ausfuchen wollen und sind den dem Schlackenhaufen
entströmenden Kohlengasen zum Opser
gekallen
Eisenbahn-Unfall. Gestern Morgen 6
Uhr 45 Min. stieß bei unsichtigem Wetter ein
Echnellzug bei der Einfahrt in den Bahnhof
Schönenberg-Putelberg (Pfalz) auf eine ein-Fane
Lokomotive auf. Beide Lokomotiven und
sieben Waggons des Schnellzug:e sind entgleist.
Etwa 72 Personen, meist Militärpersonen, wurden
leichl verletl. Die Schuldfrage ist noch
nicht gelärt.
Grenzlande.
Salzburg" 6. 2. Das städt. Gaswerk
lonnte wegen Kohlenmangels immer noch nicht in
Betrieb genommen werden. — Im Mondsee
ist der Handlungslehrling Standl aus Cb###ern
beim Eielaufen eingebrochen und ertrunken. —
Die in Badgastein be- i Bäckermeister Schurk
aufgefundenen 44000 Zentner Mehl wurden
nicht von diesem verborgen gehallen, sondern gehören
der Gemeindeverstehnnn Badgastein (7),
die sie bei Schur? in Verwahrung gab.
Boerisches Oberland.
Hrien, 6. 2. Ein neuerlicher Villen-Ninbruch
ähnl'ch denen in Gste de und bei Prie: n,
verũbten unbekannte Diebe in St. Salvator in
der Villa der in München wohnenden Juftizratewitwe
Frieda Kaif isenl berg. Die Diebe erbenteten
Wäsche aller Art. Damenlleider, Bektvorlagen,
Schuhe, Garn, Volle im Werle von mehreren
hundert Mark. Wäsche ist gezeichnet.
Inzell, 6. 2. ein bruch. In der Nacht vom
Samstag auf Sonntag wurde im Gasthof zur
Post eingebrochen. Der Dieb sprengte rinfe
Schränke auf und erbentete u. a. 30 Mk., 1 Damenuhr
und verschiedene Lebenemitel. Dies war
dem Gauner anscheinend zu wenig, da er auch den
** Brumer heimsucht: und 1300 Mék. stahl.
tolalnachrichlen.
Rosenheim, 7. Februar.
Auszeichnungen im Felde. Inf. Joh.
Wiesböck, Oelonomenssohn aus Tiefenbach, wurde
für sein tapferes Verhalten mit dem Eisernen
Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Schon früher hat
er sich das Verdiensikreuz erworben.
Beförderung. Der Vizewachtmeister bei
den Genietruppen, Paul Veh, der jüngste von den
im Felde stehenden vier Sohnen des Herrn lagl.
Finanzrates Veh. wurde zum Leutnank ernannt.
Herr # Leutnant Paul Beh war bei Kriegsbeginn
im Alter von 18 Jahren als Kriegsireiwilliger
zu den Fahnen geent. Wir entbielen beste Glückwünsche.
Verwaltungsdienst. Der König hat
vom 1. Februar 1913 an den im Zeitlichen Ruhestande
besindlichen Bezirlsamimann von Berchtesgaden,
Regierungerat Karl Grasen zu Leiningen-Westerburg
auf slein n Anuchen wegen nachgewiesener
sertdauernder Dien stunjähigret t in den
dauernden Ruhestand versellt und ihm in Anerkennung
seiner Dienklleistung den Verdienstorden
vom hl. Michael 4. Klasse mit der Nronc verliehen.
Todesfall. Frau Therese Giatzeder, Pensionistensgatlin
in Schloßberg ist am Montag
nachmittag im Aller von 7412 Jahren nach kurzer
Krankheit verschieden. Um die Verblichene
trauern 8 Kin der, ferner der 70 jährige Gatte,
der mit ihr mährend 531: Jahren in glücklichster
Ehe gelebt und Freud und Leid mit ihr geteilt
hat. Frau Glatzeder war die Schwiegermutter des
Herrn Schuhmachermeister: Joseph Gruber
in Rosenheim. Sie ruhe in Frieden.
Ungetreue Beamtr. Cestern worde die
beim Magistrate in der Kriegofürforge aushilfsweise
beschäftigte ledige Elise Schnaitter wegen
Betrugs zum Schaden des Kommunalverbands
und des Lieferungsverbands Rosenheim-Stadt
lin Haft genommen. Auch der mit der
Kriegsfürsorge betraute Magiltratosekretär Gg.
