Metadata : Rosenheimer Anzeiger. 64. Jahrngang (64)

 

osen

 

und  Feiertags).

 

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#####er  123  5  .:  Morin  Mogd.  v.  en

Wiederbeginn  der  Vesloffensive.

Der  Chemin  des  Dames  erobert.
Der  amtliche  Abendbericht  lautet:

WER.  Berlin,  37.  Mai.  (Drahtbericht.)
In  den  Kampfalchnillen  in  Klandern  und

an  der  Lye,  auf  dem  Schlackhtfelde  zu  beiden
Seiten  der  Somme  und  un  deir  Avre  haben
iich  die  Artilleriekumpfe  verscharft.

Stüdlich  von  Laon  ist  seit  heute  früb
die  Schlacht  um  den  Chemin  des
Dames  im  Gange.  Die  Truppen  des
deutschen  Kronprinzen  haben  den  VBergrücken
  in  seiner  Ausdehnung  erstlirmt
und  stehen  im  Kampfe  an  der  Aisne.

Das  heten  inh  die  Franzosen,  Erglinder
und  Amerikaner  auch  nicht  traumen  “  en,  daß
er  neue  Offenfiotloß.  den  sie  seil  Wobchen  voll
langer  Abnungen  ermartele,  an  dieser  Sielle
loobrecken  würde.  Havas  und  andere  halb
amtliche  und  private  Schiachtendeuler  haiten
deitern  noch  zu  berichten  gewußt.  daß  man  über
ra-  deulsche  Ratsel  völlig  im  Unklaren  sei,  und
daß  es  Dindenlurg  meisterlaft  verstehe,  die
Stelle  seines  neuen  Angriffes  zu  verschleiern.
Las  Lob  aus  Zeindesmund  ist  den  Tatsachen
rur  um  wenige  Stunden  vorausgeeill.

Der  Finleitung  unferer  neuen  Westosfenfive
nar  ein  voller  Erfolg  beichieden.  Der  Bergrucken,
  um  den  in  jahrelangem  Kampf  viel  franzorischer
  Blut  geflosien  ist  und  den  unsere  Decresleitung
  im  vorigen  Herbst  nach  dem  Einbruch
der  Franzosen  bei  Vauraillon  freiwillig  aufgab,
wurde  an  einem  einzigen  Tage  zurückerobert.
Unsere  Truppen  sielten  lämpfend  an  der  Alne.
Las  bedeutel  auf  einer  Vreile  von  rund  20
Kilometern  einen  Einbruch  von  8  bio  10  Kil.)
meter  Tiese.

Wie  wir  olen  angedeniet  haben,  handelt  es
sich  hierlei  anscheinend  ert  um  den  Beginn
der  neuen  deutichen  Wenosffsensive.  Das  verftärtte
  Artilleriesener  häil  an  der  gesamten
Front  von  der  flandrischen  Kume  bis  Reims
cn.  Es  in  sehr  nabeliegend,  daß  meitere  An-Ktiffesuellen
  sich  erft  herausentwickeln  werden.

*
Poincare  andle  menceau  an  der
Front.
Mai.  Der

—

&  Gens  Tempe“  meldet

von  der  Front:  De:  Prüsident  und  der

Ministerprasident  find  roun  neuem  an

i  ie  Front  abgereiit.  Tyoul  und  Reims  werden

schwer  beschofen.

Abdruc  der  deutschen  Drerepberichle
verboten.

*  (eus.  27.  Mai.  Den  franzosischen  Zeilungen
  ist  der  Abdru#t  der  seindlichen  Heereslerichte
  bio  auf  weiteres  wieder  untersagt;
Havas  uird  einc.  „Ausmg“  aus  den  Berichlen
  den  Zeitungen  zur  Verfügung  siellen.

Wiederaufuabme  der  Beschießung

on  Paris.

Gens,  27.  Mai.  (Havas.)  Die  Beschießung
  der  Pariser  Bezirke  durch  das
dentsche  menltragende  Geschütz  isl  Beute  früh
mieder  ausgenommen  worden.

Bethunec  vollständig  zerstört.

