Volltext : Rummelsburger Kreisblatt. 69. Jahrgang 1914 (69)

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8.  Für  das  Messen  der  Saigerteufe  in  einem  saigeren  Schachte,  für  jede  10m

9.  Für  das  Uebertragen  der  Mittagslinie  durch  einen  saigeren  oder  nahezu
saigeren  Schacht  mit  Hülfe  von  Lothen,  für  jedes  Lothpaar  bei  einer  Saigerteufe
bis  zu  40  m,  d.  h.  nur  für  die  dazu  nöthigen  Messungen  ohne  deren  Berechnung

(Bei  größeren  Saigerteufen  tritt  für  jede  nachfolgenden  10  m  eine  Erhöhung
von  2.4  ein.)

10.  Für  das  Uebertragen  eines  Lothpunktes  durch  einen  saigeren  Schacht,
bei  einer  Saigerteufe  bis  zu  40  m

(Bei  größeren  Saigerteufen  tritt  für  jede  nachfolgenden  10  m  eine  Erhöhung
von  0,75  ein.)

11.  Für  ein  Nivellement,  unter  Benutzung  eines  Instrumentes  mit  Fernrohr
  und  Libelle,  für  je  20  m  Länge  .  .

12.  Werden  die  Markscheidearbeiten  unter  besonders  schwierigen  Verhältnissen
  (z.  B.  bei  hoher  Temperatur,  schlechten  Wettern,  großer  Nässe,  in  niedrigen
Grubenbauen,  steil  —  über  40°%  —  ansteigenden  Grubenbauen  2c.)  ausgeführt,
so  sind  die  1  ½  bis  3  fachen  Sätze,  also  50  Prozent  bis  200  Prozent  Zuschlag  in
Rechnung  zu  bringen.

B.  Zei  Messungen  über  Tage.

Anmerkung:  Die  Gebührensätze  unter  2  bis  7  einschließlich  gelten  auch
für  Messungen  über  Tage.

13.  Für  das  Messen  eines  Theodolitwinkels  (mittels  zweimaligen  Anzielens
jedes  Zielpunktes)  bei  Visurlängen  bis  zu  100  m

Bei  einmaligem  Anzielen  (Detailaufnahme)

(Bei  größeren  Visurlängen  tritt  —  jedoch  nur  bei  doppelt  gemessenen
Winkeln  —  für  jede  nachfolgenden  100  m  eine  Erhöhung  von  0,30%  ein.)

14.  Für  das  Aufsuchen  und  Markiren  zus  Toieimitioitbinke  bei  Entfernungen
  bis  zu  100  m  .  .

(Bei  größeren  Entfernungen  tritt  für  jede  nachfolgenden  100  m  bei  einem
Triangulationspunkte  eine  Erhöhung  von  0,30  %  ein.)

15.  Für  die  zur  astrononrischen  Bestimmung  der  Mittagslinie  nöthigen
Messungen

16.  Für  das  Messen  einer  Standlinie  bei  Triangulationen  und  Meßtischaufnahmen,
  sowie  der  Polygonseiten  bei  Umfangsmessungen,  mit  Einschluß  der
Reduktion  der  gemessenen  Längen  auf  den  Horizont:

a)  beim  Messen  mit  Band  oder  Kette,  für  jede  20  m
b)  beim  Messen  mit  Meßstäben,  für  jede  Meßstablünge

0,75

4

L#i
SI#

5,00

0,60

7

0,75
0,50

0,50

50,00

1,00
0,50