Aummer 162
Die hier fechtenden Dioisionen des Generals v.
Kraevel hielten den seindlichen Ansturm tapfer
aus, lun bten sich aber schliehiich unter Veriicht
auf eine Erweiterung der Cinbruchestelle mit dem
E'gebnisse begnügen, die Taganlagen der bedrohten
Bergwerle in den Bereich unseres Artilleriefeners
gebracht eu haben.
Am 11. April lam Wiltschate vorubergehend
in unseren Besitz, munte aber wieder geräumt
werden. Unsere Linie hielt sich standhaft am
Ostrand des Ortes und verlief tausend Meter
östlich Wulvergem vorbei meiter nach Süden.
Zwischen Douvebach und Nordrand des
Plocgsteertwalde jolgte General v. Eberhardt
dem weichenden Feind, durchbrach mit seinem
linklen Flüget bei Romarin eine neur englische
Stellung und reichte bei Pont de Nieppe der
südlichen Angrissogruppe die Hand.
Tas Korps „v. Sietten“ hatte schon tags
F#ruvor seine Postenlette bio La Chapelle d'Armentt
ren herangeschoben und in der Nacht zum
April einen meiteren Angriffsbogen um den
Bu von Armentières nach Honplines ge
schlagen. Weitere Kräfle waren zwischen Lbßestrand
von Armenlirer und Lus eingedrungen,
hatten den Fluß überschrillen und Nieppe genommen.
Das Schicdsal der Stadt war durch allgemeine
Umiingelung besiegelt. Ihre Resatzung erga
sich nach äher Gichchennehr. am späten Nachmiltage
des 11. April.
Jn':wischen hatten unsere im spitzen Winkel
nach Nordwest vorgeschobenen Kräste im wechsel
vollen Kampfe den Bahnhof von Sleenwerk
behauptet und den Auf clus K nach nechte gesichert.
Hierdurch ergab sich eine Linie. die alb# Grundstellung
für den weiteren seld am die Front
Vailleul-Nienmelerie und dar von ihr gedeckte
Hügelland der Kemmelkette dienen lonnte. Wei
te: südlich drang der rechte KAügel der Generals
v. Carlon in in erbin:- rren Gesechten nir Donlien
vor, mähre *ndS der line noch Ueberbrinung jeind
lichen inder bei Manrin###e Ferme den
Südteil dern l Oorses ## Verquin bie zur Kirche
megnahm. General v. Veruhardi lämpfte sich.
nachdem der Uekergang seiner re#en Flünel
division üer die Laue bei Le Gorgue ge
lungen war. bie nach Merville durch. Seine
lints nachiüs iden Tiur#e#n miesmen Lestrem.
erreichten ungd: in Weitlicher Richtung Le (Kd.
lien dann alzin alls auf Mer
1 kit in täher Verteidigung
1„ Und 11 Uhr #non ceinem un
i: lantent Hurra gestürmt
Pacaut und scn
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Der mu aricchen Letrem und
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Der 19. Apr iil vrras die uns geringe Forl.
schritie. In örlichen Kämpfen um Wulvergem
und nordli-: N nrim boruch- unsere Adlicht auf
die Linie Ve Schaftin Michmeserte ur
Bedrohmna des .n *(: on vorne und der
Flaule eran.
Der rechte Flügel der Armee „v. Luan“ nahm
Les " Die Sinben des Generals
v. Carieri!: seulen il.) uu endem Häuser-–
Tr.
8
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lampf in den im vat Der brachen hef—
tige Wider'ttde · in lebhaftem
Verfölgund : in Sbpd.
Das orp ine oe
olge durch die oberung
amm. Während rn Truny?e
mies in latträftigem Vorürigen
g rankge 1 Srn
des Nordteils von En
des Generals v.
Der Traum des Kolumbus.
Ein Märchen von Ednard Herolo.
Tage, Wochen, Monde, “ rer und Himmel
und in Kolumön’ Jerien die große Sehnsucht.
Der Sonne CG#lon: erlosch. wemn der Abend
dämmerte, aber das Auge des Admiirals elieb
wach, co spahie nach Wesien, nach dem Land
der Verhei 121. Doch schlielich forderte die
Natur ihr ? Der Schlaij senlie sich auf die
köhnen, blien in Augen. Und der Schlaf rief
seinen Vruder: ben Tranm.
Kolumn: ersch#zmie Furchterliches. Das Meer,
dessen Wellen sich brauund am Bug des Schif-
fes brachen, mond en Bluu. Und hinter dem
Blutmeer ta: st##ein Lano auf, wie die (beschichte
der alilen Weit leine: lannte, ein Land,
verzehrt in Goidgier nio Habsucht. Wim—
melnde M. enschen mi kalien Gei ü#chlern in unsleler
Geschasiiglei. In der Me#ge bemegte sich
ein feierlicher Leicheneng. Im Sarge lag da?
