Metadata : Alte und neue Soldaten-Lieder.

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Laßt  wehen,  was  nur  wehen  kann,  —  Standarten
wehn  und  Fahnen!  —  Wir  wollen  heut  uns  Mann
für  Mann  —  zum  Heldentode  mahnen.  —  Auf  fliege
stolzes  Siegspanier  —  voran  den  kühnen  Reihen!  —
Wir  siegen  oder  sterben  hier  —  den  sfüßen  Tod  der
Freien.  E.  m.  Arndt  1812.

Burg  Hohenzollern.

Richt  weit  von  Württemberg  und  Baden,  —  von
Bapvern  und  der  schönen  Schweiz,  —  da  liegt  ein  Berg
so  hoch  erhaben,  —  den  man  den  Hobhenzeollern  heißt.
—  1#:  Er  schant  herab  so  stolz  und  kühn  —  auf  alle,
die  vorüberzieh'n  —  auf  Hohenzollerns  steilen  Höh'n,
—  wo  unverzagt  die  Eintracht  ruht.:!

Von  diesem  Berg  aus  geht  die  Sage,  —  die
sich  ins  weite  Land  erstreckt;  —  ein  jeder  Vater  hat
die  Klage,  —  die  sich  auf  seinen  Sohn  erstreckt.  —  I:  Er
schickt  ihn  fort  ins  fremde  Land,  —  sein  Ciebchen  glaubt,
er  sei  verbannt.  —  Auf  Hohenzollerns  steilen  Böh'n,  —
wo  unverzagt  die  Eintracht  ruht.:)

Und  kommt  die  längst  gewünschte  Stunde,  —  die
uns  zur  Heimat  wieder  ruft,  —  so  eilen  wir  mit  frohem
Mute  —  dem  steilen  Hohenzollern  zu.  —  :  Und  rufen
laut:  „Mein  RKeimatland!  —  Wie  ist  mein  Herz  an
dich  gebannt!“  —  Auf  Hohenzollerns  steilen  Höh'n,  —
wo  unverzagt  die  SEintracht  ruht.:]