Full text : Rosenheimer Anzeiger. 62. Jahrngang (62)

Nummtek  293

alljährtichen  Etuerveranla  ange  ,  welche,  wenn
nicht  durch  geordnete  Buchführung  -
der  „stetlerbare  Ertrag“  festgestellt  merden  kann.
gerade  im  Geschäftsleben  durch  freie  Einschätzung.
eine  empfindliche  Last  werden  lönnen,  dang  auch
der  mit  allem  Nachdruck  nunmehr  einsetzende  bargeldlose
  Wertumsatz  und  Bankverkehr  und  end.
lich  die  mit  der  schweren  Jeit  verbundene  Umgestaltung
  auck  vieler  geschäftlicher  Verhüllnisse
bringen  die  unabw#.isbare  Notwendigteit  #uit  ich,
sich  selbst  genau  über  seine  geschäftliche  Lage
milttele  Buchführung  unterrichtet  zu  halten.

zu  diesem  Zwecke  veranstaltet  der  Allg.  Gewerbeochein
  Rosenheim  im  November  und  Dez.
bei  genügender  Beteiligung  einen  klaterrichtslurs
  über  einfache  gewerbliche  Buchführung,  im
Anschluß  daran  Unterweisungen  im  bargeldlosen
  Umsatz,  im  Banlverkehr  und  dessen  Verbuchung
  in  der  einfachen  gewerbl.  Buchführung.
Mitglirder  und  Nichtmitglieder,  Gewerbetreiben.
de  jeder  Art.  besonders  auch  Frauen  und  Tochler
  oder  andere  Kamilienangehörige  lönnen  scch
hieran  beteiligen.  (Siehe  Inserat.)

Die  Reich  milchkarte.  Die  am  5.  Ök.
im  „Reichsanzeigen“  reröffentlichte  Bek#en#tma
chung  über  Berirtschrftung  von  Milch  und
über  den  Vertehr  mit  Milch  tritt  am  5.  Okt.
in  Kraft.  Die  Verabfolgung  von  Mollmilch
an  Verbraucher  gegen  Bezugskarte  tritt  am
1.  November.  jpätestens  1.  Dezember,  in  Kraft.
Bekanntlich  ist  die  Milchkarte  bei  und  schon
längst  eingeführt.

Die  Drusäplämie.  Nach  einer  aumtl.  Meldung
  aus  Beclin  gelt  die  für  Brotgetreide  bisher
  Jewährte  Druschprämie  von  20  Mark  für
die  Tonne  nur  noch  für  Lie  eferungen  bis  zum  #l#0.
Ottober  1916  einsch.  Für  die  Lieferungen  nach
diesem  Tage  bis  einschl.  15.  November  1916
uird  noch  eine  Druschrrümi:  von  12  Mark  für
die  Tonne  gewährt.  Ob  für  Lieferungen  nach
dem  15.  November  auch  noch  eine  Druschprämie
gezahlt  wird,  steht  noch  nicht  fest;  in  keinem
Falle  wird  sie  aber  in  Köhe  von  12  Mark
für  die  Tonne  festgesetzt.  Es  liegt  daher  im
Interesse  der  Landwirte,  die  Ablieferung  des
Brotgetreides  zu  beschleunigen,  und  muöglichst
viel  bis  zum  15.  November  abzuliefern.

Das  SErgebnis  der  5.  ———
bei  der  Nelschsbankstelle  Nolenheim#.

Rosenheim,  den  6.  Oliober.

Die  Zeichnungen  zur  5.  Kriegsanleihe  hatten
im  Bereich  der  Reichsbanknebenstelle  Rosenheim
ein  sehr  erfreuliches  Ergebnis.  Es  stellt  sich  auf
7.270.600  Mark  und  bleibt  hinter  dem  Ergebnis
  der  vierten  Kriegsanleihe  nur  um  345.100
Mark  zurück.  Bei  der  dritten  Kriegsanleihe
wurden  6.183.700  Mark,  bei  der  zweiten  Mark
4.940.800  gezeichnet.  Dazu  kommen  noch  die
Zeichnungen  aus  dem  Bereiche  der  Reichsbank.
nebenstelle  Rosenheim,  welche  bei  den  Zentral.
stellen  in  München  gemeldet  werden,  soweit
namentlich  auch  Genossenschaften  usw.  in  Betracht
  kommen.  Das  Ergebnis  ist  also  höher
als  verschiedentlich  erwartet  wurde.  Es  berechtigt
  zu  einem  glänzenden  Abschluß  für  das
Gesamtergebnis  der  5.  Kriegsanleihe.  Tas
Orichnungsergebnis  in  Rosenheim  isl  um  nur
eltwa  5  Prozent  geringer  wie  bei  der  3.  Anleihe.
  Diesmal  sind  490  600  Mark  Schutdbucheintragungen
  hier  gezeichnet  worden,  ferner
  178  100  Mark  Schatzanweisungen.