Geuf,  27.  Mai.  Havas  teilt  mit,  die  seit
vier  Wochen  sortdauernden  Brände  haben  Bethune
  volländig  zerstört.  Arras
wurde  gleichfalle  furchtbar  heimgesucht,  doch  ist
dort  noch  eine  Straßenorientierung  möglich.

Die  sinnlose  Beschießung  Laous
hat  in  den  letzten  Tagen  wieder  erheblich  zuommen.

  Durchschnittlich  fielen  in  der  letzten
F#  seit  20.  Mai  200  Granaten  auf  Laon  und
in  seine  Vorstädte.  Besonders  scharf  war  trotz
des  regnerischen  Wetters  die  Beschießung  am
Zd.  Mai.  Die  Vorstädte  sind  nur  noch  Trümmer.
  Die  Oberstadt  versällt  immer  mehr.  Die
verängstigten  Bewohner,  unter  denen  die  Beschiesung
  täglich  Opfer  sordert,  können  sich
aus  ihren  Kellern  nicht  mehr  herauswagen.

 

   

 

 

 

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Aumlliches  Buoblikalions-Oergan

Mittwoch,  29.  Mai  1918

I  Chemin  desames  erobert.

Die  Misne  überschritten.

Bisher  isooo  Gefangene.

Neuerliche  Beschiefzung  von  Paris.  —  Ein  Angriff  der  Italiener
am  Tonalepaß.  —  Nätselhafte  Grkrankung  des  Königs  von  Spanien
und  der  spanischen  Minister.

 

Feinoliche  Hecresberich:e.
Englischer  Heeresbrricht
Mai  morgens:
vorhergehendem  Geschuyfeuer  von  roßter  Hefstigleit
  eniwickelten  sich  heute  fruh  in  breiter
Front  gegen  die  englischen  lid  sran  zösischen
Truppen  in  der  Linte  zwischen  Reims  und  Seifsons
  und  gegen  die  französischen  Truppen  zwi
schen  Loler  und  Vohrmezeele.  Vetkächtliche
seindliche  Arti  llerielätigleit  gestern  und  die  letzte
Nacht  an  der  briktischen  Front.
Französischer  Heeres  ericht  vom  27.
Mai  nachmittags:  In  der  zweiten  Hälfte  der
Nackt  richteien  die  dennschen  selir  heftiges  Ge
schützfener  gegen  die  ganze  Gbegend  zwischen  dem
Walde  von  Pinon  und  Reims.  Heute  morgen
erfolgte  ein  feindlicher  Angriff  auf  fr  breiter
Fron#t  zwischen  diesen  leiden  Punkten.  Die  fran
zösisch  englischen  Truppen  leisten  mit  geuöhnvom

  27.

licher  Tapferieit  dem  deutichen  Stoß  Widerstand.
  die  Schlacht  in  noch  im  Gange.
I  -
die  Arlegsiuce.
WII  Wien.  27.  Mai.  Amtlich  wird  ver
lautbart:  Zm  Auschluß  an  die  Erlundung:

unernermuigen  des  25.  Mai  haben  dire  Jinlieuer
  gestern  mi  mehreren  Al#i  nibalaillonen.

unterstützt  durch  schwertes  Artillerie,  und
Minenfer  ter,  unsere  Stellungen  südtich  de-Tonalepasses
  angegriffen.  Kleinere  Teil--unserer

  Linie  murden  etwas  wurüigedrür  II,  so.
dann  meiteres  Vordringen  des  Gegners  ver.
lindert.

Der  Chef  des  Generalstabs.

———  —

die  noͤle  der  Eulenle.

Die  Rorgänge  in  Frland.

