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Zummer 409
ligen F. deren wir uns zum größten Teil hLeute
noch erfreuen, hat er redlich sein Teil beigetragen.
S)h sind unter seiner Mitwirkung das Krankenhaus
und die meisten Schul7äuser erstanden;
die Nädtischen Aleen, der Stolz Rosenheims, erfreuten
sich der besonderen Förderunz des Verstorbenen.
Neben seinen Berufsgeschäften und
in seiner Eigenschaft al# Armenpflegschafterat
verwaltete Skadler uschl weniger als sechs slädti.
sche und Vereinskassen mit größter Gewmissenhaf--tigkeit.
Der alte Herr verstarb kinderlos. .
ven getreuen Sohne Nosenheims die Erde leicht
ein!
Undwiederistes Wintergeworden!
chdem uns in letzter Jeit abnorm warmes
Wetter beschieden war, scheint der Winter nachholen
zu wollen, was er bis dahin versäumte.
Lustig fliegen heute die Schneeflocken einher und
gemahnen uns, daß der Frühling noch in weiter
Ferne steht. Den Negenfällen des gestrigen
Tages ist eine Frostnacht nachgefolgt.
(Der Kommunalverband Nosen-
heim-Land, gibt, um von nun ab jeden Mo
nat eine Zuckerwarle hinausgeben 3.1 könmen,
die#mal eine Iu.#marle im Wert von 300 Gr.
Zoter für die Zeit vom 15. 28. Februar aus.
Mit derselren ist eine Marke, lautend auf 12
Brieschen Sühstoff verbunden. Der Juckler wird
nach der Kundenliste verkeill und sofort sämtlichen
Geschäften nach der Höhe ibrer Kundenzahl
zugeteilt. Der Süßstoff kommt gegen Ende des
Monats durch die Gemeinden bzw. gemeindlichen
Sammelstellen zur Verteilung. F# Zukunft wird
die Zuckermarke mit Beginn jeden Monats lautend
auf 700 Gramm, giltig für 1 Monat ausgegeben.
Der Haferpreio sinlt am 28. Februar auf
13.50 Mt. Die Landwirte müssen sich daher mit
der Ablieferung des beschlagnahmten Getreides
beschleunigen, wenn sie nicht benachteiligt werden
wollen.
Verdienstmedailledes Bayerischen
Industriellen-Verbandes. Der Vaye--rische
Industriellen-Verband teilt mit, daß als
nächster Termin für die Derleihung der Verdienstmedaille
des Bayerischen Industriellen-Verbandes
nebst Ehrendiplom mit Bestätigung des Königlichen
i i
Staatsministeriums des Königlichen
Hauses und des Aeußern für Angestellte und Ar-,
beiter industrieller Betriebe der 1. Juli 1918 foflgesetzt
wurde. Anträge (Formulare und Verleibungsbedingunden
können durch das Bureau des
Vayerischen Industriellen-Verbandes, München,
Prannerstr. 15, lostenlos bezogen werden) müssen,
menn sie noch Berücksichtigung finden sollen,
bis spätesiens 31.März 1918 bei der Gaschäftsstelle
eingereicht werden.
Oeffentl. Versammlung. Der Scz'aldemokratische
Verein Rosenheim veranstaltet am
kommenden Somtag, nachm. 3 Uhr, im Sterngarten
eine Versammlung, in der Herr Landtagsabgeordneter
Timm aus München über
„Die Aufgaben der sozialdemokratischen Partei“
sprechen wird.
Altpapiersammlung. Vei der je#igen
großen Papiernot und dem Mangel an Rohstofsen
braucht das Vaterland alles Altpavier.
und bei der leider so groken Uahl der Kriegeinvaliden
Geld, viel Geld zur Unterstützung der
tapferen Verteidiger desselben. Uebergebe daher
Jedermann bei der am Dienstag, den 19. beginnenden
Altpapiersammlung den jungen Schülern,
wenn sie anllopfen, soviel Altpapier als nur möglich.
Der Erlös hieraus fällt je #ur Hälfte der
bayerischen Kriegeinvalidenfürsorge und dem hiesigen
Kriegoinvalidensond zu.
Die Versorgung der Industriearbeiter
und demobilisierten Truppen macht es
nötig, in großem Umfang für Jioillleider zu
sorgen. Süddeutschland muß hiezu bis Ende
März 75 000 Jivilanzüge liesern; auf München
tressen 2000 Anzügc, welche von den Müncheer
Schneidermeistern angefertigt und an die
ichsbekleidungsslelle geliefert werden müssen.
