Full text : Rosenheimer Anzeiger. 60. Jahrngang (60)

Aummer  88

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Eros  die  irdische  Liebe,  als  die  särnste  Macht
von  unbesiegbarer  Kraft  besungen  hat,  so  gut
dies  noch  mehr  vom  bimmlis  en  Eros.  Das
kurchtbare  Kreuz  und  die  schrecklichsten  Todesqud#ten
  haben  den  himmlischen  Eros  nicht  von
seiner  Liebe  zur  Menschenseele  abbringen  können.
  Binutig  leuchtet  seine  himmlüiche  Liebe  am
Kreuze  in  seinen  Wundmalen.  Golden  und
lichtumflossen  ersirahlt  am  Ostermorgen  der
himmlische  Eros,  um  seine  Braut,  die  Menschenseele,
  heimzuführen  zu  den  ewigen  Bergen,  von
wo  er  gekommen  ist.

Folilische  Rundschau.

Barer#n

Das  Cüterzertrümmerungsgese.

In  einem  längeren  Artikel  im  „Vayer.  Bauernblatt“
  beschäftigt  sich  Dr.  Heim  mit  dem
banerischen  Gsiterrertrũmmerungsge  eß  u.  macht
auf  gewisie  nachreitige  Folgen  aufmerliam.  Er
betont.  daß  man  den  gewerblichen  Güterh.m--del
  nicht  halle  aurschalien  jollen,  ehe  man  für
goeigneten  Eria  gejorgt  EIIIIIII
schafttichen  Darlek##la  eine  und  die  großen
  Zentralgenof  ruschalten,  deren  Haupt#  weck
die  B  efriedigung  2  §  Personaitrerits  sein  muß.
vermögen  den  ger  verbr  maßigen  Gierhandel
tatsächlich  nicht  in  rseben.  wenn  sie  sich  ni.bt
selbn  gefährden  wollen.  Diese  ländlichen  Kredft.
genoisenschafien,  die  belannslich  ebenso  wie  die
Cemnteinden  das  Vorkanfsrecht  auf  Güter  bekommen
  haben,  verfagen  in  beumg  auf  den  Gälerhandel
  nalurgemaß  vielsach,  während  di:  Gr
meinden  vom  Vorlauf  srecht  fasi  nie  Gebrauch
madhen,  woran  li:  auch  gul  kun.  Dabei  nehmen,
wie  Dr.  Heim  behauplet,  die  Subhanatio#en
ländlichker  Anwesen  von  Jahr  zu  Jahr  zu.
Inkrafttreie:  des  Güteriet  ümmerungsge:zehes
bewegt.  sich  die  Kurve  der  lendlichen  Zwangsver:
  eigerung:  eslatimik  ständig  in  die  Höbe.
Wenn  ein  Nachlassen  sich  ergeren?  sollie,  so  wre
das  nur  darauf  zurückmführen,  daß  der  gewerblüde
  Güterhand  el  lich  doch  wieder  mehr  betätigt,
wie  es  den  Anschein  hat.  Noch  mehr  als  durch
die  amnt  iche  Statisit  wurde  man  Einblid  ae-—
winnen  in  den  Zufammenbang  wirch'n  Nergamungen
  und  Wirlungen  des  Güterzertrümmerungegesenes,
  wenn  man  Kenntnis  belommen
  idnute  über  die  Erfahrungen  der  Hnpothetenbanken,
  weiche
denz  mit  den  Geldbedürftigen  und  auf  Grund

 

—:“
Seitihrer

  Kenmnis  der  einschtägigen  Verhältnitse
baben.  In  längeren  Darlegungen  kommt  Dr.
Heim  zu  dem  NResuitat,  daß  das  Geses  eine

„von  Anfang  an  halbe  und  einseitige  Matnahme“
  war,  die  wenig  Nutzen,  aber  viel  Schaden
  gesiifien  hat.

Deraemeindliche  Bicraufschlog.