Ratterd  am,  27.  Mai.  Uckber  den  wirl,
lichen  Einceuck.  den  das  Vorgehen  der  englischen
Negierung  in  Jrlaud  macht,  verlautet  aus
durchaus  zu  werlansiger  Qnelle,  daß  man  in  allen
iriscken  Kreisen  in  London  unfe#nt  entrüstet  i.
Die  Vermutung.  daß  (Veneral  Smuls  hier  dem
scharsen  Vorgeben  von  General  French  üeht,
wird  allgemein  geteilt.  Bis  jenzt  sind  nahm  20.)
Verhaftete  nach  London  eingeliesert.  Gegen  den
großten  Teil  derr  Verh  asteten  sellen  jegliche
greifbare  Beweise.  Die  Absicht  der  Regierung
  lt,  ver  Sin  Feiner.  Bewegung  die  Füt
rung  zu  enhiiche  Nur  wenige  Nachrichten  tref.
sen  aus  Irland  in  London  ein.  Besonders  böfse
scheint  es  in  Cerru  berzugeben,  wo  grösere
Wafsenvorräte  und  Munitiodnemassen  beschlag.
nahmt  murden.  In  Celarny  lam  es  zu  einernt
bewassnelen:  Widerstand  gegen  die  irischen  Konslabler
  und  dem  zur  Hilfe  herbeigerusenen  Mili
tär,  wobei  es  auf  beiden  Seiten  viele  Tote  und
Vermundete  gab.  In  Corl  setzten  die  Sinn-Feiner
  einen  großen  Speicher  in  Brand,  der
Ausrüftungsgegenstände  für  die  amerilanischen
Soldaten  entlielt.  In  Limerice  wurden  die
Umuten  durch  Militär  unterdrückt.  Der  Kriegs.
zustand  wurde  über  sämtliche  Provinzen  Ofl.
und  Süd=  Irlands  verhängt.

zulern.

Amerilanische  Truppen  für  die

italienische  Front.

&  Amsterdam,  27.  Mai.  Aus  Nenyork
wird  gemeldet:  Kriegeminister  Baker  hat  milgeleilt,
  daß  sich  binnen  kurzem  amerikani:
sche  Truppen  nach  der  italienischen
Front  begeben  werden.

Starke  seindliche  Angrisse  mit

 

 

ürkel.

Die  Türken  ülerschreiten  die
persische  Grenze.
5Jürich.  27.  Mai.  Nach  Telegrammen  aus
russischer  Quelle  halen  die  Türken  die  persische
  Grenze  überschritten  und  drin:
gen  in  der  Provinz  Aserbeidschan  vor,  in  der
die  türlüche  Bevolierung  vorherrscht.  Gleich.
zeitig  ioben  die  Turlen  im  Kaulasus  weiter  vor.

2
ie  Votschronn  in  der  Ukraine.

**  Wien,  Mai.  Wie  die  „Nachrichten
aur  der  W-n-  melden,  sei  die  Bolschewili-Agitation
  unier  der  #
Erfolg  geblieben.  Aus  dem  Gouvernement
Kiem  werden  der  „Nowa  Rada“  gemeldet,  daß
ilellenweise  von  den  Vauern  die  Saat  abgemäh:
und  die  Wälder  in  Vrand  gesteckt  wmerden.  Aus
Tschernigow,  Nieschin,  Wollhnien  und  Podolien
  tommen  aleihain  Nachrichten,  daß  sich
Vanden  bilden,  die  die  Ernte  zu  zerstören  suchen.
Die  Negierung  wird  aufgefordert,  diesem  Un
wesen  rasch  ein  Ende  zu  machen.

Ne  Lage  in  Ruslond.

Deutschland  und  Rußland.  —
*  Moslau,  26.  Mai.  Nach  einer  Meldung
der  Petersburger  Telegraplenagentur
reichte  das  Volkslommissariat  für  Auswarlige
Angelegenheiten  am  22.  Mai  dem
Votschafter  Grasen  Mirbach  eine  Noic,  in  wel-Oher
  er  als  Sitz  tes  Sonderausschusses  zur  Regelung
  einiger  sich  aus  dem  Friedensvertrag
von  Brest-Litowsl  ergebender  Punkte  Moskau
vorschlägt  und  folgende  Fragen  als  Verhandlungrgegenstände
  vorschligt:  1.  Die  Lage  im
Kaulasus.  2.  Die  Lage  in  der  Krim.  3Z.  Die
im  Artilel  3  des  Friedensvertrages  vorbehaltene
  Grenzführung  und  die  Fragen  des  zeitwei
ligen  Bes  atzungs  zrechtes  De  rutschlands.  4.  Di
politische  Lage  Estlands  u.  Livlands.  5  Kriegs
hefangenenfragen  und  6.  die  Grundfragen  der
wirtschaftlicken  Beziehungen  zwischen  Deutsch
land  und  Rußland.

die  arohe  schlacht  in  Franlreich.

