Abholung rFz oder dasselbe dort gutigst
ab Auch im Feuerhause an der
Bayerstraße Dr 7. wo das gesammelte Papier
lagert, wird jede Menge von der Hausmeisterin
angenommen. Der Erlös kommt je zur
Hälfte der bayerischen Kriegoinvalidenfürorge
und dem hiesigen Kriegoinvalidensonds zu gul:.
Verbot des Abschieß ens von Tann.
Das stellv. Gencralkommando hat durch
Kriegszustandsanordnung vom 25. 1. I7 das
Abschießen von Tauben verboten. Da sich die
Klagen über den Abschuß von Tauben, unter
denen sich häufig wertvolle Briefkauben befin-B
in der letzten Jeit bedenllich mehren, besteht
Anlaß, oie Booolkerung erneut auf diese
Verbot hinzuweisen. Juwiderhaudelnde haben
strenge Bestrafung zu gewärligen. D
Stenographisches Preisschreiben.
Der Kaufmänmiche Stenographen-Derein „Gabelsberger",
München 38 veranstaltet wieder ein
Preisschreiben, an welchem sich jeder Gabrlsberger
Stenograph beteiligen laun. Alle prriszwürdigen
Arbeiten werden mit künstlerischen Diplomen,
h rrvorragende. Ueberlragung: aim mt Chr.npreisen
ausger oret. So konnten in den 3
vorigen §* #nen 2216 Preise zuerlannt
werden. Fir Papier, Porto, Bedingungen und
Zustellung der Preise und Rücksendung der
sorgfaltig verbesserten Arbeit ist eine Mark an
b#sPostscheckkonto Nr. 3342 des Kaufmämilchen
Stenographen-Vereins München 38
Postscheckamt München einzuzahlen.
Vieh und Kaninchenzählung. Zur
Biehzählung am 1. März 1918 hat der Bundesrat
eine Ausfül rungobestimmung erlassen,
bie eine JZählung der im Deutschen Reiche vorbandenen
zahmen Kaninchen anordnct. Diese
Feststellung geschieht im Interesse der Heeresverwaltung,
weil die Felle der Kaninchen sin
steigendem Mahe für den Kriegebedarf Vedeutung
gewinnen. Da eine besondere Zählung
zurzeit nur mit großen Schwierigkeiten durchfülrbar
sein wure erschien es angezeigt, sie
mit der am März 1918 vorgeschriebenen
allgemeinen .ev zu verbinden. .
Ein unwürdiges Berhalten. Zur
Warnung vor salschen Angadben bei Anträgen
auf Bezugsscheine moge ein Vorfall dienen, der
sich vor kurzem in einer schlesischen Stadt zugetragen
hat. Eine junge Dame der besseren
Stände beantragte eine Damen Leinenbluse und
gab dabei die eideeslattliche Versicherung ab.
v*rn sie nur zwei weiße dünne Voileblusen und
eine seidene Bluse besaße. Bei der Nachprükung
der Bestände in der Wohnung der Eltern
de jedoch ein V. rrat von Kleidungoitücken
senterheif. der meit über das Notwenoig:# ste hinausging
(u. a. 10 bunte Blusen, zwei Waschblusen,
cine wollene Bluse und sech#- Hausblusen).
Auf Grund der Strafanzeige des
Magistrato wurde die Dame vom dortigen
Awmtsgericht zu einer Geldstrase von 100 Mk.
oder 20 Tagen Gefängnis verurteilt. Einzig die
Tatsache, daß sie einen Teil ihrer Bestände
freiwillig der Altbelleidungsstelle zur Verfügung
gestellt hat, ohne dafür eine Abgabebescheinigung
zu verlangen, hat die Reichsbekleidungsstelle
vrranlaht, von einer Enteigmung ihrer
Vorrãte bis auf den notwendigqsten Besfitzstand
abzusehen. — Wer heute ohne dringenoste
Notwendigkeit einen Bezugschein beantragt, versündigt
sich an der Allgemeinheil; wer vor
den Ausfertigungsstellen noch dazu bewußt un.
wahre Ertlärungen abgibt, hat c #lich selbit
zuzuschreiben, wenn er gerichtlicher Bestrafung
und der Enteigznung seiner überflüssigen Bestände
verfällt. «
Heiraten von kriege gefangenen
und in neutralen Ländern internierten
Manuschaften. Der König hat
das Kricheministerium ermächtigt. für krie
gesangene und in neutralen Ländern internierte
Unteroffiziere und Gemeine des Frirdensstandes
des bayerischen Heeres, die Nichtlapitulanten
sind., allgemein oder von Fall zu
Fall die militärische Stelle zu bestimmen, die
die vorgeschriebene Erlaubnis zur Verheiratung
v# zu erteilen hat. Für die in der Schweiz befindlichen
bayerischen Unteroffiziere und Mannschaf
ten wird diese Befugnis dem Vertreter des K.
preuß. Kriegsministeriums in Kriegsgefangenenangelegenheiten
bei der kaiserlich deutschen
Gesandtschaft in Bern übertragen.