K#chiche  Lacheicklen.

Berufsfortbildungsschule.  Morgen
  Samstag,  7.  Okt.,  nachm.  von  3  Uhr  ab,
werden  jene  Fortbildungsschüler,  die  es  ermöglichen
  lönnen,  alle  übrigen  abends  von  halb  7
Uhr  ab  zur  Beichte  gehen.  Sonntag.  8.  Oktbr.:
rüh  6  Uhr:  Gemeinsame  hl.  Kommunion.
(Gebetbuch  nicht  vergessen!)  Eltern  u.  Lehr.
linge  zu  rechtzeiligem  und  möglichst  würdigen
Empfang  der  hl.  Sakramente  veranlassen  zu
wollen.

Schwere  Strafen  für  Höchstpreis-Ueberschreitung.-

  5.  Okt.  Der  Käsefabrikant  und
Großhändler  Adalb.  Burger  von  Wehringen
bei  Bobingen  und  seine  Frau  Jda  Burger,
lowie  der  fmann  Edmund  Waorich  von
Leipzig  waren  beschuldigt,  vom  Oktober  1915

 

 

bis  Januar  1916  Wh  nach  (imhurger
Art  in  Stangenform  oder  Steine  mit  15
Prozent  dens  It  rt  a  Kgeseole  e  =
preis  von  73  ein-  und  54  Mt.  für
Grosthäler  13  Fre  #  dis  68  Mk.  pro
Bentner  verl  bis  zu  50  Mk.  an  Kleinhändler
  Fnge  t  gu  n.  Sie  wutrden
verurteilt,  i  La  *
strafe  von  5  Monaten

Gefängnis,  Frau  Jda  Burger  zu  2  Mk.  Geld.
strafe.  Ferner  wurde  auf  Urteilspublikation  er-Lannt.


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3er  rus  Niederlag-  sudli  d  der  Douau.

 

 

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Eine  Klage  Dr.  Heims.

München,  5.  Okt.  Im  Juli  d'eses  Jahres
veröffentlichte  der  Direktor  der  landwirtschaf#=lichen
  Zentralgenossenschaft  in  Regensburg  Dr.
Georg  Heim  eine  Artikelserie  unter  der  Uebelschrift
  „Herr  von  Batocki,  Schlagbaume  und
Beiräte“.  In  dissem  Arteiel  trat  Dr.  Heim  für
die  Solidarität  zwischen  Nord  und  Süd  inner
halb  des  Reiches  cin  und  wandte  sich  insbesondere
  gegen  wiederholie  Veröfsemlichungen  in  der
norddeutschen  Presse,  in  denen  Bayern  der  Vorwurf
  der  einseitigen  Absperrung  auf  wirischaft“
lichem  Gebiete  gemacht  worden  war.  Dr.  Heim
wies  in  diesem  Artikel  nach,  daß  jich  Bayern
zu  keiner  Zeit  durch  Ausfuhrverbote  und  Ausfuhrbeschränkungen
  seiner  Pflicht  gegen  das
rbiige  Reich  entzogen  habe.  Kurze  gen  nach

dem  Erscheinen  dieser  Artikelserie  veröffentlichte
Get-  Neierun  ngsrat  und  Universitätsprofessor
Dr.  H.  Ve#y  in  München  in  Nr.  J55  der

Vossischen  Zeitung“  vom  19.  Juli  1916  einen
Urtiüel  unter  der  Ueberschrift  „Der  „verschwenderische
  „Norden“,  in  dem  gegen  Dr.  Heim
der  Vorwurf  der  „agitatorischen  Sachbehandlung“
  und  „der  handgreiflichen  und  wohl  nicht
zufälligen  Zweideutigkeit“  rerhoben  wurde.  Wegen
  dieses  Artikels  ließ  Dr.  Heim  gegen  Regierungsrat
  Prutz  Beleidigungsflag=  ilellen,  uber
die  Mitte  Oktober  vor  dem  Schöffengericht  verhandelt
  werden  wird.  Der  Prozeß  dürfte  vroraussichtlich
  größeren  Umfang  annehmeg.

