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berichten der bayerlschen Strafgerichte“ und noch in den
letzten Tagen seines Lebens beschäftigte ihn die Mitwirkung
an der (von Hru. Prof. Dr. Dollmann ediglrten)
„Zeitschrift für Gesetzgebung und Rechtspflege des Königreschs
Bayern.“
Neben der ernsten Rechtswissenschaft betrieb er zu
seiner Erholung die Musik und zwar nicht blos praktisch,
sondern auch theoretisch. Auf dem Klavlere hatte er es
ur vollsten Meisterschaft gebracht, aber er liebte nur die
Kasusche Musik, und konnte sich mit den Kompositionen
des musikalischen jungen Europas, wie er sich scherzend
auszudrücken pflegte, wegen ihrer Barockheit und Selltänzerelen
nicht befreunden, obgleich er auch in der Fingerzertigkteit
seines Gleichen suchte. In seinem Privatund
Famillenleben war er das Muster eines Freundes
und Famllienvaters. Am 15. August 1835 hatte er sich
mit Isabella Bauer, einer Tochter des k. Oberzollinpertors
Bauer, welcher am 28. Januar 1845 zu Würzburg
in seinen 70. Jahre, allgemein geachtet und betrauert,
starb, verheirathet, und diese Ehe war durch drel Kinder
gelegnet. Sein erstgeborner Sohn Ludwig, ein äußerst
talentvoller Knabe, starb in einem Alter von 10 Jahren,
und sein Tod verursachte dem Herzen des liebenden Vaters
eine nie vernarbende Wunde. Das zweitgeborene
Töchterchen erreichte ein Alter von nur 10 Monaten.
Möge Gott seinen jüngsten nunmehr 13 jährigen Sohn
Heinrich, wie den Erben des Namens, so den Erben
der Tugenden des Vaters werden lassen, und die theuere
trauernde Gattin in ihrem herben Lelde trösten!
Dr.
Schärfe der Erwägungen, Reise und Richtigkeit des Urtheils,
Bestimmtheit im Ausdruck der gefaßten Meinung, ein schönes
Ebenmaß der klaren, reinen überzeugungskrästigen Darstellung.
S.
Gnomc.
Hier meine Melnung, stell' die deine glelch entgegen;
Aus solchem Wlderspiel erwächst der Wahrheit Segen.
* . A. Seuffert. Verl.: Palm &4 Enke (Adolph Enke)
i** 7n in — Druck von Junge & Sohn. "