch  so  eine  Variante  für  das  deutsche  Volk.
Und  dann  noch  eins:  Der  Vergleich  mit  den
Heuschreckenschn  ärmen  des  Pharao  ist  durchaus
nicht  hinlend,  wenn  #nan  sich  die  „Aufmachung“
der  Mehr’ahl  der  Sommerfrischler  betrachtet.
Mancher  nadelbestrunpfte,  bezwickerte  Berliner
und  mancke  dirndlkostümierte  Großftadtmaid'  hat
mit  dem  Erterieur  eines  ausgewachsenen  Heu-64
  redeneremplaxs  wirklich  manche  Aehnlichkeit.
e  Ottobcuren  im  Schwäbisch-Bayerischen  leistete
"60  solch  eine  Ferengesellschaft  sogar  rote  Fräcke
und  eine  Standarte  mit  geschmadvoller  Auforift.
  (#  emeinsam  ist  unseren  nordischen  Freungen
  allen  eine  glühende  Liebe  zu  Bayern  (loder
genauer  desiniert:  eu  den  vermeintlichen  überóollen
  banerischen  Fleisch-  und  Schmalztöpfen).
e  in  rührend,  wie  sie  so  plötzlich  ihr  Herz  für  die
Eandwirtschaft  entdeckt  haben.  Eine  Frau  Komher-ienrat
  aus  Hannover,  die  vor  dem  Kriege
nedem  Misthausen  mit  vorgehaltenem  Parfümachlein
  aus  dem  Wege  ging,  mietete  sich  beim
Schimmelbauern  ein,  nachdem  sie  sich  vergewis-Insassen

  für  das  2.  Kalenderhalbjahr  1913  stellt
die  Reichsbekleidungsstelle  dem  Kommunalverbande
  Rosenheim.  Stadt  zur  Verfügung:
Rollen  Baumwollnähfäden  à  200  Meter,  230
Lagen  Strickgarn  à  50  Gramm,  360  Docken
Strigarn  à  20  Gramm,  2670  Wickel  Stopfharn
  à  5  Gramm,  580  Wickel  Leinenzwirn

eter.  Die  Abgabe  durch  hiesige
Keinhandler  kann  nicht  vor  Ende  Oktober  cr.
erfolgen.

So:sialdemokratischer  Verein  Rosenheim.
  Morgen,  Samstag  abends  128  Uhr,
hält  der  hiesige  Sozialdemokratishe  Verein  im
Sterngarten  eine  Mitgliederversammlung  mit
Bericht  über  Lebensmittelfragen  u.  Wohnungseressiert
  fludiere  ich  die  Inschriften.  Auf  dem  wesen  ab.
lanken  Schild  das  Kaiserworte  „In  usgedrne
ener  Nomehr  mit  reinem  Gewissen  ergreifsen  wir
.  Schuert!“  Torpedobootefibttillen,  die  heim-  T  Perschledene  Tachrichten.
ehrten  Sieger  aus  der  Slagerralschlacht  spen-=  Das  Tanzverbot.  Eine  Versammlung
eten  im  ersten  Siegegiubel  eine  ansehnliche  An=  der  Berliner  Saalbesitzer  forderte  nachdrücklich
uhl  von  Nägeln,  U-Boote  verewigten  ihre  die  Aufhebung  des  seit  Kriegsausbruch  befootsnummer,
  Helden  damit  ihre  Namen,  wie  stehenden  Tanzverbotes.  Zur  Begründung
ersing.  ehe  er  zu  seiner  erfolgreichen  Dardan'.  wurde  angeführt,  daß  man  bei  dieser  Maßnahme
nfahrt  von  hier  aufbrach  und  Otto  Weddigen,  nicht  an  eine  so  lange  Dauer  des  Krieges  geser
  nach  seinem  unerreichten  Weisterstück  hier  1  dacht  habe.  Tausende  von  Eriste#zen  *  durch
n  niek.  Der  bescheidene  Kapitänleutnant  war  ein  das  Verbot  schwer  geschädigt,  umal  infolge
ern  gesehener  Gast,  in  diesem  Raum.  Um  so  hers  des  Krieges  auch  die  Versammlungstätigkeit
ber  die  Trauer  über  sein  jähes,  heute  noch  un-  wesentlich  gemngeschrantt  sei.