Das  Staalsministerium  des  Innern  Bhat  dem
Vanerischen  Brauerbund  auf  eine  Eingabe  dem
27.  Juli  1913  betreffet.rd  Genehmigung  des
Malz,  und  Bierausschlages  in  den  Gemeinden
unter  dem  12.  März  nachstehenden  Bescheid
zugehen  lassen:  Nach  den  besiehenden  Grundi
  en  wird  die  Genehmigung  zur  Einführung
des  gemeindlichen  Malz  und  Bierausschlages  nar
mehr  jenen  Gemeinden  erteilt,  die  bereits  Um-"
  en.  in  erheblich  t  Höhe  erheben.  Seit  dem
Crialerl  ah  nom  11.  April  1912  sind  41
ze  um  Eiusührung,  fünf  Gesuche  um  Erund
  ein  Gesuch  um  Forterhebung  des
lages  abgewieien  worden.  Die  Jahl  der
inden,  denen  in  den  letten  sechs  Jahren
führung  des  gemeindlichen  Malz  und
Bicraufichtages  oder  des  Bierausschlages  allein
bewilligt  worden  int,  betrug  1908:  227,  1909:

 
   
 
  

1%%  1910:  126,  1911:  136,  1912:  72  und
:  77.  Hieraus  gzelt  bervor,  daß  die  ZLahl
*  Be  Fewilligungen  I  Lause  der  letzten  Jahre

iheolich  zurn  idgec  zen  ist.

„Ich  verschere  Szunen.  ·es  ist  mein  voller
Ernst:  und  ich  gebe  Ihncn  mein  Wort  darauf,  sle
ist  eine  Dame.  So  wie  Sie  sie  sehen,  werden
Sie  es  selbst  sagen.  Eine  Minute  noch,  lassen  Sie

eben  ausreden.  Zuerst  dachte  ich,  sle  sei  eine
GComnambals  daß  sie  genachtwandelt  hätte;  und
ich  bin  noch  der  Ansicht,  daß  ihr  irgend  eiwas
Seltsames  zugestoßen  ist.  Sie  ist  nicht  imstande
mir  ihren  Namen  zu  nennen,  zu  sagen,  woher  sie

ekommen  ist,  oder  sonst  irgend  eiwas  über  si
elbst;  sie  war  wie  vor  den  Kopf  geschlagen.“
„Kann  sie-getrunlen  haben?
„Kommen  Sie  mit  binunerr  und  reden  Sie
Heot  mit  ihr;  dann  werden  Sie  selbst  sagen,
aß  es  mehr  als  Frechheit  wäre,  ihr  so  etwas
zuzutrauen.“
„Nun  gut,  Herr  Ferguson.  20  sürchte,  Sie
#nd  -  gucherzig  gewesen.  Wo  besindet  sich  die
jetzt?

 

meinem  Egzimmer.“
„All

vbri.  ist  sic  allein.“

Dann  sollte  es  mich  garnicht  wundern,  wenn
sie  jeht  schon  wieder  durchs  Fenster  verschwunden
wäre,  und  etwas  zur  Erinnerung  an  Sie  mitgenommen
  hätte.  Verzeihen  Sic,  wenn  ich  sage,
daß  mir  noch  nie  ein  so  deichrgliinbiger  Herr  vorgekommen
  ist,  wie  Sie!  Eins  ist  sicher  —  wenn
wir  sie  überhaupt  noch  treffen,  un  wir  gut  daran,
uns  zu  beeilen.  Deun,  nehmen  Sies  mir  nicht
übel,  aber  wenn  Sie  mir  erzählen,  det,  eine
fremde=  junge  Dame  mitten  in  der  Nacht  durchs
Fenster  zu  Ihnen  ins  Himmer  lommt,  so  habe  ich
meine  ci  *  Geoanten

Win,  *  Peddar,  daß  seei  eine
#  bestiumt  irgend  etwas  Ernstbstes
  erns
Von  slen  debrängt,  eilte  ich  treppak.