Der Preis für diese Anzüge beträgt als Höchst-Lgrenze
190 Mark. (1)
Beim Verbrauch von Kommunionkerzen
ist es im Hinblick auf die äußerst
schwierige Lage der Rohstoffbeschaffung für die
Kerzenindustrie notwendig, möglichste Sparsamkeit
walten zu lasen. Der Verband der deutschen
Wachswaren «
ror, für die diesjährige Osterzeit nut Kerzen
mit einem Gewicht von nicht über 250 Gramm
zu verwenden. Den Eltern wird nahegelegt) obigen
Verhältnissen bei Anschaffung der Kommunionkerzen
gerecht werden zu wolken.
Die Jubelhochzeit unsereserlauchte
n AKônipe pn loll auch im hiesigen
Theater festlich begangen werden. Eine Festvorstellung
wird vorbereitet und zwar dat sich die
in Nord und Süddeutschland und im Aluslande
gleich gefeierte Tragödin Mara Feldern-Förster
aus Wesen Anlaße bereit erklärt, mit ihrem
eigenen Ensemble, in einer ihrer besten Rollen:
als „Magda“ in Sudermanns packender „Heimat“
hier zu gastieren. Im Kreise Liesiger Theater-
und Kunstfreunde wird das einen Dieser
#abrilanten schlägt deshalb
gekeierten Bühnengröße freudige Zustimmung
hervorrufen, umsomehr, als, durch den duheren
festli Amlat bestiniant, Herr Otto Friedrich
Schöpf, der Leiter der Festvorstellung, für die
übrigen Hauptrollen erste namhafte Fiochener Z
Bühnenkünstler verpflichtet hat. .
.
— — — — — –
seleabeinen Hn#cbe
Berschlebe##e Nochrichten.
Hindenburg Eyrenprälsident der
Nationalstistung. Generalfeldmarschall
von Hindenburg hat das Ehrenpräsidium über die
Nationalsliflung für die Hinterbliebenen der im
Kriege Gesallenen übernommen.
Schweres Eisenbahnunglück in Galizien.
Bei einem Personenzug Stanislau
Lemberg geriet durch Entzünden eines von einem
Agenten ausgegebenen Kinofilms ein Waggon in
Brand. Durch Anziehen der Notleine konnte der
Zug auf der Dujestrbrücke zum Stehen gebracht
Doc. , doch entftand eine furchtbare Panik. Die
Passagiere sprangen aus dem Wagen, mehrere
davon in den Tujestr und ertranken. Anter dem
Eisengerüst des tolal verbraunten Waggone fand
man sieben verkohlte Leichen. Elf weitere
Personen wurden durch schwere Brandwunden
getölet. Auch einige weilere Waggons fingen
Feuer. Hilfszüge waren sofort von Lemberg abgegangen.
Gr * Feuersbrunst. Die Manufakturwarenfabrik
Rennert in Ciri (Jtalien), ist ein
Raub der Flammen geworden. Der Schaden beträgt
über 4 Millionen Lire.
Eine neue Kältewelle in Amerika.
Eine neue Kältewelle liegt zur Zeit über Amerika.
Das Thermometer sank in verschiedenen Gegenden
auf über 7 Grad unter Null.
Sgrechsaal.
(Obne Verankwortung der Redaktion.)
Im Tunkel der Nacht kreuz und1xquer
durch Rosenheim.
Man kann immer mehr die Beobachtung machen,
daß schulpflichtige Burschen und Mädchen
unter 17 Jühren frei und ungestraft regelmähig
Theater und Kino besuchen, die nicht Vür dieses
Alter passen, noch späl am Abend in den Etraßen
und auf dem Bahnbof sich herumtreiben, auf Militär
und Abendzüge warten, darunter auch Kinder
mit 10 Jahren und das alles trotz verschärfter
Kriegsverordnungen über Theater und Kinobesuch:
Jugenolscher. Man muß sich unwilllürlich
fragen, haben denn diese Jungen keine Eltern, die
um das Wohl ihrer Kinder besorgt sind und gelten
die Kriegsgesetze nicht besonders in einer
Stadt, in der die Gefahren für bie Jugend bei
dem beständigen Verkehr der Tu##ppen ohnedies
vicl gröer sind: Moan bellage siährdann nicht über
Verwilderung der Jugend! Gerade in der
Kriegszeit, wo wir den Verlust unzähliger, wert
voller zunger Menschenleben Vetrauern, wäre doch
wohl der Jugendpflege und dem Jugendschutz in
der Heimat doppelte Sorge zumwenden; dann
lönnte den Eltern mancher Verdruß, der Schule
manche schwere Sorge und vergebliche Mühe,
dem Staat manche Lasten, die die Jugendgerichte
ihm auferlegen, erspart bleiben. Vidcant
Consules! 5.