Fortsetzung  und  Schluß.
Aus  deni  "roßen  Hauptquartier  wird  uns
geschrieben:

 

Nampfiage  vom  25.  bis  zum  26.  März
reisten  die  2  Lmhhbrucheschsacht  zur  höchiten  Wir
dung  aus.  Die  englische  Führung  zog  ihre  südlich
  der  Somme  weichenden  Kräfte  allmählich
nach  Norden  ab  und  baute  zwischen  der  Starpe
und  der  Ancre  den  Widerstand  auf.  Die  französische
  3.  Armee,  die  ihr  Hauptquartier  in
Clermont  ausfschlug,  deckte  ingrimmig  den  Rüclzug
  der  verbündeten  Truppen.  So  entstand,
während  unser  Nordflügel  weiterhin  in  schwere
Kämpfe  mit  der  zähen  englischen  Infanterie  verwickelt
  wurde,  zwischen  Somme  und  Oise  eine
glänzende  Verfolgungsschlacht,  die  mit  der  Eroberung
  von  Montdidier  am  27.  ihren  Höherunkt
  erreichte.  Unaushaltsam  drangen  die  Armeen
  v.  Hutier  und  v.  d.  Marwig  in  südlicher
Nichtung  vor.  Die  Franzosen.  die  gezwungen
waren,  ihre  Dioisionen,  wie  sie  eben  anlangten.
raletweise  einzusetzen  und  vor  die  weichenden
Engländer  zu  werfen,  murden  in  die  allgemeine
Rückwärtsbewegung  mit  hineingerissen.  Die
herrlicke  Angriffswucht  unserer  Truppen,  un-Die



Rosenheimer  Tagblatt

Prot:  cci

 

Landbevöllerung  nicht  ohne

unter  dem  sortgesenten  Annen.  neuer  fre

EEIIIIIIIIIIIIV

überdeutschen



 

 

64.  Jahrgant
ter  denen  manche  Division  vom  ernten  Tage
marschierte,  sorgie  dafür,  daß  immer  irgendwoein
  bedrohtefter  Punkl  den  Gegner  an  der
Sammlung  und  am  geordneten  Einfaßz  seiner
Kräfte  hinderte.

Ermöglicht  wurden  die  glänzenden  Erfolge
des  Sudflugels  durch  die  Angriffe,  melche  die
Armee  v.  Below  im  Norden  gegen  2##  Mi:
siv  der  englischen  Verteidigung  fuhrte.
Nordflugel  versah  gleichtam  den  D  ien#  e-Hebels,
  indem  er  das  Gros  der  feinditchen  die
serven  von  der  sbdlichen  Front  abdruckte  und
gegen  sich  selbst  zusammenprehte.  Auch  d
lichen  Korps  der  Armee  v.  d.  Maru:
25.  und  20.  gegen  die  Ancte  vordr.  Jeti,  e
süllten  den  Kleichen  Zweck.  Denn  der  Femo,
der  an  der  Somme,  mo  unsere  Batalnld#e  an
den  Fersen  seiner  weichenden  Nachhuten  uner
gesenzt  waren,  gelernt  halte,  daß  er  die  Verleidigung
  des  Flusser  auf  das  bliche  Ufer  Uor
strelen  mußte,  um  zeit  fur  den  Aui
Abmehr  am  m  enlichen  liser  zu  Cem.
slete  diesmal  vor  der  Aucre  den  *„  Isscn  Wd
land.  Obne  Rücksicht  auf  ungel  rure  Verlune
sührte  er  aus  der  Stadt  Albert  Bhera  4m*27
angriff  auf  Gegenangriff,  trogte
unsere  Truppen  langsam  Boken.  Dem  Korp#3  «
Grünert  gelang  es  noch  am  25.,  den  Blot  der
slärliten  Widerstandes  nördlich  umgrhend,  den
Fluß  bei  Miraumont  zu  überichteten.
Korps  v.  Kathen  eroderte  am  25.  Albern.
schliekend  drüdte  bis  zum  27.  de  Armese  v.  V.
lom  ihre  Linie  um  einige  Meilen  vor.