„Gemissen". Am Gralle angelommen. tanilen
He. statt Gebet und Chorgelangen, einen wilden
eigen, den Tan; ums goldene Kalb. Dann
hielt einer eine Nede. Wilion mit Namen. „Brüder,
jetzt sind wir frei. Der Tote hier ini Grabe
war unser schlimmer j.er Feind. Jetzt können wir
leben nach unseren eigenen Gesetzen. Es lebe
der Mammon, es lebe die Lüge!“ Jubelnder
Beifall umbrausie den Redner. Ein Häuflein
erniler und besonrener Männer wurde niedergeschrien.
Im Hintergrunde sah man eine edle
Frau weinem Sie hatte eine hohe, ragende Geslalt,
blaue Augen und blondes Haar und trug
##
Aosen heimer Anzelger
s. oß Le Cornet Malo und Locon, das Ziel
ihrer Aufgabe, erreichten.
In den folgenden Tagen verlegte sich der
Schwerpunlt unseres Angriffes gegen die Linie
* aüleul Sebasiie Nienwelerle, da es für uns
raforauf ankommen mußte, möglichit lief in das
Löhengelände um den Kemmelstock einendringen
und so die Einwirlung auf unsere in der Niederung
sichenden Truppen möglich't zu beschränten.
Der linle Flügel der Armee „Sirt v. Armin“
vermochte am 13. April, verstärkt durch die
rechte Flügeldivision der Armee „v. Quast“, das
dorf Nieuwelerke und die Höhen westlich davon
im Angriff zu nehmen und zu halten.
Der 14. April änderte an der Gesechtslage
nur wenig. Der 15. April bescherte uns wieder
smöne Sturmerjolge. Am frühen Morgen entrissen
Teile der Korps „Sieger“ nach lurzer
Feuervorbereitung dem Gegner sein Grabenneß
östlich Wulwe#rgem, dam den Ort selbtt, überschritlen
di. raße Wiftschate Wulvergem und
besezten dort im Handgranatenlampf drei große
—prengtrichter aus der vorjährigen Wijtschateschlachl.
Die Truppen der Generale v. Eberhard!t
und Freiherrn Marschall erniegen am
Spalnachmillage die beherrschenden Höhen wesllich
Wutvergem und öfllich BVailleul.
An der übrigen Fronk feftiglen wir die errungenen
Vorleile. General v. Cariowitz nahm
13. April Merrie, Vieur Verqnin, sowie
Ortichaft Verte Rue und sicherte cen Er
werb teils durch Abmeisung sarler Gegenan
Ariffe, leils durch weitere eigene Vorflöhe, die
uns reillich Gefangene einbrachten.
. (Schluß folgt.)
Munitionskolonnen in Flandern.
die
Mil Recht prein man die selbitlose Tapfer
leit unserer Anfanterie. ###a ichl man vron dem;:
labeemuligen Schneid unjerer Elieer, aber dabei
sollen wir auch nicht unsere #litien Helden!
vergessen. Gewiß, u man der Zusanterie den
Lomenauleil an alien unseren Eci#! gen mspre
chen. und doch gewährleistel nur ihr Zuf sammnen- 6
arbeiten mit allen Wassen den Erfolg.
BNur wenige in der Heimal lennen den Muni
lionr führer, und die größtenleils auch nur dem
Namen nach. Und gerade die Kolonmnen haben
Jce verdieni, daß man nicht anz Uinwissenheit
achtlos an ihnen vorübergeh,. Auf einen Ko D!
lonnenagen gr DD ein ganer Mam, ein
WMann uim Pil swesan und Geweissen.
J#, aber die Kolonnen sind doch immer weit
kinmien, wolinen in jried dlichen Ouarüeren, wäh-= s
rend die san. z2ie lagelang in schlammigen:
Wranatioche znbringen i und menn die?
Siblacht, * il. dan sahren sie Munition
# den Valierien. Es ist ja auch unmöglich, it
Vierd und Waen milten hinein in die Schlacht
en jahren! So und ähnlich sind die Vorsellungen
des Laien. «
L it geiehlt! Ganz anders iüt es in Wirk.
" Abend für Abend rasselt die lar uge!
oide der Wagen über das holperige Pflauer,
flandrischen Dörschens. AIm Munitionsdenot
gab es schon schwere Arbeit. und nun
suhren sie binaus in die duntle Nacht. zwanzig!