1
Quartweise Abgabe von Bier.
Eine gar sonderbare Blüte hat die jetzige Bierlnappheit
gezeitigt. Die hiesige Gastwirtsinnung
hat sich dahin geeinigt, fernerhin im Wassenschank
Bier nicht mehr quartweise zu verabreichen. Will
man mit dieser Mahnahme einen Jwang ausüben
auf Diejenigen, die sich aus verschiedenen Gründen
im Bierkonsum beschränken müssen oder sich
der jetzigen Knappheit verständigerweise freiwillig
fügen? Die Innung hat anscheinend übersehen.
daß von den Generalkommandos erst kürziich
wieder der Bierpreis viertelliterweise
feitgesetzt wurde und demnach auch so verabreicht
werden muß. Vielleicht genügen diese
Zeilen, daß sich die Herrn eines Besseren besinnen,
ehe man andere Schritte zu ergreifen gezwungen
wird. .
Wo bleibt die Zichorie?
Malz ohne Kaffeezusatz gibt nie und nimmer
eine einigermaßen geniehbare Kaffeebrühe. Jedermann
weiß, welch grohe Bedeutung dem Kafseegetränk
heute, zumal in den Familien Minderbemittelter,
zukommt. Da wird es als groher
Mangel empfunden, daß seit Wochen hier keine
Zichorie mehr aufzwtreiden ist. Die Kaufleute
erllären, daß der Kommunalverband auf die bekannten
roten und gelben Päckchen die Hand gelegt
habe. Es wird deshalb an ihn das Ersuchen
gerichtet, mit dem so notwendigen Kaffeezusatz
berauszurücen.
Lelie Rochrichten.
WIB. Grobes upto jartier, den
15. 2. Amtlich. (Drahtb.)
We##icher Kriegsschanplat.
Kronprinz Rupprecht.
In einzelnen Abschnitten Artillerie- und Minentätigkeit.
Abteilungen eines Matrosenregiments
brachten von einem Erkundungsvörstoß
gegen die belgische Linie südwestlich von Monnesonsvire
zwei Offiziere und 26 Mann als Gefangene
zurück. -
Deutscher Kronprinz
Nordwestlich und östlich von Reims rege Erkundungstätigkeit
des Feindes. In der Gegend
von Prunay und südwestlich von Tahure ent.
Kielten lich lcbhakte Arulrirempfe.
Samstag, 16. Februar 1918
berzog Albrecht von W dritenberg.
Die Gefechtstätigkeit lebte im Oberelsaß zeilweilig
auf.
Die Fliegertätigkeilt.
Im Januar beträgt der Verlust der feindlichen
Luftstreitlräste an den deutschen Fronlen
20 Fesselballone und 151 Flagzeuge, oon
denen 67 hinter unseren Linien, die übrigen
jenseils der gegnerischen Stellungen erkennbar
abgestürzt sind. Wir haben im Kampf 63
Flugzeuge und 4 Fesselballone verloren.
Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts
Neues.
Der erste Heneralquar#tiermasster:
Ludendorff.
Neue U. Boot-Beute.
VITB. Berlin, 14. 2. (Amtlich.) Außer den
geslern veröffentlichten Erfolgen unserer U-Voote
im östlichen Mittelmeer sind nach den
neu eingegangenen Meldungen auch folche im
mittleren Teile des Mittelmeeres erzielt worden,
durch die im besonderen der Transporlverlehr
nach Italien getroffen wurde. Drei
Dampfer und drei Segler fielen hier
unseren U. Booten zum Opfer. "1
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
ri
St urm gegen Lloyd George.
5Rotterdam. 15 .2. (Drahtb.) Der Manchit#er
Guardian schreibt: Die Negierung hat im
Umerhaus eine gemischte, aber feste Mehrheit.
Nur wenn Robertson zurücktrete, würde die Re-Lierung
durch ein Bündnis solcher Liberaler und
Konservativer, die mit der Armee in GVerbindung
stehen, bedroht werden.
