Metadata : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1847. (24)

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9.

Negierungs-Blatt

für  das

Königreich  Württemberg.

 

Montag  den  22.  Februar  1847.

 

Inhalt.

Königliche  Dekrete.  Dienstnachrichten.

Verfügungen  der  Departements.  Bekauntmachung,  betreffend  die  Erhebung  des  K.  K.  Oesterreichischen
Hauptmanns  v.  Theobald  in  den  erblichen  Freiherrnstand.  —  Bekanntmachung,  betreffend  das  Erlöschen
des  dem  Flaschner  Carl  Springer  zu  Stuttgart  verliehenen  Erfindungs-Patents.  —  Bekanntmachung,  betreffend
  die  Errichtung  einer  Pest-Ervedition  zu  Dietenheim,  Oberamts  Laupbeim.  —  Bekanntmachung,  betreffend
  die  Verleihung  eines  Patents  an  den  Lithographen  veutiner  zu  Weissenau,  Oberamts  Ravensburg,
auf  ein  Verfahren  zur  Anwenvung  des  farbigen  Steindrucks  auf  Baumwollstoffe  in  haltbaren  sogenannten
Krappfarben.  —  Bekanntmachung,  betreffend  die  Verleihung  eines  Patents  an  den  Hof-Instrumentenmacher
Schaufler  zu  Stuttgart  auf  Verbesserungen  in  der  Construktion  des  Fagotts.  —  Bekanntmachung,  betreffend
das  gerichtliche  Verbot  zweier  Druckschriften.  Verfügung,  betreffend  den  zeitlichen  Erlaß  des  Eingangsgolles
auf  Reis.

Dienst-Erledigungen.

I.  Unmittelbare  Königliche  Dekrete.
Dienst-Nachrichten.

Seine  Königliche  Majestät  haben  vermöge  hochster  Entschließung  vom  15.  d.  M.
dic  erledigte  Forstwartsstelle  zu  Neuhausen,  Forsts  Kirchheim,  dem  Waldschitzen  Diemer
zu  Abtsgmünd  gndigst  übertragen,

vermöge  höchster  Entschließung  vom  16.  d.  M.  den  seitherigen  Justiz-Referendär  und
provisorischen  Oberamtsgerichts-Aktuar  zu  Oehringen,  Freiherrn  Adolph  v.  Ow,  zum  Attaché
bei  der  K.  Gesandtschaft  in  München  gnädigst  ernannt,  ferner

durch  höchste  Entschließungen  vom  17.  d.  M.  die  erledigte  evangelische  Pfarrei  Müderhausen,
  Dekanats  Welzheim,  dem  Helfer  Schick  in  Creglingen,  Dekanats  Weikersheim,  gnädigst
übertragen,

den  Reallehrer  Vayhin  ger  von  Cannstatt,  seinem  Ansuchen  gemäß,  auf  die  erledigte
Lehr  stelle  an  der  dritten  Classe  der  Realschule  zu  Stuttgart  gnädigst  versetzt,  wie  auch

den  Sohn  des  Generalmajors  v.  Baumbach,  Ludwig  v.  Baumbach,  zum  charakterisirten
  Lieutenant  ernannt  und  dem  zweiten  Reiter-Regiment  zugetheilt.