Kögler wurde heute unter dem dringenden Verdacht
des gleichen Reates zum Schaden des Lieferungsverbandes
verhaftet. Die Untersuchung
ist im Gange. -
Vestcllunqovnk.aatkaktoffkln
nimmt die hiesige Lebensmittelstelle entgegen.
Wir verwessen auf die amtliche Bekanntmachung.
Em p indliche Strase für Höchstpreisüberschreitung.
Der Händler Engelbert
2*“v * wurde mit Urteil des Schöffengerichts
Rosenheim vom 9. 10. 17 und des
k. Landgerichts Traunstein als Verusungsinstanz
vom 24. 11 17. wegen Höchstpreisüberschreitung
bei Fleisch zur Gefängnisstrafe von 3 Wochen
verurteilt. •r
Der Rosenheimer Schlenklmarkt, zu
Friedenszeiten ein Ereignis im Leben unserer
Heimatstadt, stand a deuer wieder im Zeichen
des Kreeges. Nie gras weniger brachte der Tag
einen lebhaften Julauf der landwirtschafttreibenden
Bevöllerung. Die Vermittlungeb se im
m Anger amtierte in „drangvoll fürchterlscher
Engen Die Nachfrage nach Dienstboten
ewar natürlicherweise weit stärker als das gee. 5
bot. Jugen lch- und weibliche Arbeitskr#
hersschten vor, doch sand sich unter ihnen
3 stämmige Snf die tüchtige Arbeit
lelsten vermag. Die Wirtschaften waren gut
½%
uu Flieger kreuzle heute vormi tag zwi-4#
2 und 11 Uhr bei schönstem Sonnenchein
in kühnen Bogen über unserer Stadt.
Eingeographischer Irrtum. Ein sächsisches
Blatt, die Luckuer Nachrichten, berichtet
über den Feilnba er Bergrutsch solgendermaßen:
„Der wandernde Berg. Am Osthange des Feilnberges
im Wendelsteingebiet in Tirol entstand
ein großer Bergrutsch. Er vernichtete Waldbestand.
Wiesen Aecker und verschüttete den Jenbach.“
Unsere Oberlanoler vom Bezirk Aibling
wird es lebhaft interessieren, daß sie durch einen
phantasiebegabten sächsischen Arlitelschreiber
plötzlich dem Land Tirol zugeteilt wurden. Da
hat wohl Oesterreich eine leine Annerion
gemacht? Ja, die Sachsen sind helle!
In der Fleischhande logesellschaft
fand am Dienstag eine Besichtigung durch #n den
Leiler der bayer. Fleischversorgungsstelle, Frn.
Ministerialrat Dr. Atlinger und des Referenten
Hrn. Dr. Süßlind statt. Die Herren waren
von der Besichti gung dieses Hroßzügigen Mu---sterbetriebes,
in dem gegenwärtig für die
Fleischversorg ung der Schwerarbeiter tüchtig gearbeitel
wird. hochbefriedigt.
Die Kapelle des 18. Jus.-Negts.
wird, wie wir erfahren, voraussichtlich am Sonntag,
den 24. Februar, hier konzertieren
Lehle —
W.TB. Großes Bauota nartter, den
7. Februar. Amtlich. (Drahtbericht.)
Westlicher Kriegsschauplat.
Nahe an der Küfte am Nachmittag Artillerielampf.
Ven einem Vorstoß westlich von
Zandvoorde und aus Vorseldlämpfen im Artois
brachten Infanterieableilungen Gesangene
ein. Die englische Artillerie war am Abend
zu beiden Seiten der Scarpe und westlich von
Cambrai rege. Ein französischer Vorstoß in
der Champagne scheiterte.
Im Maasgebiet hielt die Artillerietätigkeit
im Anschluß an eine südwestlich von Ornes ersolgreich
durchgeführte Erkundung an.
Die Fliegertätigkekt.
Vizefeldwebel Ehwein woß in den 3 Ta—
gen seindliche Siugonuge?#
Von den anderen Kriegosch auplätzen nichts
Neues.
Der erste Generalquartiermeister:
Neue U. Bonk-Beute.
ITB. Berlin., 6. 2. (Amtlich.) Im Aermelkanal
fielen unseren rastloz tätigen U-Booten 5
Dampfer, ein euglischer r Segler, und ein englische
Fischerfahrzeug zum Opfer. Die Dampfer waren
fast durchweg tief beladen.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
900000 Mann -t Gelamt--Verluste.
Amsterdam. 7. Febr. (Drahtbericht.)
