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siummer 88
und c und ist spätestens bis zum 15. Februar 1919
abzuliefern.
Von der Zwangscinziehung soll nur in dringenden
Fällen por dem 1. Jannar 1919 WGebrauch gemacht
werdetn.
* Ersatzbeschaffung.
Die Bekanntmachung M. 8. 1. 18. KRA. vom
26. 8. 18 verlanm für eine große Zahl von Gegenständen
Abgabe ohne Ersatzbeschaffung: deshalb müssen diese
Gegenstände, gemäß der ergangenen Aufforderung, abdeliefert
werden, auch wenn kein Ersatz zur Stelle ist.
Die Forderung rührt daher, daß zwar die Sparmetalle
nötig debraucht werden, die Ersatzteile aber erst später beschafft
werden können, denn es ist ganz unmöglich, in
der für die Ablieterung gesetzten kurgen Zeit, sowie bei
dem heutigen Mangel an Arbeitskräften und an Rohmaterialien
für die ablieferungspilichtigen Gegenstände,
die in jahrzehntelanger Tätigkeit bef einer aroßen und
uneingeschränkt arbeitenden Industrie, sowie bei reichlicher
Nobstoffaufuhr hergestellt worden sind, den Ersatz
sogleich zu beschaffen. Wer sich schon jetzt Ersatz beschaffen
kann, möge dies tun, jeder sollte aber seine Ansprüche
auf ein Mindestmaß einschränken. -
KrismsigmdHmtltcktemlHeHuaqengrad Hamksmtcsn
.-«-·s--Vertrieb
von Türklinken und Fenstergriffe im freien
Handel
Die behördlichen Erfatzgarnituren werden durch die
Kriensmetall A.-G. dem freien Handel! ängeführt werdon.
sobald eine genügende Anzahl derselben greifbar ist.
Die Händler worden verpflichtet, die behördlich fest.
geiebten Verkaufspreife einzuhalten. Von diesen Preisen
wird dann den Händlern eine Vergütung (fr ihre **ikeit
zugebillint merden.
Webstoffe.
* Großhandelsfirmen des deutschen Wollhandel-Mr.
Bĩt. a. 961/7. i8. k. vom 2-3. 7. 19/8.
Als Großbhandelskirma des deutschen Wollthhndels
im Sinne des § 6 der Bekauntmachung Nr. W. I. 1771 75.
17. KNA. betreffend Beschlagnahme und Bestands.
erhebung der deutichen Schafichur und des Wollgefälles
bei den deutschen Gerbereien vom 1. Juli 1917 in der
abgeänderten Fassung der Nachtragsbekauntmachung
Nr. W. I. 1771/1. 18. RR. vom 25. April 1918 ist von
der Kriegs--Rohstoff-Abteilung weiter die Kirma Rhodius
u. Co Berlin C. 25. Aleranderstr. 1, bezeichnet morden
Ceder.
* Preife der Ersatztürklinken und Feusterariffe.
Für die behördlich bereitgestellten Ersatzstücke für
Türklinken und Fenstergriffe sind folgende Preise fest-Treibriemen.
Nr. Bit. h. 401 7. 18. KRH. vom 22. 7. 191½#
gesetzt worden:
kür 1 Vaar Ertatztürklinken ohne Langschild,
aber mit Dorn .
fErIPnnrsErfhßEinkmmithnxps
schildundDom-.
für-lPaakErsnßtäkkänkenmithmqsi
fschil"d.RaclltrieaeiundT-som.
für 1 Fenstergriff
Die Stellen, von denen die behördlichen Erfatzstücke
ausgegeben werden, werden noch bekanntgegeben. Bis
9.50 M.
5,50 „
450 „
1.—
dohin kann mit der Ablieferung gewartet werden (§ 70.
Jedermann kann die Abnahme der enteigneben Türklinken
und Fenstergriffe und die Anbringung der Ersatzstücke
durch die behördliche Ausbaustelle verlangen (8 9).
Der Staat liefert somit für die von ihm abgenommenen
Lürklinben und Fenstergriffe gebrauchskertig angebrach-#en
Ersatz. ·
Ist der Uebernahmepreis für die abgelieferten Türklinken
und Fenstergriffe geringer als der Kaufpreis der
Ersatzstücke, so hat der Ablieferer nichts nachzuzahlen.
Den Unterschied träat der Fiskus. Ist der Uebernahmepreis
aber höher, so wird der Mehrbekrag verautet. Wer
sich also des behördlichen Ersatzesibedient und behördliche
Ausbauhilfe in Anspruch nimmt, hat keine Baraufwendungen
zu machen.
Wer den Ausbau selbst vornimmt. kann behördliche
Ersatzstücke im freien Handel zu obigen Preisen erwerben.
In diesem Falle bezahlt der Staat die festgesetzte Ausbauvergütung
(X 9) und den Uebernahmepreis für die
abgelieferten Türklinken und Fenstergriffe (8 10). Eine
Verrechnung gegen den Koufpreis für die Ersatzstücke
findet nicht statt.
Um den immer länfiger werdenden Diebstählen an
Treibriemen vorzubengen, sind die Revisoren ersucht
worden, bei den Firmen allgemein darauf hinzumirken,
daß sie die unbenutzten Ledertreibriemen abnehmen und
in sichere Verwabrung bringen. Dies gill jedoch nur für
Ledertreibriemen, während es bei den der Gesahr des
Diebstahls weniger ausgesetzten Textilriemen im Interesfe
der Halkbarkeit zweckmäßiger ist, sie nicht abzunehmen.
auch wenn der Betrieb vorübergehend eingestell wird.
Transmissionsseile.
HKr. Bli. h. 40½ 7. 18. HRRR. vom 22. 7. *i-Transmissionsseile
sind nicht als Treibriemen im
Sinne der Bekanntniachung L 400/1. 17. KM1. anzu.
sehen. Sie sind demnach allgemein nicht beschlagnahmt
und können an sich im freien Verkehr erworben werden.
Do jedoch praktisch im freien Verkehr Transmissionsseile
kaum in nennenswerker Menge vorhanden sein
dürften, so sind die Firmen in der Mebrzahl der Fälle
auf den Bezug von Transmissionsseilen aus den Be.
ständen der Baumwoll-Abrechnungsstelle (Transmissionsseile
aus Vanmwolle von einem Durchmesser bis 25 mm)
und der Kriegs Hanf-Gesellschaft m. b. H. (Trausmissionsseile
aus Baumwolle im Durchmesser von über
25 mm und aus anderen Rohstoffen) aungewiesen. Um
Transmissionsseile aus den Beständen dieser Kriegsgesellschaften
zu erhalten, ist eine Bescheinigung der
Riemen-Freigabe-Stelle erforderlich, welche die Prüfung
der Anträge der Firmen auf ihre Notwendiakeit vor.
nimmt. Diese schristliche Erlaubnis der Niemen Freigabe-Stelle
zum Bezug von Transmissionsseilen aus den
Beutenütern wurde bisher als „Bezugschein“ bezeichnet.
Da das Wort „Bezugschein“ wegen seines Gebrauchs in
einem anderen Sinne auf anderen Gebieten der # 1