5* Geuf, 15. 2. (Drahtb.) Nach Londoner
Depeschen hat sich Liond George am Schluß seiner
Rede gegen einen furchtbaren Ansturm
der Gegner eines einheitlichen Enlentekommandos
zu verteidigen gehabt.
stab würde Millionen zahlen, wenn er auf Asquilhs
Fragen über die Versailler Beschlüsse
amworten würde, verwahrte sich Asquith heftix
gegen den Vorwurf, daß er militärische Geheimlen
Asquith unter gewaltigem Lärm. Sie schrien
Temission!“ Demission! Lloyd George machie
Aequith einige Komplimente, aber die Aufregung
legte sich nicht und wuchs, als Lloyd George
den Pressefeldzug gegen die Versailler Beschlüsse
kritsier#. Die Liberalen riefen: Warum slopfen
Sie der Noriheliffpresse nicht den Mund? Sie
is eben Ihre eigene Presse. Sie Oezieht ihre In-
sormationen von Ihnen selbst. Lloyd George
schrie: Das ist eine gemeine Lüge. Der Premier
edet sich schlieblich in grohe Wut und erklärte.
T die Hetzereien der Presse machten ihm die Kriegführung
einfach unmoglich. Wenn man kein Ver
trauen mehr zu ihm habe, so soll man Doch in
Gotiesnamen die Regierung wechseln.
Der Eindruck der russischen
Frklärung in Amerika.
*Wien, 15. 2. (Drahtb.) Ueber den Eindruck,
den die russische Erllärung in Washington
gemacht hat, berichtet der dortige Berichterstatter
des Petit Parisien. Die plötzliche Auflösung
habe peinlich überrascht. Präsident Wilson sei
bereit gewesen, die Regierung der Bolschewiki
anzuerkennen. Die Enttäuschung sei umso größer.
die Folgen des russischen Versagens zu verlennen.
Der diplomatische Sieg Deutschlands
werde eine starke moralische Wirkung
auslben.
Finnland.
abend fanden zwei Riesenversammlungen statt.
die Vermittlung in Finnland zu übernehmen.
TCzernins Antmort an Wilson.
Wien, 15. 2. Graf Czernin mird auf die
Rede Wilsons möglichst rasch antworlen.
Selbstverständlich mird seine Antwort den
Ton festhalten, welcher mit so gutem Erfolge
rechtfertigt erscheint, da Wilson sich nicht den
Versailler Beschlüssen angeschlossen hat. Auf
leinen Fall mird es gelingen, durch differenzierte
Behandlung einen Keil zwischen Oesterreich-Ungarn
und oulschland zu treiben.
Bolo Pascha zum Tode verurteilt.
* Paris, 15. 2. (Havasmeldung.) Bolo
ist einstimmig zum Tod verurteilt worden,
re murde zu drei Jahren Eefängnis.
i in contumaciam zum Tode verukleilt.
vie
Die BVesprechungen im
vohpen Hauptquartier.
Berlin, 15. 2. Der Reichskanzler verle
a## Donnerstag abend das Grohe Haupt-
10000 Personen forderten die Regierung auf,
Am 31. Januar hat eines unserer IBoote)
die Chemische Fabrik Arenelin bei Palermo
auf nahe Entfernu rfolgreich b *s
. fernung er folgreich besch? Feier ihrer goldenen Ho
quartier und kehrte nach Berlin zurück. An
den Besprechungen im Großen Hauptauartier
nahmen außer den bereits genannten Herren noch
für die Marine der Chef des Admiralsstabes
Admiral von Holtzendorff, und der Staatsselreiär
des Reichsmarineamtes, von Capelie,
leil. Den Abendblättern zufolge fuhrien dir
Besprechungen im Großen Hauplquartier in
einer völligen Uebereinstimmung der
Aussassung zwischen den militärischen Stellen
und der politischen Leitung. Ein endgilliger
Beschluß liegt noch nicht vor. Das erfor
derliche Ergebniw soll erst in einigen Tagen belanntgegeben
werden.
*Berlin, 15. 2. Einzelnen Blaltern zufolge
würde der Reichslanzler alsbald nach Zusammentritt
des Reichstages Veranlassung nehmen.
sich über die politische Lage in Plenum
zu äuhern.
