Full text : Reichs-Gesetzblatt. 1892. (26)

–  272



Nummer







des  zur  Zeit  des  Mark
Vertrags-    
abschlusses  gültigen  Benennung  der  Gegenstände.  für
allgemeinen
deutschen  100  kg 
Zolltarifs.
aus  38e)2.  Boden=  und  Wandbekleidungsplatten,  durch  Zusammenpressen
verschiedenfarbiger  Thonmassen  mit  Mustern  versehen,  nicht
glasirt  ...  ..  .  .  .  .  .  ..  3
aus  38)1.  Gegenstände  aus  weißem  Porzellan,  welche  zu  telegraphischen
oder  elektrischen  Zwecken  dienen  (Isolatoren  u.  s.  w.)  10
Stück
39a)0).  Pferde  .  ..  ...  ..  .  ...  20
Anmerkung:  Pferde  bis  zu  2  Jahren  10
39f)   Schweine  ..  ..  ..  ..  5
100  kg
40  a)  Grobes  unbedrucktes  Wachstuch  (Packtuch)  10
aus  41a)  Kunstwolle,  gefärbt  und  ungefärbt,  sowie  Wollenabfälle..  frei
41c)  3,  Garn  aus  Wolle,  auch  mit  anderen  Spinnmaterialien  ausschließlich
  der  Baumwolle,  gemischt:
a)  roh,  einfach  ..  ....  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .......  ...  .  .  ...  8
b)  roh,  dublirt  ..  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  ..  .....  ..  .  ..  .  .  .  .  ..  10
g)  gebleicht  oder  gefärbt,  einfach  12
aus  d)  gebleicht  oder  gefärbt,  dublirt  24
Anmerkungen:
1.  Eine  Beimischung  von  Baumwolle  zum  Wollengarn  im
Höchstbetrage  von  2  Prozent  bleibt  bei  der  Tarifirung  außer
Betracht.
2.  Grisaille=  Garn  (Garn  aus  Kunstwolle)  einfaches,  ist  nicht
als  gefärbt,  sondern  als  roh  zu  behandeln.
41d)  Wollene  Gewebe,  auch  in  Verbindung  mit  Baumwolle,  Leinen
oder  Metallfäden:
5.  unbedruckte  Tuch=  und  Zeugwaren,  soweit  sie  nicht  zu
Nr.  41d  7  oder  8  gehören:
a)  im  Gewichte  von  mehr  als  200  Gramm  auf  das
Quadratmeter  Gewebefläche  .  .  135
b)  im  Gewichte  von  200  Gramm  oder  weniger  auf  das
Quadratmeter  Gewebefläche  220