In einem offenen Briefe hat der Staatssekrelär
für den Krieg die englischen Gesamtverluste
zugegeben und erklärte, daß sie 900000
Mann betragen haben.
Auf der Suche nach einem Entente-Hindenburg.
* Genf, 7. 2. (Drahtb.) Der französische
General Foch ist zum Vorsitzenden des Obersten
Kriegsrates der Entente bestimmt. Von seiner
Ernennung zum gemeinsamen Oberbefehlshaber
der Ententeheere wurde abgesehen.
Die amerilanische Hilfe.
* Washing ton, 7. 2. (Drahtb.) Der Vorsitzende
des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten
erklärte, Amerika werde mehr an
Geld und Truppen aufbringen als die Allüerten
erwarten. Oberst House werde nach Europa gesandt,
um festzustellen, was die All.ierten bedürfen
t
Joffre reist wieder nach Amerika.
s Bern, 7. 2. (Drahtb.) Eine licchfranzösische
Kommission unter der Führung des
Marschalls Joffre wird sich nach den Vereinigten
Staaten begeben.
Manunschaftsvermehrung bei der
entente.
„ Basel, 7. 2. (Drahib.) Daily Mail meldet,
daß die Versailler Konferenz eine Vermehrung
des Mannschaftestande det
Entente um 112 Millionen Mamn und eine
wllrieverstärkung um ein Viertel be
schlossen habe. 1V
Terite und Japan.
v#e Genf, 6, us Neuyork wird b riget:
Der Henlen 0 ie für die Auswärtigen
Angelegenheiten, Flood, teilte mit Genehmigung
des Auswärtigen Amtes in 8 a «-putiertenkammer
mit, dah zwischen
nischen Minister des Arußern und ##nu !
nwewechsel searan zdurch alle *½E
nkte zwischen den beiden Ländern bekgelegt und
1 2** e im I#tten besekior worden
zu sei.
Maximalisten dauern fert.
Die Nordd. Allg. Zeitung zu den
Verhandlungen in Brest-Litowsk.
s-Berlin, 7. 2. (Drahtlb.) Die Norddeutsche
Allgemeine Jeitung schreibt, das deuische Boik
sehe mit Spannung aber Ruhe den weiteren Verhandlungen
in Brest-Litowek entgegen. Gelinge
der Abschluß mit der Ukrainc, dann kann uns
der Auegang der Verhandlungen mit Trotzki
gleichgillig sein. Bringe dieser die Verhandlungen
zum Scheitern, so habe die Rechnung
das aus tausend Wunden blutende russische Volk
zu zahlen.
Eine neue Petersburger Reise
rotzkis?
* Genf, 7. 2. (Drahtb.) Die Petersburger
Prauda schreibt, daß Trotzki in den nächsten Tagen
vorübergehend wie der in Petersburg
erwartet werde zur Teilnahme an wichtigen
Veratungen.
Italienische Unnäherung an die
Bolschewifi.
* Zürich, 7. 2. (Drahtb.) Der italienische
Botschafter in Petersburg wurde beauftragt,
die Aufnahme diplomatischer eziehungen
mit der olschewikire-Kierüng
anzubahnen.
Der russisch-rumänische Konflikt.
s Züri 7. 2. (Drahtb.) Die blutigen
3 ufammen stöße zwischen Rumänen und
Die Max#malisten
ziehen ihre Truppen von der Front zirück.
- Noteuiidweißchikders
s Basel, 7. 2. (Drahtb.) Havas meldet
aus Petersburg: Der Kampf mit der Weißen
Garde dauert bei Helsingsors fert. Die Weiße
Garde bedroht Wiborg. Die Eisenbahnverbindungen
sind unterbrochen.
Darstellungen der Petersburger
Telegrafenagentur.
* Petersburg, 5. 2. (BX1.) Das Smol--ny—-Imtitut
empfing solgende Meldung: Iwischen
Kaledin und (Ueneral Alexejew brach ein
Streit aus. Der letztere bestand auf der Notwendigkeit
eines nachhaltigen Lampses gegen
die Maximalisten nicht nur in der Dongegend,
sondern in ganz Rußland. Da Katedin Hkannt
ist, daß die Sympathien der Arber terklasien und
Kesaken auf Seiten der marimalistischen Grundsätze
stehen, sprach er sich für eine weniger unversöhnliche
Haltung aus. Infolge des Streilfalles
ist Alexejew, nachdem er eine Armce von 30 000
Mann zusammengezogen hatte, mit dieser aus
der Dongegend abmarschiert. as Smolny -
Institut ergriff Maßregeln, um die Marschrichlung
Alerejew's und seiner Armee zu erfahren,
um diese Bewegung zur rechten Zeit aufzuhalten.