 
   
  
 

Vom  Grenzschlachthof.  Der  Arbeitsbe.

daß  jetzt  auch  Nachtbetrieb  eingeführt  werden
Der  Personalmangel  machte  sich  in  unangenehmer
  Weise  fühlbar  und  alle  Bemühungen
brachten

Daß  es  bei  einer  derartigen  Viehhurhennhan

  Kleinverarbeiter  und  Anstalten  mit

770

TDericht  vom  21.  August.
*  aus  einem  Tell  der  gestrigen  Auflage.)
roßes  Hauptquartier,  den
rbeen,  Amtl.
Westlicher  Kriegsschauplatz.

Kronprinz  Rupprecht.

Im  Kemmelgebiet  wurden  feindliche  Teilangrifse
  beiderseits  der  Straße  Loker-Dranoetre
abgewiesen.

Südlich  von  Arras  haben  die  Engländer  gestern
  mit  «
neuen  großen  Angriffen  begonnen.

Englische  Armeekorps  und  Neuseeländer  waren
  zwischen  Moyenville  und  der  Ancre  in  Richtung
  auf  Bapaume  in  tiefer  Gliederung  angesetzt.
  Das  englische  Kavalleriekorps  stand  hinter
  der  Front  zum  Einsatz  bereit.  Durch  stärksies
  Artilleriefeuer  und  Panzerwagen  unterstützt,
stieß  die  Infanterie  des  Feindes  auf  der  etwa##
20  Kilometer  breiten  Front  zum  Angriff  vor.
Vor  unseren  Schlachtstellungen  brach  ihr  erster
  Ansturm  zusammen.  In  örllichen
Gegenstößen  nahmen  wir  Teile  des  dem  Feinde
  plangemäß  überlassenen  Geländestreifens  wieder.
  Der  Feind  sethzte  seine  heftigen  Angrifsfe
den  Tag  über  fort.  Der  Schwerpunkt  lag  auf
den  Flügeln  des  Angriffofeldes.  Sie  sind  völ-(lig
  unter  schweren  Verlusten  für  den  Feind  gescheitert.
  Versuche  des  Gegners,  bei  Hamel
die  Ancre  zu  überschreiten,  wurden  vereitelt.
Eine  große  Anzahl  zerschofsener  Panzerwagen
è  liegt  vor  unserer  Front.
zuwischen  Somme  und  Oise  verlief  der  Tag
ruhig.  Südwestlich  von  Noron  haben  wir  uns
in  der  Nacht  vom  20.  zum  21.  August  kampflos
vom  Gegneretwasabgeset3zt.  Den  ganzen
  Tag  über  lag  das  Artillerieseuer  des  Feindes
  noch  auf  unseren  alten  Linien.  Zögernd
sühlten  am  Abend  seine  Erkundungsabteilungen
  gegen  das  Tal  der  Divette  vor.  Die  im
Carlepontwald  lämpfenden  Truppen  nahmen
wir  vom  Feinde  unbemerkt  hinter  die  Oise
zurüd.  Angriffe  des  Feindes.  die  sich  gestern
  früh  durch  starkes,  mehrstündiges  Feuer
vorbereiteten,  kamen  infolgedessen  nicht  zur  Geltung.
  Zwischen  Blerancourt  und  der  Aisne
I  setzte  der  Feind  seine  Angriffe  tagsüber  fort.
Nur  bei  Blerancourt  konnte  er  Boden  gewinnen.
  Der  gegen  die  übrige  Front  gerichtete
und  am  Abend  mit  besonderer  Kraft  beiderseits
der  Morsainschlucht  geführte  Ansturm  brach
unter  schwersten  Verlusten  des  Feindes  zussam
  men.

WB.
22.  8.

 

 

Ludendorff.

Lehte  Lehie  Nachrichten.

Die  Kämpfe  im  Westen.