So  von  Norden  her  en,  jenten  die
meen  v.  Hutier  und  v.  d.  Marwinz  iüdlich  der
Somme  die  Verfolgung  ferl.  die  bard  wieder

   

r

     
 
 

 

 

  

 

  
  
 
 
  
  

scher  Kräfte  den  Charalter  einer  ernnedurchmeg
  siegreichen  Schlacht  annalen.

wohll###ellten  und  bluhenden  Ebe#e  in
von  unzähligen  Grähen  und
zogene  Gelande  der  alten  -
Dxsich  die  Sauot-uricniseimn  inimer
nach  Südueiten  kehrie,  um
Widerstande  der  aus  derfelden  Richt:

gesetzten  franzörischen  Divilionen  die  Vrur  zu
bieten,  gelang  es  mellrmals,  den  Geguer  du-ch

Vorgreifen  der  jeweils  nordlichen  DOwision  zun
Weichen  zu  bringen.  Das  Korps  v.  Winller
nalem  die  Stadt  Nesle,  wo  eben  Karr  oĩen  dis
englische  Besaßung  abgelöst  hallen.  Durch  schute
riges  Forilgevict  ertämpfte  sich  br  Korre  v.
Conta  den  Austritlt  in  das  Ougelland  ur  *
der  Stadt  Noyon.  Schon  am  26.  —.
v.  Hoface#  bei  Feuilleres  und  Herhbecout  die
Großlampfwüfte  l  inter  sich.  D#e  Stadte  Chaul
nes  und  Rorne  ururden  aen  Ronon  jie!.
Der  südlichite  Flügel  wurde  auf  den  Hölten  jud
westlich  der  Stadt  veran  kert.

Am  27.  sporien  sich  die  immer  nach  in  ge
mischten  Verbänden  fechlenden  Verbündeten  zu
leftigstem  Wider#ande  an.  Trotzde  mi  trieben
die  Korps  v.  Wi  nller  und  v.  Oellinger  einen
tiesen  Keil  südlich  der.  Aorchaches  vor.  Teile
der  lühnen  badüchen  Division  schlugen  sich  bei
Erches  und  Saulchon  -  im  Rucden
des  Feindes.  Ueberall  brach  die  schier  uner
schöpfliche  Kraft  unferer  langaushaltenden  Trup
pen  die  Wucht  plotziicher  Gegenöße.  Die  bom
criten  Tage  ab  als  treueste  Helfer  der  Jusan
lerie  vielgeruhmten  Vegleitbatterien  fuhren  in
die  Schügenlinien  auf  und  lampften  mil  direl
lem  Schuß  die  seindlichen  Maschinengeuehre

—

ein

 

iieder.
Montdidier  wurde  am  Abend  erobert.
VII

Mit  dem  Fall  die'er  Stadt  hatte  die  Durch
brucheschlacht  den  Höhepunkt  ihrer  Auswirkung
Jeigt  Montdidier  war  und  blieb  gleichiem

Nabel  des  Einbruchs.  Angrisse  am  30.  und
*!  streckten  die  zurüchängenden  imneren  Flugel
in  gleicher  Höhe.  Die  Einnahme  von  **-brachte
  Amiens  unter  die  Reichweile  unserer
Langrohre.

Der  Erfolg  des  eren  Teiles  der  „Großzen
Schlacht  in  Frankreich“  hat  alle  Erwartungen
übrrtrosfen  und  gibt  dem  Namen  imiere  Berechtigung.

  Wir  machten  90  000  Gefangene.  Wir
erdeuteten  1200  Geschutze,  Tausende  von  Minen

-

—