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Rosenheimer Tagotatr
1.——. Bublicolions-Orn#n
Numimer 71
Die große Offensive im Weslen.
Abenbbericht.
Viöher 16,000 Gesnngne
nd 200 Geschütze.
WITI. Mar Amtlicher Abendrichll.
Die Erfolge
Berlin. 22.
des den
Kampten zmischen Arras und La Fere murden in
Krlzührung unseres Angrisses erweitert.
w#iher gemeldet.
Tages in
— —
gestrigen
Bor Aerdun lieb der Feuerkampf gesteigert.
*
Mit einem vielversprechenden Erfolg hat die
roße O'sensive eingesetzt. Während Engländer
u1nd Franzosen erst wochenlanges Trommelsfener
ur die deutschen Stellungen legen mußten, ehe
e es wagen konnten, mit ihren Jufamerie- Aneri'fen
einzusetzen, nahmen die deutschen Trup-1
nach kaum eintägiger Artilleriewirkung
Veich am eriten Tage die feindliche erite Linie
1 i Arras in einer Auedehnung von 80 Niloeern:;
zum Teil scheint sogar der, Einbruch
di uene englische Stellung gelungen zu
in. handelt sich hier wieder einmal um
2 d leberraschungen, wie sie unserm Hinenburg
so gut liegen. Die Engländer, die
ern Angrif erst im April erwarteten. sind
i den Aussagen englischer Gefangener vollig
rrumpelt worden. Aus den amtlichen und prien
englischen Kriegeberichten spricht eine
dse Beunruhigung. Und das muß une ein
rure zeichen sein. Mutmaßungen über den
leren Verlau der Operationen oder über die
wirkung unseres eriten Erfolges anzuftellen.
musiier Beginnen. H’ndenburg und Luendor'f
sind im Zuge das mag uns genun
s
:.x..
v
erglische Berichte übei die Kämpfe
Haag, 22. 3. Der Reuter-Korrespondent an
der brilischen Front in Frankreich meldet vom
März= Nack einer lraftigen Beschießung. die
e Teutschen am 21. März, morgens 5 Uhr.
iei inale#e an der ganzen Front# südlich der Starpe
hegennen haben, sino sie zu einem Angriff in gröjerem
Maßstab übergegangen. Unter Dekung
durch den Rauch des Sperrfeuers ist die
eindliche Infanterie in dichten Mafien an der
Front. die sich nördlich Langicourt bis an den
Wand wald ausdehnt, vorgerücklt. Um 10 Uhr
morgens wurde sie an verichiedenen Punkten unler
Fronllinie eimpfangen und es entbrannten
Kämfe von Mann gegen Mann. Früh morgdens,
als der Nebel wegzog, waren die Flie-Fur
in der Lage, ihre Arbeit zu beginnen. Die
ieherigen Mitteilungen von der Front sind
musammenhännendrn verworren.
"v7 scheint aber, daß die deutsche Offensive in
grofem Maßstab, begonnen hat. " Ge-Schlofeld
bietet einen fürchterlichen Anölis.
namentlich in der Linie auf dem Bergraden
von St. Quemn. Dieser Bergrücken
deint der hauptsächlichite Angri'fspunlt des
deutschen Plaues zu sein.
Wie holländische Blätter aus London berichlen,
zeigen die ersten Telegramme der britischen
Krlegskorrespondenten deutlich die Ueberraschu
ung und Ueberrumpelung an der
Front zwischen Scarpe und Vendenil. Es wird
erllärt, daß das schlechte Wetter die Orientiefunge'lüge
behindert habe und daß an der brilicchen
Front die Gegenmaßnahmen noch nicht in
l Kath.: Gaöriel
SEountag, 24. März 1918
öroße oento. Erlonge:
25000 besangene,
An der Front Arras—Cambrai — St. Quentin die zweite und dritte
fein dliche Linie stellenweise erreicht. — 8 bis 10 Milionen Kämpfer #
im Westen. — Die Friedensverträge im Reichstag angenommen.
rollem Gang seien, sodas die Gesamtsituation
noch nicht zu überkiicken sei.
§ Basel, 22. 3. Die „Morningpost“ meldet
von der rranz. Fran Ein Teil der Front ist
in Bewegung gesetzt. Der Feind greis!
mit vielfacher kle bermacht an.
London, 25. 3. Nenters. Porrespondent
an der brilischen Front drahtete abends: Die
Deutschen scheinen dadurch, daß sie, von starker
Artillerie unteritützt, große Massen in den
Kamp# warsen, in der Frontlinie zwischen der
Scarpe und Vendeuil eingedrungen zu sein.
Wenn wir nicht die notwe adigen (begenmaßregeln
ergreifen, ericheint die gesamte Lage im
Augenblick als erschüttert.
Frankreich zum Endkamp ’ geristet.
*ent,. 22. S. Eine Havas-Depesche vom
Dienstag meldet: Frankreiche Vorbereitungen
zum Endkamp' sind beendet. Die Militäratlachees
der Alliierten lind an die Frozn abgereifl.
die Lage im psten.
Die diplomatische Vertretung
Ukr aine in Berlin.
Belrl in, 25. J. DOle diplomatch= Vertreum
der ulrainisch en Volls evolitik in aus Kiem
in Berlin einge krof fen.
Zuspitzung zumischen Japyan
und Amerila.