Der  Welrtkrieg.
Ein  großer  englischer  Truppentransportdampfer

  versenkt.
London,  6.  Ott.  Es  wird  amtlich  bekannt- 



 

gegeben,  daß  der  von  der  Regierung  erworbene
  Cunard-Dampfer  „Franconia“  418  150
Tonnen)  gestern  von  einem  seindlichen  U-Boot
Dampfer
  hatte  zurzeit  leine  Truppen  an  Bord.  (Ob's

im  Mittelmeer  versenk!  worden  ill.  Der

wahr  ist?)  12  Mann  der  Besatzung  werden  vermißt,
  302  sind  gerettet.

Versenkt.

Drontheim,  6.  Oklober.  Der  Dampfer
„Knud  Jarl“  (1070  Tonnen)  ist  an  der  Murmanküste
  versenkt  worden.  Auf  der  Reise  nach
Archangelsk  wurde  der  Dampfer  „Neejor“
wahrscheinlich  durch  ein  deutsches  Unterseeboot
an  der  Murmanküste  versenkt.  Das  Schiff
ist  für  1800  0090  Kronen  kriegsversichert.  In
Bedesce  traf  ein  deutsches  Unterseeboot  mit
20  Mann  Besatzung  des  Dampfers  „Brink“
aus  Toensberg  ein,  der  im  Eismeer  versenkt
worden  ist.  Der  Dampfer  war  mit  Holz  von
Onega  nach  Hull  bestimmt.

In  Irland.

Rotterdam,  6.  Okt.  Der  „Nieuwe  Nolterdamsche
  Courant“  meldet  aus  London,  daß  die
irischen  Nationalisten  über  die  Propaganda  zur
Einführung  der  Dienstpflicht  empört  jind.

#r.  Englands  Mannschaftsbedarf.

London,  6.  Okt.  Gestern  wurde  hier  eine
Dentschrift  des  Bureaus  zur  Verteilung  des
Menschenmaterials  veröffentlicht.  Aus  den  Be- 



nichten  ergibt  sic,  daß  nene  Leute  kür  das

Heer  und  für  die  Munitionsanfertigung  dringend
  notwendig  sind.  Das  Burcau  gibt  namen!“=lich

  Mitteilungen,  wie  die  Besreiungen  vom
Dienst  eingeschränkt  werden  lönnten.  Die  Zahl
der  provisorischen  Befreiungen  beträgt  zurzeit
400  000  Männer  und  es  ist  daher  möglich,  aus
diesen  Reserven  den  Bedarf  an  Männein  für
das  Heer  und  die  Munitionsanfertigung  zu  befriedigen;
  inegesamt  werden  200  0600  Manm
gesordert.
Russische  Schandtaten.

Berlin,  6.  Okt.  Der  Kriegsberichterflatter
des  „Berliner  Tageblattes“,  Geyer,  meldet  aus
dem  Kriegspressequartier  unterm  5.  d.  Mts.
Man  gestattete  mir  einen  Einblick  in  das
Tagebuch  eines  russischen  Fähnrichs  des  Leibgarderegiments
  Mexholnisli,  das  an  der  wolhonischen
  Front  lämpft.  Das  Tagebuch  wurde
östlich  Szelwom  gefunden.  Es  heißt  darin:  20.
Juli.  Verwundete  Soldaten  der  Leibgarderegimenter
  erzählen,  daß  befohlen  wurde,  alle
Gesangenen  und  Leichtverwundeten,  die  eingebracht
  worden  sind,  niederzumachen.  Die
Deutschen  kämpfen  meiner  Ansicht  nach  viel
ehrlicher  als  wir  Russen.  31.  August.  Leicht
verwundete  österreichisch  ungarische  und  deutsche
Gefangene  wurden  auf  Besehl  des  Obersten
Kurlow,  von  unseren  Soldaten,  hauptsächlich
von  Offiziersdienern,  geschlagen.  Die  angeblichen
  Greueltaten,  von  denen  unsere  Zeitungen
soviel  schreiben,  begehen  hauptsächlich  unsere
Soldaten.  Gefangene  Offiziere  werden  bei  uns
auf  dem  Wege  zum  Stab  unter  Bedrohung  des
Lebens  gänzlich  ausgeraubt.  Alle  Leichen  der
gefallenen  Feinde  werden  beraubt,  ja  sogar
gar  eigene  Tote  nicht  verschont.