Perschiedene Nachtichlen.
50 Kinder verbrannt, 500 verletzt.
Die englischen Blälter vernehmen“ aus
Montville: Bei einem Brande in einem Franziskanerinnenkloster
sind 50 Kinder, die im 4.
Et lebten, umgekommen; 500 erlitten
Verlehungen.
Wirtschaftsfragen.
Ein empfehlenswertes Waschmitte
l. Bekanntlich werden gegenwärtig mitunter
Waschmittel von zweiselhafter Beschaffenheit
in den Handel gebracht, die auf die Wäsche
eine geradezu gerstörende Wirkung ausüben; daber
empfiehlt es sich, auf ein Waschmittel zu.
rückzugehen, dessen Vortrefflichkeit seit alteher
erprobt ist. Das ist die Holzlangenal
Diese wird dadurch hergestellt, daß gesammelte
reine Holzasche mit abgekochtem Wasser übergoslen
wird. Alsdam läht man lie unter ülle-
indetötung.
Natharina, Dienstmago von Pößmoos,
l
einem Verbrechen des Mordes.
20.
lichen
Dampfser und 2 Segler mit rund 29 000 Brutsagt
der voralangeiger:
der Ausfülrung
bei den
rem Umtlihren zwoͤlf Stunden abstehen und
füllt hierauf mit einem Topf die klare Lauge
OGnk u12 Guno (H#u ###luon# u urm #u 5h
giehen moge. Durch diese Pottaschenlauge, die
man zum Einweichen und Waschen verwendet,
wird viel Seife und Seifenpulver erspart. Insolge
der billigen Herstellung von Seife und
Sooa war dieses alte Verfahren in Vergessen
beit geraten. Unter den heutigen Verhältnissen
erscheint es jedoch angebracht, auf oieses Wasch
mittel, das außer seiner Güte noch den Vor-66.
der Billigkeit besitzt, wieder zurüclzugrei
en
Aus dem Gerichkssaal.
Nückfälliger Dieb.
Der Dienstlnecht Barth. Staudinger von
Neichersdorf, NG. Miesbach, stahl im Februar
1917 in Murnau aus dem Lnuartier einer In
fanterieabteilung mehrere Uniformen, auch zwei
Gewehre, über 1000 Patronen u. a. In der
Folgezeit verübte Staudinger in der Gegend
von Murnau eine ganze Reihe von Einbruchs
diebstählen. Oie Beute an Kleidern, Schuhen,
Uhren, Schmucsachen füllte einen großen Holz.
losser und zwei Reisekorbe. Staundinger, der
schan eist vorbestraft ist, wurde vom Landgericht
München 2 zu vier Jahren. uchihaus verurteilt.
Sitzungen des Schwurgetichts bei
de m K. Lanogerichte München I in der
1. Sitzungsperiode des Geschäftejahres 1918.
Zur Verhandlung kommen am Montag, den 18.
Februar vormitlags 9 Uhr: Neuner Berta. Mö.
chin von Mürnsee, we den Merde, u.V schmittags
4 Uhr: Urhban Anna . Diensmagd von Furth
im Wald, wegen Kindetonn. Dienslag, den
19. Februar nachmittags 31-Uhr: Ebner Katharina.
Fabrikarbeiterin on Munchen. wegen Ur
kundensälschung. Mittwoch, den 20. Februar vor
millago 81½ Ulr: Hergenrotler Ludwig,
Schreibgehilfe von Nürnberg. wegen Verbre.
chens im Amte, nachmittas 31: Uhe: Mitrerer
Aung. Vauerstochter v. n Ai — „kam. wegen
Donnerstag, den 21. F#hrunar vor.
mitlags 81: Uh:: Ulrscher Andteas, Salinen
arbeiter ron Rohrdorf., wegen Verbrechens wider
das keimende Leben, nachmittage 31 Uhr: Ticher
wegen
a ndstölung. Freitag. den 22. Feb#ruar vormit
ags SB1 uͤhr: Helfrich Chriitian. Wiilitärpen
2— von Pirmasens, wegen Totichlagsversuchs.
nachmittage J1: Uhr: Naal Rudolf. Maler von
Ruppolding, wegen Vergehens wider die Sittlich.
leit. Samstag, den 323. Februar vormitlags
631 . Uhr: Schsrle Friedrich (eor.), vorm. Be
triebsinspektor von Stuttgart, wegen Urlundensälschung.