Rosenheimer  Anzelger

 

Fürst  Albert  von  Monaco,  der  durch  seine
Tiefseeforschungen  weltbekannt  geworden  ist.  feiert
  am  13.  April  1914  sein  25  Regierungsjubiläum.
  In  boer  Geschichte  der  Ersorschung
des  Meeres  nimmt  er  seit  Jahrzehnten  einen
geachteten  Platz  ein.  Die  Wissenschaft  dankt
ihm  eine  Riihe  wertvoller  Publilationen  über
o  anographische  Forschungen  verschiedenster

rt.  Waren  es  zunächst  physilalische  Fragen,
die  den  Fürsien  anzogen,  so  übte  bald  auch  auf
ihn  die  wunderbare  Welt  der  Meerestiere  ihren
Zauber  aus.  Die  Erforschung  der  Tiefen  der
„Meere  durch  groartige  Expeditionen,  an  deren
  Aussendung  sich  alle  Nationen  beteiligten,
hatte  vor  den  Blicken  der  Joologen  eine  neur,

 

Fürst  Albert  von  Monsko.

bisher  unbekannte  Welt  erstehen  lassen.  Als
eine  Krönung,  der  mannigfachen  und  vielseit:
9en  Forscherläligleit  auf  dem  Gebiete  der  Opzeanographie
  darf  d  as  Unternehmen  bezeichnet  werden,
  das  den  Namen  des  Fürsten  in  den  letzten
  Jabren  weit  über  den  Rahmen  wisienschaftlicher
  Kreise  hinaus  genannt  werden  ließ,  die
Schöpfung  eines  Ozeanographischen  Museums,
deseen  feierliche  Grundsteinlegung  am  25  prii
1899  siattfand.  Auch  der  Deutsche  Kaijer  bringt
dem  Unternehmen  iets  lebhaftes  Interesse  ent.
gegen.  Unfer  heutiges  Bild  zeigt  die  Fassade
des  Museums  nach  dem  Meere  zu,  unten  das

Porträt  des  Fürsten-Jubilars.

 

 

Deutschlano.
Das  deutsche  Vollsvermöncn.
Dem  Vundesrat  liegt  angenblicklich  eine  Borlage
  über  Ausführung:  erestimmungen  zu  einer
Wehrbeitragsstatistit  zut  B  beschlußfarf  sung  vor.

 

Diese  Statinil  soll  lerialich  cine  zuverlässige  Er-I
  Man  uikuntschnHltsvednoetseksstuk
l«)utInlnsnenqennnp  Schätzungen  bernhbenden

  N  gaben  über  das  deutsche  Volksversie

  aus  ihrer  Korrefron- 



mögen  we  ichen  in  ihren  Ergebnisen  starl  voneinander
  ab  und  genügen  auch  geringen  Anrüchen
  an  Zuverläsligte  it  in  leiner  Weise.
Ver  besirebt  ist,  die  wirischaftlichen,  sozialen
uno  lutturellen  Verhällnise  Deutschland
erkennen  und  zu  beurieilen,  wird  diesen  Mange

häufig  unangenehm  empfunden  haben.  Es  "54
daher  zu  begrüßen,  daß  die  Reichsregierung  die
mit  der  Veranlagung  zum  Wehrbeitrage  sich
bietende  Gelegenheit  zur  Aufmachung  einer  zuverlässigen
  Reich  Svermögensstatistik  erfaßt  und
dem  Vundesrate  einen  Entwurf  von  Bestimmungen
  über  die  Wehrbeitragsstalistik  vorgelegt
  hat.  Der  Umfang  der  Erhebungen  ergibt
sich  aus  den  den  Entwurfe  be  igesügten  Uebersichten.
  Danach  sind  eingehend  gegliederte  Angaben
  über  den  Wehrbeitrag  der  natürlichen
Verionen  vom  Vermogen  und  über  den  Wehrbeitrag
  der  Attienges  ellichaften  und  Kommanditgesellschaften
  auf  Altien  zu  machen,  aus  denen
die  für  die  Aufsiellung  einer  zuverlässigen  Reichsvermög:
  nssiatistil  erforrerlichen  Zahlen  entnommen
  werden.  Die  wehrbeitragspflichtigen  Einlommen
  der  natürlichen  Personen  werden  dagegen
  mur  mit  dem  Gesamtergebnisse  der  Veranlagung
  als  solcher  ohne  eingenende  Gliederung
ausfgenommen.  Das  Verfahren  ist  derart  geregelt,
  daß  auf  Grund  der  von  den  Ver#magungsbebörden
  für  ihren  Bezirt  aufmstellenden
llebersichten  Hauptütbersichten  gefertigt.und  dieie

