Full text: Reichs-Gesetzblatt. 1910. (44)

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nullement le caractère d’'une sentence 
arbitrale. II laisse aux Parties une 
entière liberté pour la suite à donner 
à cette Constatation. 
Article 36. 
Chaque Partie supporte ses pro- 
pres frais et une part Sgale des frais 
de la Commission. 
Titre IV. 
De Parbitrage international. 
Chaplitre I1. 
De la Justice arbitrale. 
Article 37. 
Larbitrage international a pour 
objet le reglement de litiges entre 
les Etats par des juges de leur choix 
et sur la base du respect du droit. 
Le recours à Tarbitrage implique 
Tengagement de se soumettre de 
bonne foi à la sentence. 
Article 38. 
Dans les questions Tordre juri- 
diquc, et en premier lieu, dans les 
qduestions d’interpreétation ou Tappli- 
cation des Conventions internatio- 
nalcs, Parbitrage est reconnu par les 
Puissances contractantes comme le 
moyen le plus eflicace et en méme 
temps le plus Cquitable de régler les 
Htiges qui n’ont pas été résolus par 
les voies diplomatiques. 
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schränkt, hat in keiner Weise die Be- 
deutung eines Schiedsspruchs. Er läßt 
den Parteien volle Freiheit in Ansehung 
der Folge, die dieser Feststellung zu 
geben ist. 
                        Artikel 36. 
Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten 
selbst und die Kosten der Kommission 
zu gleichem Anteile. 
                      Vierter Titel. 
Internationale Schiedssprechung. 
                      Erstes Kapitel. 
                        Schiedswesen. 
                        Artikel 37. 
Die internationale Schiedssprechung 
hat zum Gegenstande die Erledigung 
von Streitigkeiten zwischen den Staaten 
durch Richter ihrer Wahl auf Grund 
der Achtung vor dem Rechte. 
Die Anrufung der Schiedssprechung 
schließt die Verpflichtung in sich, sich 
nach Treu und Glauben dem Schieds- 
spruche zu unterwerfen. 
                    Artikel 38. 
In Rechtsfragen und in erster Linie 
in Fragen der Auslegung oder der An- 
wendung internationaler Vereinbarungen 
wird die Schiedssprechung von den Ver- 
tragsmächten als das wirksamste und 
zugleich der Billigkeit am meisten ent- 
sprechende Mittel anerkannt, um die 
Streitigkeiten zu erledigen, die nicht auf 
diplomatischem Wege haben beseitigt 
werden können.
	        
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