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7. Verluste erlitten hatten. Dies ist alles, was der Zensor durchließ. Zum Schluß
heißt es in dem Brief: Wenn Sotha das Oberkommando übernimmt und nach
r Windhuk vorrückt, wird die Zufuhr frischer Mannschaften für seine Armee eln
seowieriges Hroblem seln. Die letzte Reserve besteht aus Wehrfählgen von 45 bis
* 60 Jahren. Vorläusig will man es mit Freiwilligen versuchen. Wlrtschaftliche
* Gründe erschweren die Lage. Botha hat bisher 2000 Freiwillige, 213 berittene
"6t Schützen und 1355 Infantkerlsten aufgerufen. Jetzt fängt man mit dem Aufruf
* berittener Kommandos an und hofft, 1000 berittene Schüten zu erhalten, dle
; Transvaal und der Oransestaat aufbringen sollen. (W. T. B.)
ODerei russische Kavalleriedivisionen in Polen geschlagen. —
. Fortschreiten des Angriffs bei Ipern.
* Großes Hauptquartier, 1. November, vormittags. Unsere Angriffe
*l in Richtung Upern machten auch gestern, besonders südwestlich Iperns Fortschritte.
- lleber 1000 Franzosen wurden zu Gefangenen gemacht und 3 Maschinengewehre
9. erbeutet.
— Französische Angriffe westlich Noyon sowie auf die von uns genommenen Orte
— Vailly und Chavonne wurden unter schweren Verlusken für den Feind abgewiesen.
Der von uns eroberte und nur schwach besetzte Ort Soupir und der Westteil
von Gapigneul, der dauernd unter schwerstem französischen Artillersefeuer lag,
mußten von uns geräumt werden.
0 Bei Servon wurde der Feind abgewiesen, um Argonnenwald weiter zurückcgedrückt.
* Auf dem östlichen Kriegsschauplatz wurden drei russische Kavalleriedivisionen,
- die die Warta oberhalb Kolo überschritten hatten, geschlagen und über den Fluß
* zurückgeworfen. Im übrigen kam es dort zu keinen Zusammenskößen.
* Oberste Heeresleitung. (W. T. B.)
Ooassterreichisch-ungarische Zordringen in Serbien.
" Wlen, 7. November. Vom südlichen Kriegsschauplatz wird gemeldet:
r Die Angriffe gegen den hinter Astverhauen und Drahthinderalssen ver,
* schanzten Gegner im Raume Cer Planina und südlich Schabatz schreiten langsam
* vorwärts. Gestern wurden die taktisch wichtigen Höhen von Misar genommen,
* hierbei 200 Gefangene gemacht. Im Einklange mit dleser Operation begann auch
* gestern der Angriff gegen die sehr gut gewählten und ebenso hergerichteten Stellungen
3 bei Krupanf. Details können noch nicht verlautbart werden. Eine Reihe serbischer
s SchanzenwukdegesieknmitbewundernswekierTapferkeitimSiurmangriff
* genommen und hierbei ca. 1500 Gefangene gemacht, vier Geschütze und 6 Maschinen-*
gewehre erbeutet. Vorzüglicher Geist und Zustand unserer Truppen läßt günfliges
.¾l Fortschreiten auch dieser schwierigen Operation erwarten. (W. T. Z.)
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