dann  vom  Kaiserlichen  Stalistischen  Amt  zusammengessellt
  und  veröffentlicht  werden.  Gseichzeilig
  wird  err  erreicht,  daß  die  Statiitil  über  das

Aber  ihre  Weissagung  hatkte  ch  nicht  crfüllt.

Mein  Besuch  war  nicht  sort.  Im  Cegenteil,  sie
saß  sest  schlafend  im  Eßzimmer  in  einem  Armstuhl.

  Das  erste,  was  an  unser  Ohr  schlug,  als
r  das  Zimmer  betraten,  waren  ihre  leisen
Atemzüge:  sie  schlies  so  ruhig  wie  ein  Kind.  Ter

Anlblick,  den  sie
Haushälterin.

„Sie  sieht  aus  wie  ein  Bild,  das  ist  wahr!
Und  ob  sie  eine  Dame  in?  Und  wie  reizend  angezogen!
  Himmes,  was  für  entzückende  Ringe!"

ie  Hände  des  ungen  Mädchens  lagen  in
ihrem  Echoog.  Ich  sah,  daß  sie  an  den  Fingern
wei  oder  drei  wertvolle  Ringe  stecken  hatte.  Zegz,

Frau  Peddars  Enthusias  smus  einmal  geweckt.
war,  glich  er  sast  dem  meinen.

„Wie  bleich  sie  ist  —  und  wie  schön!  Es  ist
klar,  -daß  das  arme  Ding  ganz  erschöyft!  ist.  Und
Sie  sagen,  daß  sie  durchs  Fenster  lam.  Aber
wie  ist  sie  dorthin  gekommen?  und  wer  ist  sie?
und  sweeer  kommt  sie?

e  ich  ien  schon  sagte,  habe  ich  dieen
  ihr  vorgelegt,  aber  ohne  Resultat.
elbst  sehen  lonnen=  scheint  sie  von
n  Eschöpst  *  sein.  Ich  gauben  wenn
cht  ein  Veit  verschafsen
Uonnen  —  rh,  lomme  ich  für  alle  Auspaben
unten  wir  morgen  früh  vielleicht  alles
Gewünschte  von  ihr  ersahren
ie  soll  ein  Bett  in  Herr:  und  es  soll
mich  nicht  wundern,  wenn  Sie  für  diesmal  recht
behalten.  Sie  ist  eine  Tame:  und  gegen  eine  so
chöne  noch  dazu,  könnte  ich  doch  nicht  hart-9
  in  e  abe  wer  soll  sie  wecken?  Sie  schläft
ef
will  sie  weckmf

Du  schaltet  legte

darbot,  rührte  das  Herz  der

m  ich  die  Hand  leicht  au
inden  *r  ich  de  Lan  nlt  stch

 

 

Gesamtergebnis  der  Veranlagung  Rechenschaft
legt.  Eine  Rückfrage  oder  eine  besondere  Erhebung
  bei  denr  Steuerpflichtigen  zum  Zweck
der  Statistil  ist  nicht  vorgesehen.