Kilometer Weg liegen vor ihnen, geslern war
es ein Höllenweg, wie mag es heute werden?
Doch bleibt ihnen nicht lauge zieit zu solchen
Gedamen. dann sind sie mieder milten drin in
bemn Heule u und Krachen, dem Schimusen und #r
—
lic
Re
R
Schrei n mitten drin in · ,.s-.iii Trab
uird d eiverrunden. Eine
Lag. . 1 bhernr. ni dahinker. es hat
am ge ss- . Wün Jen fahr en init Kroßen
Absiände . jeder i#t sein cigener füh rer,
feder ilft — ½ c seln: angewiesen. Mit cinem,
en issen 97öd siehl der Kolonnenmann auf die
Futgaaner herab, die so frei an ihm vorbeiein
breites Schmer!t im Arm. Das "
neor Wernschen suchte sien
/mç: ii ber icianntzum brausenden
- aK # die Freihei:, die Wilsfon predigl.
Die Fleieit, die leinen (nilk, keine Hesetze,
kein Gemissen und leine Wahrheit lennt.
luser GColl in der rote Dollar. Das inst die
Freiheil der Neuen Welt.“
Polumbus erwachte und er erschauerte im
Grund seine: Heriens. Der Feuergeist, der bisher
in seiner Seele loderte, war erloschen, der
Admirul war mude. „Hal Golt meinem Wilken
Flugel und meinen Angen die Schärfe des Adlers
gegeben, damit ich eine neue Welt entdece,
auf der solche Menschen leben? Iit mein
Auiing eine Höllenfahr!? Vas lann der Wi le
Höch'ten nicht sein. Las Land darf ich
nich cuindeen. Sleuermann zurück!“ «
I
die Pilznahrung
Th. SZabalitschla, Chemiler und;
Assistent am pharma- enlischen In-.
ut der Universität Verlin. #
1
.
i
l
I
.ss"I·
sit-.
n Dr.
Apotheler,
jlit
In der Jannarsihzung der deutschen pharmu
cutischen Gesellschaft im bbarmakologi.
schen Jnitilut der Universilät Verlin hielt,
Dr. Sabalitschla, ein geborener Nosenheimer,
einen Vortrag über den Wert unserer
Vilde als Nahrungsmittel, ihre zwedmäbigste
Verarbeitung zur Dauerware und
ihre lechnische Verwendung. Die Ausführeu
Geschosse zu ihrem Lagerplatz geschleppt.
„ dau lein ernlaufen.
Sie hören schon, wenn die Granate
berangeheult kommt und werfen sich in den
nächsten Granattrichter. Währenddem sitzt der
Fahrer hoch oben auf seinem Wagen. Er kann
sich nicht verstecken vor den umhersausenden Eisenbrocken,
er muh stillhalten.
Der böseste Feind sitzt der Kolonne im Naklen:
die schwarte Nacht. Und die flandrischen
Straßen! Bis an die Achsen sinken die schweren
Wagen in dem aufgeweichten Voden ein, und
daß dann die Munition drei und noch mehrere
Male ab- und ausgeladen werden muh, gehört
nicht 'n den Seltenheiten. Ganze Wegstrecken
sind in ein Trichterseld verwandelt. Da ver.
trauen Reiter und (Fahrer blind auf ihre Pferde,
denn sehen kann memand etwas. Vorne scheint
die Hölle los u sein. Der Gegner weiß, daß
jetbt ein reges Leben auf den Straßen herrscht
und sucht durch sein Sperrseuer die Munitionszun
abzusperren. Aber die Batterien müseen
Munition haben. Stundenlang hält die Ko-—5—
vor einer Straßenkreumug; wenn dam
das Feuer etwas abebbt, dann geht es vorwärts,
hinmeg über Pferdeleichen und zertrümmerte
Wagen, durch Trichter und Gräben, im Trab,
im WGalopp.
Die Batterie ist erreicht, Maun und Pserd
haben ihr Vestes hergegeben Doch nicht alle
sind angekommen. Dem einen hat's die Pferde
vorm Wagen erschlagen, der andere sitzt noch
sest in irgendeinem Sumpf, und mancher Brave
hat seine Pflichttreue mit dem Leben berahlen
müssen. Die Kolonne scheint aus einer Hölle in
die andere hineingeritten en sein. Zwischen das
eintönige Alarmläuten mischt sich der gedämpfte
Knall der Gasgranaten. Im nächsten Augenblick
ist die Gasmaske auf und den Pferden wird
der nasse Fultersack vorgebunden. Keine Minute
darf versäumt mwerden. nur möglichst schnell wieder
von hier sort. Mühsam werden die schwe-Das
Gesicht beginnt unter der eng anliegenden
Maele en glühen, die Lungen arbeiten schwer.