PeA. Petersburg, 5. 2. Am 20. Januar
bemächtigten sich polnische Legionen in
Stärke von 26 000 Mann verschiedener Waifen-Kattungen,
die unter Führung des Generaistabes
des Dauntauartiers standen, der Stadt
Nogetschew. D Die Sowsets wurden zerstreut, die
Sowiets? der Bauern sowie die Kommissare verhaftet.
Das Schatzamt, in dem sich 1 600 000
Rubel Bargeld besand, wurde beschlagnahmt.
Die russischen und polnischen Sozialisten wurden
verhaftet. Die Feindseligkeiten begannen im
Bezirk Sienenski und im Gouvernement Smolensk.
Der polnische Generalstab erklärte Rogatschew
und den von Mohilem abhängigen
Bezirk als Teil der polnischen Monarchie. Die
Züge werden in Rogatschew Frrüqcgehalten, russische
Coldaten erschossen. Der ausführende
Auschuh, der in Uebereinstimmung mit der
Versammlung handelt, betrachtet die gegenrevolutionäre
Entwicklung der peohen Bourgeoisie
und ihrer Legionen als dire edrohung
der Macht der Sowjets und der revolutionären
Eroberung und verfügte deshalb die Verhaftung
der Vertreler der Vourgeoisie, der Grubenbesitzer
und der Führer der Kadettenpartei,
die mit den Feinden in osffenem Kampfe
gegen uns gemeinsame Sache machen. Der Verband
der Grundbesitzer, der unmittelbare Beziehungen
zu der Erhebung unterhielt, wurde für
außerhalb des Gesetzes stehend erklärt. Fürst
Spviatopolk Mirskn und der Erzpischof v. Stzek
(2) wurden mit Einverständnis der volnischen
Sozialistenpartei verhaftet. Das russ. Hau
quartier ergreift strategische Maßnahmen. Aus
Rogatschew wird gemeldet, daß sich dort eine
Gärung # der Geister bemerklich zu machen beginnt.
Der Generalstab wurde verhaftet. Die
einsichtsvollen Soldaten weiger sich, sich zum
Spielball der Bourgeoisie machen zu lassen.
Die sczialistische Regierung hat dem polnischen
Generalstab ein Ultimatum überreicht,
in dem die Räumung von Nogatschew
sowie die Einstellung der Gewalttätigkeiten und
Verhaftungen gefordert wird. Von dem Ausgang
der Revolte hängt das Schichsal der in
unseren Händen befindlichen polnischen Geiseln
aie, ir halten es Flü notwendig, sie selb'st
lch ch Erstilung der volte im Gefangnis zu
[Holländische r%
eutschland?
us dem Haag, 7. 2. (Drahtb.) 70 000
1# nsn Arbeiter wollen wegen der
tillegung vieler hofländischer Betriebe durch
De Kohlemnot
bsichtigen, in ver den
r E und ui *- zu
Dokumentendiebstahl in Warschau.
s* Warschau, 7. 2. (Drabtb.) Unbekannte
Täter stahlen aus einem Tekumentenschrart des
polnischen Regerlchalsralt es get eime Alserstücke.
Kleine —
Das internalionale Komitee vom Noten
Kreuz hat beschlef en. an sumtliche kriegfuhrenden
Staalen einen energ ichen Aufruf gegen? bie
Verwendung von giftigen Gasen zu richten. Der
Aufruf wird znorzurl, veröffentlicht werden.
Seit vier Legen ft
bhischen Verbückungen“
terbrochen.
Auf das Dekrei beir. die Trennung von
Staat und Kirche in Rußland reagierlen dir
tirchlich gesimien Kreise ziemlich lebhaft. Der
Patriarch von Moskau belegte die Bolfchevii“d
mit dem (roßen Kirchenbann. Am lek#n
Seuntag fanden von allen Kirchen aue seierliche
Prezessienen statt. die sich mit Fahnen
schließlich alle vor dem Alerander-Rewel
Kleier zu einem Massen- ühnegoettesdieun
sammeilen. Die Zahl der Teilnehmer wird a-#-100
000 geschätzt
Der franzsüche Ministerrat ernannte den
Algeordncten sur das Departemen: Guro.
