anwendung des Tauchbootkrieges die wertvollsten Chancen, nachdem es
verabsäumt worden war, die Sochseeflotte von Anbeginn an als Schlachtenwaffe
in die Wagschale zu werfen.
usten Besorgnissen konnte ich mich im Sinblick auf unseren
österreichisch-ungarischen Bundeögenossen nicht verschließen. Die Blüte
selnes Zeeres war In den ersien sechs Wochen des Krieges dahingerafft.
Die schwere wWrschütterung, die es in jenen Winleitungsschlachten in
Galizien und Südpolen erlitten hatte, wirkten fort und erzeugten rise
auf Rrise. Die Notlage Ssterreich-Ungarns war nach Zindenburgs
Worten der springende Punkt in den Operattionen unseres Cstheeres
geworden. Selbst in Serbien war anfänglichen Wrfolgen ein schwerer
Rückschlag gefolgt. Der Thronfolger Erzherzog Karl Franz Joseph
bestätigte mir gerade in diesen Tagen bei einem Besuch in Stenapy, däß
die Gerüchte, die über die Lockerung des inneren Gefüges der Armee im
allgemeinen und über die Unzuverlässigkeit der tschechischen Truppenteile
im besonderen umllefen, leider Gottes auf Wahrhelt beruhten. Ganz
schwarz malte mir der Relchskanzler gelegentlich einer Aussprache Anfang
Januar die durch die mangelnden Rriegsleistungen der Donaumonarchie
geschaffene politische Lage. Er wußte von italienischen Munitlonelieferungen
an Frankreich und von Zrliegsvorbere#ltungen unseres einstigen Dreibundgenossen
zu berichten und tadelte scharf die imangelnde Bereitwilllgkeit des
Wiener Rabinettea zu Ronzessionen an Italien. Auch die Saltung
Rumäniens schien bereits unsicher, während es allen diplomatischen
Bemühungen nicht gelingen wollte, Bulgarien zum Anschluß an die
Mittelmächte zu bringen. So war ich denn mehr als je von der Uberzeugung
durchdrungen, daß, wie die Sauptlast des Zrleges auf Deutschlande
Schultern ruhte, auch der Ausgang einzlg von der inneren Rraft
des deutschen Volkes abhängen würde.
Kämpfe an der Heeresgruppenfront im Januar.
Auf dem der neutralen Schweiz angrenzenden Flügel meiner Seeresgruppe
zeigte der Franzose um die Jahreswende lebhaftere Angriffstätigbkeit.
Er drückte mit stärkeren Kräften aus dem Vogesen-Tale bei
##n 1 u. 2. Thann vor, griff bei Oberburnhaupt im Sundgau sowie weiter nördlich
mim Gebirge und am Buchenkopf südlich Diedols hausen meist vergeblich
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