Berlin, 15. 2. Wie die „Vossische Zeilung“
vernimmt, finden im Auswärtigen Amt
Verhandlungen zwischen Vertretern Ocherreich
Ungarns und dem Deutschen Reiche uber bie
Regelung der durch den Friedensvertrag ande
lnupften wirtschaftlichen Beziehungen zrischen
den Mittelmächten und der Ulraine statt.
Eine Spende de? Rönigspaarce.
CH. München, 15. 2. (Drahtb.) Der K#
nig und die Königin haben aus Anlaß der
eit den Armen der
Stadt München 10 000 Mark gelpendet.
Ztaatsminister von Dandl ist gellern abend
von seiner Besuchsreise an dem würtlembergi
Als Lloyd George sagte, der deultsche Generalnisse
herausloden wolle. Tie Liberalen sekundier-,
schen und badischen Hofe zurückgekehrt und wur
de heute vom König zum Vortrag emp fangen.
Kleince Tagcschronik.
Bei der letzten Sinung in Brest Lito#wm#e he
zeichnete Trohli die Errierungen auf d
Grundlage des Selbstbemmmmungrrechtes der
Völker insolge der Anwendung durch die r
genpartei für hoffnungslos. Der mit der
iewer Nada von den Mittelmachten abge
schlossene Friedensvertrag habe fur das ulrai
nische Volk und die Regierung v#u garz Run
land leinerle i Geltung.
1
Die ötert. ung. Truppen sind vorgeitern in
Vrody eingezogen. Das einmarschierende Ja
eingezot nar chierer
gerbataillon wurde vom Kurgermeister der
Stadt Brody in Gegenwart der Nadn der 11..
uUkrainischen Dioision seierlicht be zratt. Auch
die Bevölkerung ließ es a allerber#ichsien
Spmpathbiekundgebungen fur die öfsterr. un gar.
Truppen nicht fehlen. Durch diese iriedlich:
Besetzung Brodys in die lezte großere Stadi
Oflgaliziens wieder in err. ungar. Laden.
nachdem sie jeit den letzten Julitagen
1316 unter russischer Herrschaft wo#r.
Ueber die Verhandlungen
ist Genaueres noch nicht bekanm.
dürften rumänische Bevollmächtigte. die üter
die Verlängerung des Waffennillslandes ver
l#ndeln sollten, an einem dazu bestimm:ten Or:
eingetroffen sein und man wird nicht #er
rascht sein. wenn man in den nächten Tad#e#n
hören sollte, daß auch volkftische Per'örrnn. #
keilen sich einfinden.
Die zunel mende Oprefition gegen desinbisch:
Minislerium wird in der Skupscht n# ##
strengungen machen. die jetzige Negierung #
stürzen.
Am Mittwoch hat der enalische Außennn
nister Balfour im englischen Unterhaus gesprchen.
Seine Ausführungen lassen leincriei ##
mit
naäbherung an die Wiittelniächte erlennen.
In der Tat denke heute niemand mehr daran,
„Stodholm, 15. 2. (Drahtb.) Gesternangeschlagen
murde und auch als durchaus ge
Die energischen Mahregeln zur Fortfüllr#.,
des Krie zes, wie sie in der englischen Thr#-rede
und in der Rede Lloyd Georges erwat#
wurden, sollen in England eine starke Gegner
schaft hervorgerusen baben.
In London fanden in den letzten Tagen en
täglich große Demontrationen zuguniten dees
Friedens statt.
In der Beratung der preuß. Wahlrechte#
lage wurde der § 1 unter Ablelnung samilicher
gestellten Abänderungsamräge angenommen.
Ueber die neuen Steuervorlagen verlautet.
daß es sich diesmal in der Hauptsache um 2-direite
Steuern handelt, nämlich eine Steuer
auf Wein und Mineralwasser sowie cine mono
polartige Steuer auf Branntwein.
Humoristisches.
Bauer (in einer Herberge): „Was schnuffiel:
der Hund vom Doktor bloß überall hier herum?“
Sein Freund: „Halt um Himmels
willen deinen Mund, bis ich draußen lin. Ich
site auf dem Doltor seinem Hut.“
Samment Winanier!
# Doas Gaterland braucht es. 2:
We tiarhericht für Samstag, den 16. Februar.
Fortschreitende Besserung, Frost.
Verantwortlich: Fo# den redakt. Teil Hans Mittl,
suͤt ble r*ssir Ernst Grosse. Nolationsdrus u.
W# W. Zinb####n #ul # M#.