Montag, den 25. Februar vormiltage
81= Uhr:
Gaden,
Ganehorn Maria, Dienstmagd von
wegen Verbrechens des Versuches zu
Dienstag, den
Februar vormittags 31, Uhr: Zehentner
Josef. vorm. Postselretär von Au, wegen Verbrechens
im Amte.
Kebte Rachrichten.
WIB. Großes Hauptqnartier,
13. 2. Amtlich. (Drahtb.)
Westlicher Kriegsschanplost.
An vielen Stellen der Front lebte am Mbend
der Artilleriekampf auf. Die Infanterietätigleit
blieb auf Erkundungsgefechte beschränkt.
Bek llarem Frostwetter waren die Flieger am
Tage u. in der Nacht sehr tätig. D Oie milikärischen
Anlagen hinter der feindlichen Front wurden in
größerem Umsang mit Bomben belegt.
Ein Flugzeug griff London an.
In den beiden letzten Tagen wurden im Luftkampf
und von der Erde aus 16 seindliche Flug-
den
zeuge und 2 Fesselballone abyeschossen.
Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts
Neues. 4
Ludendorff.
29000 Tonnen U.-Boot-Beute.
IB. Verlin, 18. 2. (Amtlich.) Im west-Mittelmeer
wurden vier bewaffnete
toregistertonnen vernichter. Hierdurch wurden
hauptsächlich italienische Reedereien geschädigt,
die dabei drei Dampfer und i Segler verloren
hoben. Der vierte versenkte Dampfer war
der englische erupentraneportbampe „Minnetonke“
(15 520 To.), von dem 10 Gefangene
eingebracht wurden.
Der Chef des Adwirralstabs der Marine.
Zum Ablan! des Waffenstillstandes
nit Rußland
Deutigland steht vor
bedeutsamer Entschlüsse, die
Beratungen im Croßen Hauptquartier
sormuliert wurden. Wir sind vor aller Welt
Schritien gezwungen worden, von denen im
Osten die nächiten Wochen ausgefüllt sein
werden, ohne daß nach dem Westen nur die
Vetingste Aenderung lets Dispositionen Platz
zu greifen braucht. Das Ziel unserer diplomatischen
Verhandlungen in Brest-Litowsk war der
Friede mit ganz Rußland. Dieses Jiel ist nigt
erreicht B r*“mu' ist ein Teilerfolg
vrerzeichnen: Der Friede mit der Akraine.
handelt sich ——* diesen Frieden zu schirmen.
Arkerdem Lino aus Kuxland, Erue. und K
land Hilserufe zu uns gedrungen, die wir nicht
ungehört lassen können. Mit diesen Aufgaben,
denen mir uns unterziehen. crfäll’n wir 3#gleich
die großrussische Forderung nech dem Selbbestimmungsrecht
der Völker. Die großrussische
Regierung vermo chle bis heute nech urcht
ilrem eigenten Prenzip Leben ## gelen.
J#dem wr es zu tun versuchen, sprechen wir s.
baß ourd unsere Maßnahmen Laz Her ranrücken
einer Fiehene mi (Großrußland in unserem
Wunich liegt. In der Kreuszeitun!! wird gesagt,
as versteht sich oon selbst, daß wirebezuzlich Rur
lend und Litauen freie Hand haben. In der glelchen
Weise steht es uns aber 31, wie es n der
No ddeutschen Allgemeinen Zeitung heißt, ohne
alles Weitere uns in Lioland und Estland feitzusetzen,
um die heillosen Zustände zu beschworen,
welche burch die Näuberbeinden, die sch „Note
Garde“ nenunen, in den Frieden der Bevölke
rung hineingetragen wurden.
3
Vertagung der russischen
isierung.
London, 13. 2. (Drah:b.) Die Morningpett
meldet aus Petersburg: r- Kongreß der
Sonets beschloß die vo rläufige Verlar
Zung der allgemeinen Demobilisie
rung.
Eine sonderbare öfterr. Festilellung.
Wiß Wien, 18. 2. (Drahtb.) Aus dem
Krieqspressequarlier wird unter dem 17. Februar
abends gemeldet: Der leutige deutsche
Herresbericht teilt mit. daßt der Waffenstillstand
an der Zroßrussischen Front morgen ab
lauft. Die durch die Abtrennung der Ulkraine
ent'innden: groferussische Krent reicht ron der
Cunsee bis beilüufig an den Pripiet. Ankhrriehen
derzeit ausschließlich deutiche Truppen.
Demobi-Das
Geld der Entente.