 

 

dec  Besuch  des  englischen  Königspadres

  in  Paris.
Haris,  10.  Apri

|
i

Da:PrograinmfiirdieFestlichleiteii,hiezu  -«

Ehren  des  englischen  Königspaares  in  der  franzöjischen
  Hauptsiadt  veranstaltet  werden,  inl  aunmehr
  sestgelegt.  Man  hat  sich  bestrebt,  alle:
s#  anzuordnen,  daß  die  hohen  Gäsie  von  Paris
  so  viel  als  mög.ch  zu  sehen  briommen,  ohne
vaß  ihnen  eine  allzu  große  Ermüdung  zugemutet
  wird.

König  Weorg  V.  und  seine  Gemahtin  werden
  am  21.  April  in  Calais  kanden.  In  Pa
ris  treffen  sie  an  der  Station  des  Bois  de  Vonlogne
  nachmittags  ein.  Von  dort  vollzieht
issch  die  Fahrt  durch  die  festlich  ge  schmuchten
Champs  Elysees  nach  dem  Quay  “  wo
die  englischen  Maresläten  absteigen.  Mut  Mite
woech,  22.  April,  ist  Luncheon  auf  der  bririschen
Votschaft;  dann  erfolgt  die  Fahrt  durch  Paris
zur  großen  Rerue  der  Pariser  Garnison  auf
dem  Polngon  von  Vincennes.  Der  Tag  wird
meiter  ausgefüllt  von  einem  Empfang  im  Parücr
  Rathaus,  einem  Bankett  auf  der  britischen
Bosschaft  und  einer  Galavorstellung  in  oer
Graßen  Oper.  Am  23.  April  wohnt  dos
Hönigspaar  dem  in  Autenil  veranstalleten  grodien
  Rennen  bei.  Am  Abend  wird  auf  dem
Quai  d'Criay  vom  Ministerium  des  Acußern
den  Gästen  zu  Ehren-  ein  Banleit  gegeben;  am
24.  April  ersolgt  die  Rücfahrt  nach  England.

Sir  Edward  Grey,  der  das  Königspaur
hierher  Sbegteitet,  wird  in  der  Britischen  Botsch
  ast  Quartier  nehmen.  Die  franzöjische  Regierung
  hat  eine  beijondere  Mission  ernannt,
welche  den  englischen  Mai  jestäten  während  der

um,  ownete  die  Angen  und  als  sie  scr.  wer  es
war,  setzte  sie  sich  aufrecht  im  Sinhl
„Ich  habe  wieder  geschlasen:
Auzen  nicht  mehr  ofsen  halten.  Wo  waren  Sie?
Ich  dachie,  Sie  würden  garnicht  wiederkommen.
Es  war  so  still  hier  und  der  Stuhl  so  bequem,
ich  mußte  einschlafen.“
Ich  habe  „Jraus  Peddar
Ihuen  sagle.  Ties  ist  Frau
Das  Mädchen  wandie  sich  mit  einem  strahlen-.
den  Lacheln  au  ihr;  und  ich  glaube,  daß  sie
durch  dies  Lächeln  Frau  Peddars  Herz  im
Sturm  hengn
au  Peddar,  ich  bin  so  müde.  20
und
Ich  weiß  garnicht,  s

4%  *'  die

“  von  der  ich

habe  d  !••  als  kö  unte  ich  um
9  schlafen,  schlasen.
mir
u  Peddar  betrachtete  sie  forschenden  Blickes,
aber  D#  ohne  Mitgefühl.
„Sie  sind  müde,  Fräuleinz  de  -aeist,.  ellss.
Einige  Stunden  ordentlichen  Schlaf
Zhnen  gut  tun;  und  die  sollen  Sie  i  *
ie  mit  mir  kommen  wollen,  und  ein  so  bequemes