Momier, zum Unterstaatssekretär für das Ge
sundheitswesen ans#telle des zuruckzelreenen
Godart.
Die Ueberttste des bei dem Luftanariif auf
Paris ab geschossenen deutschen Flugze#uges wurden
beim Transpert durch Parils von der wültenden
Menze beinahe zeritort. Erst nach dem
Ausgebet einer gröteren Poli ziis breilung lonn—
ten die Uebeirel: nach dem Bestimmun #er
abgefuhrt werden.
Auisehen erregt
des bedeutendsten
Sie direkten lelegrauun
Brest-Litomok un
in NRom die Nerha'tung
italienischen Verlegers für
Theaterliteraun, Niccardi, weil er angeblich
in die Asfäre Caillaur verwickelt ist.
In Athen erfolgte pior lich die Verhaflurg
der früheren Minister Sluludis, Lambres, Zalekeita
und (benossen, sowie des jungen Rhailis,
des Grobtruchseß Bp#lianti, uno des Generalo
Komenduros #e den FScolegtennnruleen
zu Lamia. Ver'zelos sei ent'chloĩsen, die an—
geblich von der rüheren Regierung beredrge -
rufene Bewegung unerbitltiich zu un'erbrucke
In Huelva (Spanien) sind infolge des ar.
benemitteimarge neue Unruhen aucgebrochen.
Die Lebenemitttelgeschäfte wurden ven der
Menge angegrisffen.
Unter ungeherrer Beteiligung der brobberliner
Bevölketung wurde Volizeimeli#te 4
mian, der ver einigen Tagen wüährend der'
monsitrationen von Aueständigen durch eine
meuchlerische Kugel niedergene! ure, besrrechsa.
(Ohne Velantwortung der Redaklion)
Anto-Unsall.
Kürzlich passierte in der Münchenernterne
dahier ein Automobflunfail. vren dem in der
liesigen Lokalpreis Minellung gemacht wurde.
Eine Münchener Jieitung. welche gerne Nosenheimer
Verhältnisse kritifier', trondem es in
der Hauplstadt selbit genug zu brrichten gäbe.
kam zu der Ueberzeugung. daß der Unfall darauf
zurückzuführen ist, dan der J#bab###dd
fraglichen Gefähmes *' einigen Kumpanen
über die gebo##enePolzeistunde ger- cht und in:
angeheitertem Zustande durch die Stadl führ.
wobei ihhm in der Maundeenerhrab der tinsarnt
passierte, bei dem ein Rad in Trummer Ving.
Das Münchener Vlatt hält sich darüber auf. dan
die Lokalpresse ven diesen Urfachen des Unfalkeine
Kenmnis gab. Meines Erachtend ahn
man der Lokahresse nur dankbar sein, daß se
cs verschmäht. eine Berichterstattung im Stile
des Münchener Blattes mitzumachen, die das Ar
sehen der Stadl und ihrer Burger nar k##
trächtigen kam. *
Bayerische Ehrentafel.
Kr. A. Beim Sturm auf die rie elgencnten
Wabengräben vor V. drang am 12. Juni 109D -
Vizefeldwebel Johann Lorenz der 11. Koin
pagnie 1. Infanteric- Megtmemne aus Kolbe r
moor, A. Bad Aibling, Lehrer zu Frauenneuharting,
V. A. Ebersberg, mit seinen a#-derthalb
Zügen so ungestäm über das geiteche
Ziel hinaus vor, daß der eine „Ilugel vollig i#
der Luft hing und von drei Seiten lyeuer er—
hielt. Da kein Befehl einlief und sich niemand
freiwillig zu einem Meldegang erdot. eille der
unerschrodene Führer in tollkühnem Laufe selb#t
zum Empfange einer Anweissung über das sreie
Feld zurück und erreichte auf dem gleichen Wege
wieder glücklich seine Truppe, um sodann bei Einbruch
der Dunkelheit die befohlenen Maßnahmen
durchzuführen. (Silberne Medaille.)
Wetterbericht für Freitag, den 3. Februar.
Veränderliche — zeitwesse leichte Regensälle.
Der#amwortlich: Fer den redatt. Teit
# die Inserate Erust Gr
.□—
an- Mittl.
8