Stodholm. 13. 2. (Drahtb.) In Pe-1—
Kreisen zirkuliert dee Nachricht. “ nßland
wmeder neue Kredite für Bestellungen
im Aurtland erhalten soll, falls Raflaud be
sondere Versprechungen in bezug auf
seine allung gegenüber Deutschland ab
gibt. In diesem Falle werden in den nchten
Tagen schon 20 Millionen Pfund alo 1. Rat:
einer englischen Anleihe angeblich aurbezahlt
werden. (
Russische Kampfvorbereitungen.
Stockholm. 13. 2. (Drahtb.) Aus Pe
leröburg wird gemeldet, daß die Sonzjetre
gierung sich an General Tschervatschew. den
Kommandanten der russischen Roten Armee.
mit dem Angebot gewandt habe, den Oberbesehl
über die ganze russische Armee 31 übernehmen.
Tscherbatschew habe ablehnend grantworlet.
Aufüsche Postsperre mit Schweden.
Stodholm. 18. 2. (Drahtb.) Im Zusamm
enhang mit den mililärischen Vorbereitun=Außerdem
erfoln
6 Dchat „
gen für die russische Rote Armee sind die Grenzen
Rußlands für die Beferderung von Briefen
und ic tun zen gesperrt. Die kuhische
Regierung het diese Mahnahme schon gleich
nach dem Mybruch der Verhde anien in Brei-Litowsl
angeordnet.
Abdaukung König brosmano.
** Berun. 13. 2. Secol? meldet: Manb##
trachtet in Ententlreisen den Rück.rit: Könias
Ferdinand ron Numanien als eim: urcht mehr
al zuwendende Tatlache, doch wider'rechen sih
die Nachrichten noch, cb der Kong zu Gunfsen
seines Sohnes oder seines Bruders abdanken
wird.
Lord Northelifse Kriezeminister-RKopenhage
n. 13. 2. Wie is „Daily
Now-“ meldet. wunscht Lord Nertriiese nun
mehr Kriegeminister zu werden. salls er dir
selben Macht#efugn ise wie Ki: Aer b:
beginn erh#alten lömm:. Die Fra###bder
nung Nort'eliffe; #ti in bim lnen.
rat eröriert worden.
Rriegs
Wie er
Einschränkung deritalieniichen
Ansprüche?:
s Genj. 16. 2. (Drahw.) TDaJo###nal des
bella.1 die Spaummtg zu iänn Orlan
do und Sonnno, da leizterer auf UVir italieni
schen Anspruche in der Adria rerschten m
Von den französischen Kmmer.
ozjialiste
Drahtd.) # tres de Lyen
sininer: Sozialisten e: machtn ten
Ciague und Voui seau. Ne
gLierurnskommisore zu bleiben, da dese nichi
egentliche Regierungem'tglieder jeien. Dech
munte bei Beschlulien eie Erlaubni= der Pae#
eingeholt werden.
* Gens. 13. 2.
berihtst Die Kr
Compere. More l.
Der königliche (SOnadenerlasr..
München, 12. 2. Drahtb.) Durch rn
lute ergangenen allgemeinen Gnabenerlaß 5nn
Königs wurden alle Vermeise und elde traf
bio zu 150 Mark somie Haft, Feilmmien 5*⅞
Gefängnisstrafen bis zu einim Monat kridn .
.1 »O ntntonkrccheLml
bennadigungen.
Gottesdienft.
Evang. Gottesdie ? il. Anlaßtich der
Feier der- goldenen Hochwit —. M. des Koni:s
und J. M. der Kduigin findet am Mittwoch
den 20. de. Mir., borm. 19 Uhr, in der
prot. Pfarrki#ch= forier Fetgotte= dienit #rat.
Wetlerbericht für #
leu#nsn den 19. Fe r uar.
Keine Nenderung.
WerantwonilIch: Jar den redalt. Teil E ane 2 "w:77.
ur die Inserate Ernst Grosse. Not. #4n#d#uk uU.
Uerlag M. Niedermaor. lmlich- in Nasepn—
de berühmte Tragödmm
AJana Feldern-kürst
ILIIIITIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIT
in der erschütternden Rolle der
in Sudermanns packender
Heimat“
zu sehen.
Die Toiletten, die die Künstlerin anlKeslich der
Fest-Vorstellung
trägt, sind angefertigt im Hofatelier DRECOLL-WIEN.
Bilder der Mitwirker den siad bei Mulzer. 4 garreogeschäln, Mak-Jesephplatz,
ausgentellt. — I) ###lbst auch Vorvokauf. — Beachten Sie Vornciir urter
Iokalnacbrichten.
ersäume
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