  Bett.  wie  Sie  nur  je  gehabt  haben.“
M  nichts  netten.  bei  Frau
Noo  Eond  ich,  denn  e  Mädbchen

schien  zu  zögern.  „Sie  n  nage  besser  aufgehoben
  —*  in  güüigeren  ieg.  sein.“
zuin  ch  e  hier  blei
aah  Frau  Peddar  an  rau  Peddar  sa
mich  an.  Tahm  antwortete  sie.  d  V.  sed
„Ich  glaube,  Frä##e  Sie  werden  sich  gemütli
  er  sühlen,  wenn  Sie  mit  mir  bonmenbe.
rguson  wohnt  ganz  allein,  wie  Sie  et
o  werden  Sie  ——
Der  4ihe  Ton,  mit  dem  das
diese  Frage  tat,  und  die  flehende  *—  1n
1  sie  beg.leitete,  berritete  mir  ein  unsagbar  großen

 

 

Sonntag,  72.  „Uprik  1014

.  Dauer  des  Besuches  beigegeben  ist;  an  deren

Spitze  stehen  Vizeadmiral  de  Jonquleres  und
General  Leautaud,  Kommandierender  der  183.
Kavalleriebrigade.  Es  werden  schon  jetzt  große

unstrengungen  gemacht  zu  einer  würdigen  Ausschmückung
  der  Stadt;  alles  deutet  darauf  hin,
daß  die  Pariser  dem  englischen  Herrscherpaar
einen  außergewöhnlich  warmen  Empfang  bereiten
  werden.

Sef-  und  Personalnachrichten.
München,  10.  April.  Der  König  begab
sich  heute  um  10  Uhr  im  Galawagen  zur  Nelidenz
  und  rom  Königsbau  aus  mit  dem  groben
  Cortege  in  das  Oratorium  der  Allerhelligenhofkirche
  und  wohnte  dort  der  Passion  und
der  Kreuzanbetung  bei.  Im  Cortege  befanden
sich  die  Prinzen  KonH,  Leopold,  Georg,  Konrad,
  Ludwig  Ferdinand  und  Alfons,  die  obersten
  Hoschargen,  Minister,  Reichsräte,  Staatsläte,
  die  Vöheren  Offi#iere,  Kämmerer  und  Kammerjunker.
  Die  Königin,  Erimerzogin  Adelgunde
von  Modena  und  die  Prinzessinnen  wohnten
gleichfalls  der  Feier  in  den  Orctorien  bei.
onauwörth,  10.  April.  Herr  Ludwmi'#
Auer,  der  Generaldireltor  des  „Casf  ianeums
in  Donauwörth“,  feiert  morgen  Sametag  den
11.  April  in  geiiger  und  lörperlicher  Nüstegleit
  seinen  75.  Geburtslag.  Jahrzehntetrn
ichrieb  er  unter  dem  Namen  „Ontel  Ludwig“
in  „Schutzengel“  mit  innigstem  Ver  ständnis  für
die  Kinderher:en  seine  Erzählungen  und  „Brief.
lein“.  Alo  Sohn  eines  Voikeschullehrers  Zus
Laaber  bei  Heman  in  der  Oberpfalz  widmete
sich  auch  er  dem  Aokksschullehrerberuf.  Ab
1867  rerigierte  er  die  „Bayerische  Schulzei.
tung“  und  die  „Monika“,  welch  beide  Blätter
damals  in  der  Dotererschen  Buchdruckerei  in
Frei#ing  hergestellt  wurden.  Auch  gründete  er
einen  „Kath.  pädagog.  Verein  in  Banern“.
Im  Jahre  1676  überließ  ihm  der  hochherzige
Fürst  Scungen  Wallerstein  zu  generösen  Bedingungen
  das  ebemalige  Benediftinerkloster  Hei.
lio  Kreuz  in  Donauwörth,  woraus"  er  mit  GSilfe
einsichtsroller  und  opferwilliger  Freunde  das
creianeume.  schus,  das  nun  ganz  seine  Stitt-Uurde.
  Dieses  besteht  heute  1.  aus  einer  wissepschaftlichen
  Abteilung.  2.  einer  praktischen  Abteiitung
  (Er:iehungeinstilut)  und  Pädagogiun:,
.  einer  technisch  literarischen  Abteilung  mit  Verlag
  der  Zeitschriften  „Pharus“,  „Monisa“,
„Schutzengel",  „Raphael“  und  „Notburg:“.
Buchdruckerei,  Buchhandlung  und  Antiquorial.

