— 13 —
Laßt wehen, was nur wehen kann, — Standarten
wehn und Fahnen! — Wir wollen heut uns Mann
für Mann — zum Heldentode mahnen. — Auf fliege
stolzes Siegspanier — voran den kühnen Reihen! —
Wir siegen oder sterben hier — den sfüßen Tod der
Freien. E. m. Arndt 1812.
Burg Hohenzollern.
Richt weit von Württemberg und Baden, — von
Bapvern und der schönen Schweiz, — da liegt ein Berg
so hoch erhaben, — den man den Hobhenzeollern heißt.
— 1#: Er schant herab so stolz und kühn — auf alle,
die vorüberzieh'n — auf Hohenzollerns steilen Höh'n,
— wo unverzagt die Eintracht ruht.:!
Von diesem Berg aus geht die Sage, — die
sich ins weite Land erstreckt; — ein jeder Vater hat
die Klage, — die sich auf seinen Sohn erstreckt. — I: Er
schickt ihn fort ins fremde Land, — sein Ciebchen glaubt,
er sei verbannt. — Auf Hohenzollerns steilen Böh'n, —
wo unverzagt die Eintracht ruht.:)
Und kommt die längst gewünschte Stunde, — die
uns zur Heimat wieder ruft, — so eilen wir mit frohem
Mute — dem steilen Hohenzollern zu. — : Und rufen
laut: „Mein RKeimatland! — Wie ist mein Herz an
dich gebannt!“ — Auf Hohenzollerns steilen Höh'n, —
wo unverzagt die SEintracht ruht.:]