Berlin,  22.  8.  Welche  gewaltigen  An
sirengungen  die  Entente  aufwendet,  um  die
Entscheidung  herbeie  uführen,  erhellt  aus  dem
Rieseneinsatz  ihrer  Truppen  in  verhältnis  zmäßig
schmalem  Raum.  So  lämpften  beispielsweise  al
lein  vor  der  Front  der  Armee  von  Hutier  seit
dem  8.  August  mindestens  24  franrtösische  und
5  englische  D  Diovisionen  und  davon  stehen  augenblicklich
  noch  etwa  18  in  der  Front.  Die  übrigen
sind  nach  ihrem  Einsatz  infolge  von  Verlusten
und  Ermattung  herausgerogen  worden.  Rechnet
man  hierin  den  großen  Aufwand  an  Tanks,  Panberautos,
  Kampfgeschwadern  usw.  und  serner
den  Umstand,  daß  unter  den  oben  aufgeführten
Divisionen  sich  mehrere  der  besien  Elite  Divi
sionen  besanden,  wie  z.  B.  die  47.  und  36.
sramzösische  Jägerdivision  und  ferner  drei  afrilanische,
  unter  ihnen  die  bekannte  153.  und  daß
endlich  die  beteiligten  englischen  Divisionen  gus
den!  berühmten  kanadischen  Korps  beitehen.
so  kann  man  sich  vergegenwärtigen,  was  die
Armee  Hutier  in  unauegesetzten  Kämpfen  der
beiden  letzten  Wochen  in  denen  Dutzende  von
feindlichen  Angriffen  blutig  abgeschlagen  worden
find,  geleistet  hat.  Erst  jetzt  werden  durch  Gefangenenaussagen
  nach  u'’nach  die  feindl.  Verluste
bekannt.  Alle  Gefangenen  stirumen  in  ihren
Aussagen  darin  überein,  daß  die  Verluste  durch
die  Treffsicherheit  der  deutschen  Artillerie  und

durch  das  Maschinengewehrfeuer  sehr  erheblich

seien.
*  Rotterdam,  22.  8.  Der  „Daily  Telegraph“
  meldet  vom  21.  August  mittags:  Unser

 

Angriff  ist  in  zwei  Teile  zerfallen.  Auf  dem

 

nördlichen  Teile  der  Front  *m—  er  in  giner
ahchen#  7000  *—  rauf  de  r  gebrisr  in
einer  Breite  von  5000  Dards.  Das  Wetter  war
der  Kampfhandlung  ms  gunstig,  päter  hatten
wir  sogar  dichten  Nebel.  Gegen  5  fUhr  beim  Taesgrauen

  n  ertel  bie  Luft  das  plotzlich
sbrechende  Feuer  unserer  Geschütze,  das  beinahe
3  Stunden  dauerte

Ein  Angriff  *  gesamten  franzöf.
l  Heeres.

Haag,  23.  3.  Das  Handelsblad  berichtet
aus  Paris:  Der  letzte  Angriff  der  Franzosen
unter  dem  Befehl  des  Generals  Mangin  auf
einer  Front  von  30  Kilometern  gehört,  wie  der
Matin  schreibt,  zu  einem  der  größten  Angr
  isse  während  des  ganzen  Krieges.
In  allen  ruhigen  Frontabschnitten  hätte  man  die
60  Pror.  durch  amerikanische  Truppen  ablösen
lassen  und  die  gan:e  Stoßkraft  der  Franzosen  auf
die  Front  Fontenois,  wenlich  von  Sois#ens  und
südlich  von  Ribecourt  lonzentriert.  Das  ganze
dortige  Gelände  ist  sehr  durchschnilten  und
war  mit  zahlreichen  Maschinengewehrnestern  be
setzt.  Deshalb  war  es  notwendig,  die  Front
zuer#st  durch.  heftiges  Geschützfeuer  üurmreif  zu
tachen.  Ein  12tündiges  Trommelieuer  von
gewaltiger  Wucht  ging  dem  für  7  Llhr  angesetzten
Infanterie.  Angriff  voraus,  aber  bald  inußte
man  setstellen,  daß  die  Widerstande  fähigkteilt  des

(Segners  nicht  merklich  geschwächt  worden  war.

Der  Widerstand  des  Feindes  war  derart,  daß

es  trotz  der  heftigen  Beschießung  durch  (Geschutze

aller  Kaliber  zu  einein  außerordentlich  heftigen

Nahlampf  kam.

Pershing  SOberkommandierender
aller  amerilanischer  Streitkräitc.
§*  Bern,  23.  38.  (Drahtb.)  Senator  Lewis,

der  als  Vertreier  Wilsons  gegenwärtig  in  Frank

reich  weilt,  sagte,  er  könne  nicht  bestätigen,  das

Präsident  Wilson  Frankreich  besuchen  werde.

lange  die  schwere  Verantwortung.  die  auf  ihhn

ruhe,  fortbeflehhe,  müsse  er  auf  seinem  Posten
bleiben.  Weiter  teilte  der  Seraor  mit.  dais

der  Präsident  den  Heneral  Pershing  zum

Oberkammandierenden  aller  militärischen  Streitkräfte
  Amerikas  bestimmt  habe.
Wilson  gegen  die  ameriklanische
Kulturschande.
*  Bern.  23.  8.  (Drahtb.)  Die  zahllosen
Fälle  des  Lunchens.  Federns,  Teerens  und  gewaltsamen
  Verichleppens  von  Hunderten  von
Personen  haben  den  Präsidenten  Wilion  (end
lich:)  veranlaßt.  sich  in  ciner  Votschaft  an  das
amerilanische  Voll  gegen  diese  Form  der  Aus
tragung  von  Meinungsverschiedenh##iten  über  den
Krieq  zu  wenden.