* Zurich, 21. 3. Nach Pariser Meldungen
richteten die Vereinigten Staaten in der sibirischen
Frage eine bis 31. März besfristete
Auf trage,an Japan. In politischen Kreisen
in Tokio herricht eine eigenartige Nervosital.
Holland.
Der Schi'fsraub an Holland.
5 Haag, 22. J. Von zuverlässiger diplomaischer
Seite wird berichtet, daß die Entente
die von Holland mit der Schi's#auslieferung verbundenen
Bedingungen ablehnte.
3eholländische Schiffe von Amerile
genommen.
* Neuyork, 22. 3. Resewemannichaft-! der
Kriegsmarine haben auf Befehl der Washhtoner
Regierung Mittwoch abend 28 Schlife
Hollands ubernommen.
Talien.
Neuer ilalienischer Kriegsminiseer.
* Nom, 22. 3. (Agencia Slesani.) Da der
Kriegsminister Alfieri den Wunsch äußerte, ein
Kommando an der Front zu übernehmen
dringend auf seinem Wuniche besland, schlug
der Ministerpräsident dem König vor, das von
A fieri e ugercichte Entlassungogesuch anzunehmen.
Durch einen Erlaß vom 20. März
wird Senator General Vattrio Zuppelli zum
Kriegeminister ernannt.
der
und
Arlgemeines vom Krieg.
Qeutich-#-ranzösisches Abkommen
uber Kriegsgerangene-*
Vern, 22. 3. Nach einer Meldung der
Agente Haras soll ein Ablommen zwischen der
franzasischen und der deuischen Regierung uber
die Kriegsge#angenen ul#er #3 Jahre endgür#ig
zum Abschinß gelangt sein und in kurzester
Frin in Kra't ireten. Nach demselben wurden
die Unterosiziere und Mannic haften von muntdestenn
Jalren in ihre De #ut zurückber u#rdert
werden. Aile O'siziere desselden Alters solleu
in der Schweiz inlerniert 5
25r*“
-
Enuglande Nöte.
Niemals il die Bedrohung Englands durch
den deuischen U-Voot-Krieg so unzweidentig hervorgetreten,
als gegenwartig, da die brilische
Regierung durch einen neuen und ungeheunerlichen
Gen altalt das neutrale Holland zu verge-KTaltigen
sucht. um sich den notwendigen Schief
raum zu beschaffen. **' erit jent ĩind die
unhallbaren Zunände im England eingetreten.
die Not war schon langu da. Aber die Negierung
war ihr gegenuber Dilllos. Die Einrichlungen
des 5 iemiic en Lebee iu En gland sind
nack deutichen Begtiefen rör süs, ungureichen d. um
auch hur die ailernotwendiesie 5 sentliche Fur—
. 166 durck zus führen. Vor dem l1à Siege halte man
.lein Berze der CGinwollner von Lon
5 Die Poltzei war sonach nicht einmal imnonde.
die Nanon der Sinmohner in den- be
Straßen feirzullellen, wenn niht das
Adreßbuch, das ein Priratunternehmen ist, vorlinden
gewesen wäre. Anuolgedeisen aile
England einfach nicht die Mirtel. um eine gelechte
Lebenemittelverteilung umer der Vervollerung
in die Hand zu nehnien. Als man sich
I llci lich in'? o#sg#e nar le'uchter P roteitver
sammlungen dazu enicchloß, mußte man einen
ganz neuen Verwallungsapperat scha'fen. Unser
dem Druck der Nol musite England zu der
rerhaßten Zwangrrationierung von ee,
ler, Margarine und Fleisch ur Aurz (Grok- .
tonntessen
lrmnien allgemein üergelen O#n wird en
ich, u.ie Franheich und Alalien, eben'allé v
inrhrung der so oft de zonn ssen u: 9 ver
lachten Brotlalte entschließen müssen. Außerdem
Uri't aber die Mo: net dinleit einer ausgiebigen
Brolstreckung in den Vordergrund, wie
ja auch in Amerila dar aus Weizen hergestellte
Vrot heute sast gunz verschwmunden il, an dessen
Stelle Mais- und Roggenbrot oder andere Ersazmittel
getreten sind. Nach der „Times " bereitet
das englische Nahrungsmitielmi nisterinm
zu Kit einen Plau veor. b#e# der Durch'umung.
der Zwangerationicrung auch Vrot in den Bereich
der beschlagnahmten Artilel einzichlieshen.
Die hohen Sterblichkeite siesern der Kinder
und alten Lente, namentlich in den Jrosieren
Städten, gelen den englischen
wür'sen, denn reruunntige Maßnahmen zur Verteilung
der Lelenemitiel wären in England
läzgst bitler ndlig gewesen. Je imt er schwer,
das Versäumte einzufülren. Die Nol sleigt und
11
Prot.: Gooriel 64 Jahruneang
die versweffei:e Cemaltta
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und driter Lefung oyne Aus'prack Annene.
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1139.
Kriege
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rertrag mit Runland # # 11
resnnbi:n.
Als eriter Redner erllärtre der Ade. meidemann,
die Sozialdemolraten wurden den
Friedenerertrag nicht ablehnen, sondern sich der
Bei jedem Bankier, jeder Zanf, Spakkasse, osanstalt,
Zersicherungsgesellschaft, Kreditgenossenschaft
werden Kriegsayleihezeichuungen entgegen
genommeak!