Soziale  Rundschau.

München.  10.  April.  Der  soeben  zur  Aushgabe
  gelangte  Bericht  des  bayerischen  Gauvorstandes
  im  deutichen  Buchdruckerverband
für  das  Jahr  1913  wirft  einen  lurzen  Näkblick
auf  das  abgelaufene  Jahr.  Es  wird  hierin  einleitend
  festgestellt.  daß  die  Kaimsenverhälknisse
rotz  der  aroßen  Inanspruchnahme  geordneke
sind  und  daß  es  auch  auf  dem  Organisalions.
ge  biete  vorwärts  gegangen  ist.  Nelien  der  wirtschaftlichen
  Krife  ist  es  auch  oie  fortgesehte  technische
  Entwicklung  im  Berufe,  bie  zu  großer
Arbeitslosigkeit  mit  ihren  Begleiterscheinungen
führte.  Im  Jahre  1913  waren  im  Gau  Bayern
  bei  5307  Mitgliedern  96  168  arbeitslose
uno  52  283  Krankheitstage  zu  verzeichnen  neben
  40  250  Neiretagen.  An  Arbei.S#eUntersitützung
  wurden  im  Berichtszahre  197000  Mhl.,
an  Krankengeld  85.000  Mari  ausbezahlt.  ãuj
dem  Tarifgebiete  ist  ebenfalls  ein  stetes  Vorwarts
  chrcinen  zu  bemerlen;  in  203  Orten  sind

27  Firmen  mit  50  0  Gehilsen  im  Tarifverneichdns
  aufgeführt.  Das  Vermögen  des  Gaues
betrüg  beim  Rechnungsabschluß  53  544,64
Die  Bahl  der  Setzmaschinen  be'“rägt  444  in
164  Tetrieben.

Vergnugen

 

 

werde  hier  sein,  garnicht  weit  v
»  Ihnen  entsernt,  und  morgen  früh  will  ich
enbes  u  Ihnen  kommen  und  mich  erkundigen,
wie  vn!  eschlasen  haben.“
erjprechen  Eis  mir  das?-P#

  gab  ich  ein  Versprechen  frruier
Trotdem  zögerte  sle  noch  zu  geehe.
beruhigen,  begleitete  ich  sie  mit  z
*EV  Frau  Peddars  eigene  Gemächer  erreichie,
zauderte  sie  immer  noch,  mich  von  sich  zu  lassen
—  zaudern  machte  mich  unsäglich  alücklich.
*st  diese  unzähligen  Stufen  wieder  hinuntersn.
  war  es  mir,  als  berührten  meine  Füße
keinen  Boden  mehr.  Es  war  ensach  lächerlich.
Was  i  r  e  Launen  und
Einbildungen  und  das  Benehmen  Aeer  anscheinend
etwas  geistesschwachen  Dame  an,  die  sich  in  tiefer
Nacht,  in  einem  blatheineten  Mantiel  Eintritt  in
mein  Zimmer  verschafft  halt

Kapitel  4.
Dr.  Hume.
In  nächsten  Morgen  wurde  ich  Ichunhetun

ckt,  der  Mir  meinen  Kassee  bra
1  hstück  auf  einem  uch  Tisch  —
g4t

W-ltellee.  fragte  *
Sie  vielleicht.  ob,  Herr  L
ggh  ncht  in  seinem  Bimer  *W
Er  hatte  mich  aus  traumlosem  Schlaf  gewech
und  ich  war  noch  nicht  w  ac  genug,  um  Asaes.
worauf  seine  Frage  abais  e

desfvlstl

r*
meinem