Full text : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1883. (60)

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Bekanutmachung  des  Ministerinms  des  Innern,
beireffend  die  von  den  Aichungsstellen  zur  Beslanbigung  der  von  ihnen  geaichten  Gegenstände
amnwendenden  Siempelzeichen.  Vom  8.  Oktober  1883.

Die  im  Zentralblatt  für  das  Deutsche  Reich  vom  28.  September  d.  J.  Nro.  39
Seite  279  veröffentlichte  Bekanntmachung  der  Kaiserlichen  Normal-Aichungs-Kommission
in  Berlin  d.  d.  6.  August  d.  J.  in  vorbezeichnetem  Betreffe  wird  hiemit  in  nachstehendem
Abdruck  zur  allgemeinen  Kenntniß  gebracht.

Stuttgart,  den  8.  Oktober  1883.
Hölder.

Bekaunntmachung,
betreffend  die  von  den  Aichungsstellen  zar  Beglaudigung  der  von  ihnen  geaichten  Gegenstände
amnmendenden  Liempelzeichen.  Vom  6.  August  1883.

Auf  Grund  des  Artikels  19  der  Maaß=  und  Gewichtsordnung  vom  17.  August  1868
(Bundes-Gesetzblatt  S.  473  IS.  32  der  Anlage  zu  Nro.  1  des  Negierungsblatts  von  18711)  wird
unter  Abänderung  folgender  Vorschriften  und  zwar:

1.  des  zu  den  88.  72  bis  77  der  Aichordnung  vom  16.  Juli  1869  (Beilage  zu

Nro.  32  des  Bundes-Gesetzblatts  [S.  31  der  Anlage  zu  Nro.  6  des  Regierungsblatts
von  1871|)  unterm  6.  Mai  1871  erlassenen  Nachtrags,  Absatz  3  (Beilage  zu  Nro.  23
des  Reichs-Gesetzblatts),

2.  des  §.  78  Ziffer  1  der  Aichordnung
Nachstehendes  bestimmt:

Zu  1.  Der  Fortgebrauch  der  Aichungsstempel  mit  den  Inschriften  N.  D.  B.
(im  Gebiete  des  vormaligen  Norddeutschen  Bundes),  6.I.  (im  Großherzogthum
Hessen  südlich  des  Mains)  und  6.  H.B.  (im  Großherzogthum  Baden)  ist  über
den  31.  Dezember  1884  hinaus  nicht  weiter  gestattet.

Zu  2.  Die  vertieft  gravirten  kreisrunden  Stempel  mit  hohler  Fläche  (für
bombenförmige  Gewichte)  kommen  bei  den  Aichungsstellen  fortan  in  Wegfall.

Berlin,  den  6.  August  1883.
Kaiserliche  Normal-Aichungs-Kommission.
In  Vertretung:  Draßdo.