Die  Hungerunruhen  in  Japan.

s  Amsterdam.  23  83.  (Drahtb.)  Der
Timeskorrespondeim  Tolio  meldet:  die  Re
gierung  habe  Maßnahmen  getroffen,  um  der
Unruhen  und  Aufu#inde  Herr  zu  werden.  Die  in
der  Hauplnadtl  verubten  Ausschreitungen  sind
geri:  na.  im  Ver  gleich  zu  den  Aufiänden  in  den
Uestlichen  Provirz#ädten.  wo  viel  Cirentum  vernichtet
  u.  Menscheuleben  umgelommen
sind.  Der  Kaiser,  die  Regierung  und  angesehene
Raufleute  haben  Eistn  gen  gemacht.,  um  die

Lage  der  ärmeren  Beveoilerung  angesichts  der
mehr  als  ums  dreifache  gesteigerten  Preise  zu
erleichlern.

Wer  wird  Konig  in  Finnland?

s  Stodholm.  23.  8.  (Drabtb)  Die  Ent
scheidung  der  Frage.  wer  König  in  Finmand
mird.  wird  in  den  nächsten  Tagen  fallen.  Cr
hat  nur  ein  deutscher  Fürn  Aussicht  alo  Thron
kandidat.  Schon  ist  eine  Deputalion  nach
Deutschtand  in  den  letzten  Verhandlungen  un
terwegs.

Einitellung  der
Zigarrenfabrilation.

5  Biclescid.  23.  8.  (Drahtb.)  Die  deutsche
  Zentrale  für  Kriegslieferungen  in  Tabai
in  Minden  lundigt  die  —  chließung  der  Figar
  reufa  brilen  und  die  Entlassung  der  Arbeiter
  für  Jahresende  an  wegen  Erschöpfung  der
Vorräte  an  Rohtabak.

Verankwontlch-  Für  den  redon.  Teil  Hans  Miit,
kür  den  Aniengenteil  Ernst  Grosse.  Notationsdvuck
u.  Verlag  M.  Nüedermoyr,  lämti  in  Nosenheim.

 

fgeklärtes  Ende.  Da  sind  die  Nägel,  die  österichische
  Luftschiffer,  türlische  Flieger  und  bul- 



 

rrische  Armceoffiriere  hier  einschlugen.  Auch
nige  Zioilisten  halten  Gelegenheit,  dem  „Eispru
  Heimich“  zu  opfern.  Schade,  daß  er  so  wenig
esucher  sieht.  Bekheech  verhilft  ihm  der  mit  dem
rieden  wieder  einsetzende  Fremdenbesuch  zu  wei-  



Ververkrft
sein  Anwesen?

  
 

———  —

Carl  Maeuer.  Fnn

 

Prt  120  v

 

 

 

   
 
 

reener  fer  —  seines  gleißenden  Nagel-  ad  be  in  ulehen
e  an  s
sroße  u.  kleine  Lanba#ter,
ran  ann  es  n  spöt,  als  ich  die  Schei  n  ah  Wohshäuf.  mu.  Nuhgarten
ler  Stolz  in  Gernun  enlte.  Helgoland  im  fallertiefsten  1  5  enwesen  allr
8  6  Tür  chlummer.  Rauschen  der  Brandung,  eintönige  Art  vorocme  k  u  a  Fur
ngarn,  "  brwollenlhrtte  das  Miauen  eines  Katers.  Ihneen'  meine  Fegerau
und  dann  die  per  ich  wußte,  daß  dort  drüben  auf  dem  Ober-  rinies  .  8
Da  steht  in  side  viele  Hunderte  von  Männern  wachten,  an  lesteufrein.  unberbis

   
 

„  Ausguckstellungen  und  Scheinwerfern.
üten  |6.  7  das  schöne
rt  om#i
65p  treu  Frl,  ds  Reiches  Herrlichz###-

  #anttnren  en
Inmsbiltenbaro
El.  S##er  Mächen
Labmechrir.

 

 

 

 

 

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