Russischer  Ministerwechsel.

London,  6.  Okt.  (Reuter.)  In  Rußland
s#ehen  infolg:  der  Ernennung  Protopopow;  zum
Minister  des  Innern  wichtige  ministerielle  Veränderungen
  bevor.  Der  Name  des  liberalen  Dumapräsidenten
  Rodzjanko  wird  im  Zusammenhang
  mit  der  Besetzung  eines  hohen  Amtes  genannt.
  Bisher  sind  diese  Nachrichten  noch  nicht
amtlich  beslätigt.

Neuer  Luftangriff  auf  Bukarest.

Genk,  6.  Okt.  Nach  Bukarester  Meldungen
erschienen  am  3.  Okt.  wiederum  7  deutsche  Flugzeuge
  über  Bukarest  und  richteten  durch  Bombenabwurf
  großen  Schaden  an.  (3.)

Der  Donau-Uebergang
der  Rumänen.

Sofia,  6.  Okt.  Der  amtl.  Heeresbericht  meldet:
  Die  Landungsoperation  des  Feindes  beim
Dorfe  Rjohowo  ist  vollkommen  zurückgeschlagen.
Es  befindet  sich  kein  einziger  rumänischer  Soldat
  mehr  auf  unserem  Ufer.  In  den  meisten
Dörfern,  die  der  Feind  besetzt  hatte,  verübten
die  rumänischen  Truppen  Mordtaten.  Vergewaltigungen,
  Brandstiftungen  usw.,  Schandta  ·
ten  für  eine  Nation,  die  Anspruch  erhebt.  eine
Kulturnation  zu  sein.

Budapest,  6.  Okt.  „Az  Est“  meldet  aus
Sofia:  Der  tolle,  kühne,  *8  unsinnige  Donau  ·
übergang  bei  Rjohowo  und  Babomwo  endete  mit
einer  vollen  Katastrophe.  Wie  jetzt  festgestellt
wird,  besanden  sich  auch  Kussen  und  Serben

15  russisch-rumänischen  Bataillonen.

Samstag,  72.  Okteber  1910#

—  —  –SS“
als  vollendete  Tatsache  die  Vernschtung  von
Der  Feind
hatte  keine  Artillerie.  Die  rumänische  Expedllion
  hatte  auch  ein  diplomatisches  Vorspiel.

Nach  Auosagen  gefangener  russischer  Off##e#re
uurde  die  Durchführung  der  Expeditlon  auf

nachdrücklichen  Munsch  der  rumänischen  Regierung
  beschlossen.  Die  rumänische  Regierung  u.
Heeresleitung  setzte  die  russische  Hilfe  durch,  serner.
  daß  russisches  Kriegsmalerial  für  den  Uebergang
  zur  Verfügung  gestellt  wurde.
Die  Demission  desgriech.  Kabinetts.

Basel,  6.  Okt.  Die  „Agence  Havas“  mel.
dei  aus  Athen:  Nach  dem  vorgestern  abgehalnen
  Ministerrat  teilte  der  Minister  des
Aeußern  folgende  Note  mit,  die  die  Gründe
für  die  Demission  des  Kabinetts  angibt:  Da
die  Regierung,  die  bis  jetzt  mit  den  Vertretern
der  Entente  in  Athen  nicht  in  Kontalt  treien
leunte  u.  der  Ansicht  ist,  daß  diese  Lage  für
den  Gang  der  nationalen  Angelegenhelten  ein
Hindernis  bildet,  bittet  sie  den  König,  die
Demission  des  Kabinetts  anzunehmen.

zur  Krise  in  (Hriechenlano.

Alhen,  6.  O  ktober.  (Agence  Havas.)  Der
König  wird  heute  mit  politischen  Persbnlich.
leiten  und  dem  Vorsitzenden  des  Kassations.
boses  eine  Beratung  abhalten.  Die  Hauptstadt
unc  die  Provinzen  sind  völlig  ruhig.  Andau.
ernd  reisen  Marincoffiziere  nach  Kreta  ab,  um
sich  der  nationalen  Bewegung  anguschlieben.
Der  frühere  venizelistische  Minisier  Teirimakos
murde  zum  Generalgouverneur  von  Kreta  er.
nannt.

Zum  Tode  Jaures.

Berlin.  6.  Olt.  Die  Boss.  Ztg.“  meldet
aus  Genf:  Wie  aus  Frankreich  gemeldet  wiro,
hat  die  französische  Regierung  auherorden:.!
liche  Mittel  versuckt,  um  sich  in  den  Besitz  der
binterlassenen  Papiere  Jaures  zu  setzen.  An.
sangs  versuchte  sic,  der  Familie  die  Papiere
durch  ein  Angebot  von  500  000  F.  abzunehmen,
spater  sogar  auf  dem  Wege  der  Beschlagnahme
die  Papiere  in  ihren  Besitz  zu  bringen.  Sie
sind  indessen  in  der  Schweiz  in  Sicherheit.
Unter  den  Papieren  befindet  sich  auch  die  UA#b#
schrift  des  letzten  Brieses  Jaures  an  Vander.
velde,  worin  es  u.  a.  heißt:  Hier  in  Frank,
reich  arbeitet  man  mit  allen  Gewaltmitteln
für  einen  Krieg,  der  ausgefochten  werden  muß,
um  ekelhafte  Begierden  zu  befriedigen  und  weil
die  Pariser  und  Londoner  Börsen  in  Petersburg
spekuliert  haben.  Ich  muß  mich  jetzt  an  die
Franzosen  wenden,  von  Versammlung  zu  Ver.
sammlung  gehen.  Vielleicht  muß  ich  auch  zun
Generalstreik  schreiten,  der  die  Mobilisierum
in  Frankreich  verhindern  würde.  Auch  S##
müssen  alle  Mittel  aufbieten,  um  den  Frieder
zu  erhalten.“  Man  versteht,  weshalb  ded-Prozeß
  gegen  den  Mörder  von  Jaures  immez
wieder  im  Einverständnis  mit  den  führenden
Geistern  der  franz'sischen  Sozialistenpartei  ver
tagt  wird.

Das  neue  sapanische  Kabinett.

Basel,  6.  Oll-  (Agence  Havas.)  Nach  einen
Nem  Vorler  Telegramm  an  das  „Journal
wurde  General  Terauchi  zum  japanischen  Prei
mierminister  ernannt.

I##  bes  Denswisciscke.

Betreff:  Hö  Jtpreile  für  Walnüsse.
8§  1.  Beim  Verkauf  von  Walnüssen  oh
grüne  Schale  dürfen  höchstens  35  Pfg.  für
Pfund  gesordert  und  bezahlt  werden.
Verlaufd  arf  nur  na  erfolgen.  D.
Erntekosten  und  sonstige  Auslagen  sind  hieri
mit  inbegriffen.  Auf  die  vorftehend  abgedru
Bekanntmachung  der  Landesstelle  vom  Heu
een  Nr.  G.  2621  über  die  Besclagnahme  vo
alnüssen  wird  Bezug  genommen.
§  2.  Diese  Preise  and  Hehupre!  e  im  Sin
des  Eesetzes  betreffend  die  Höchstpreise  no
4.  August  1914  (XBl.  S.  458)  in  der  Fafsfu
der  Bekanntmachung  vom  17.  Dezember  191
(NXGl.  S.  516)  in  Verbindung  mtt  den
kanmmachungen  vom  21.  Januar  1915  5
S.  25)  vom  23.  September  1915  (NGl.
603)  und  vom  23.  März  1916  (XEl.#
183).  Danach  werden  ZZunsiberhandlungen  «
Gesängnis  bis  zu  einem  Jahre  und  mit  #
strafe  bis  zu  10  000  Mark  oder  mit  einer
Strafen  geahndet.  Auch  kann  neben  Gefän
strafe  auf  Verlust  der  bürgerlichen  Ehr
erkannt  heden.
Betre:  Wa
Die  e  —t  wuasse  ial  ulten  in  de
Jahre  ein  reiche  l
lstsiesk  2  ate
es  t  da  ien  Besißer  von  Gem
Stistungs-  und  Körperse  tsseridunger
dungen  den  E

duleg,  Schweinen  und

 

 

    
 
    
   
   
    
  
 
   
 
 
   
  
 

 

 

don
urieb  von

 

 

bei  den  Uebergangstruppen.  Ein  Bericht  meldet