Endlich rolit der letzte „Zuckerhut“ vom Wagen.
Run, was die Pferde greisen können. #urück.
fort von hier. Und dann wiederholt sich derselbe
beseemerliche Weg, über Vaumstämme.
durch taufend Morastseen, Sperrseuemi:gel, Getrüpp
und Slacheldraht. Der Morgen itt schon
längst hereingebrochen, ald die lange Reihe der
Wagen mieder im Ruhequartier anlangt.
Wahrlich, es ist ein Leben voll von hartem
Dulden und mannhaftem Ertragen. das Leben
Unserer Kolonnen.
sell. und gersonslaschrichten.
München. 16. Juli.
Mafor a. Graf Maximilian v.
Drechsel, eine in gant Bayern und darüber
hinaus bekannte Persönlichkeit, ist am
Somtag gestorben. Als Präsident des Vereins
zur Förderung der Pferdezucht in Vayern
hat er verdienstlich gewirlt.
ünchener Aenlaleleu.
München, 16. Juli.
Verhaftet. Die Münchener Polizei verhaftete
in München die Dirne Veronika Bar-D
.
"
tusch aus Hamburg und deren Begleiter Friedrich
Feldhahn, die von der Kriminalpolizei in
Hamburg negen eines Diebstahls von 11 C00
Mark gesucht wurden. Den Verhafteten konnte
sait die gane Summe abgenommen werden.
Kon essionsentzie hung. Der Magiürat
hat die dem Weinwirt Michael Stangl
erteilte Erlanbnis zum Betrieb der Weinwirtscraft
im Anwesen Nr. 3 an der Brunnstraße
megen Förderung der Völlerei und Unsfittlichwissenschaftler.
Wir lassen daher einzelne
Abschninie aus den Ausführungen Dr. Sabalitschlas
folgen, die im Verlag von Gebr.
Vorntracger-Berlin erschienen sind.
Mit vollem Recht können wir die Pilde in
beiug auf ihren Nährwert über die Gemüse
stellen. E: i't daher wohl angebracht, in
ciner Zeit, wo ein großer Teil der Bevöllerung
das Gemüse überhaupt nur noch aus der
Erinnerung lennl, diesem die Ausnutung der
Pilie anzuraten. Falck hat das Verdienst, den
Wert des Pilsertraktes genügend beleuchet
en haben. Er siellte das Ertrakt aus lufttrodenen
Champignons her. Diese wurden zerschnitten
und wiederholt unter Umrühren längere
zeit mit laltem Wasser ausgezogen. Die Pilze!
murden sodann im Koliertuch schwach ausgedrückt
und die vereinigten Auszlge zunächst über
freier Flamme, dann im Wasserbade bis zur
Ertraktkonsistenz eingedampft. Es wurde so ein
Ertrakt elm#ea von der Beschaffenheit des Liebigschen
Fleischertraltes erhalten. Das Pilzertrakt
muß als sehr wertvoll angesehen werden, denn!
es enthält außer den Nährsal:en all die anderen
löslichen Nährstoffe der Pilee. Es ikt wohl bekannt,
daß in neuester Zeit die Nunung der Pilzsubstanz
für die Eiweißernöhrung der Tiere und
der Menschen durch Züchtung von Hefezellen in
großem Maßstabe in Angriss genommen wurde.
Es ist dabei bemerkenswert, daß man auch hier
bereits daiu übergegangen ist, Hefeertralt herustellen,
das aber nicht gerade angenehm
schmeckte. Es ist aber dem Apotheker Sto
mittwoch, 12. Juli 1
leit kurücgenommen- Dieser Beschluß hat
Rechtskraft erlang
Mil kradersnen Die Milchhänd!
Therese Vierlinger, welche in der Zwingerst
ein Milchgeschäft beiwäiole verwässerte eine
lang die für die Kunden bestimmte Milck
der unverschämtesten Weise. So wurde fe
Lert, daß sie in einem Falle nicht weniger
0 Pro:ent (1) Wasser der Milch zuschi#
P0% dieses Wasser um den Preis der Vollr
verkanste, Vor dem Schöffengericht redete
die Pantscherin auf Notl lage hinaus. Das
richt verurteilte sie zu einer Woche Gefän,
und 100 Mk. Geldstrafe.
2————
Ein ganzer Waggon mit Mus
instrumenten verschwunden. Vorger
eit gaflierte eine ungarische Honvedkal
in München und in anderen Städten Baye
Nunmehr wird laut „Passauer Zeitung“
lannt, daß der ganze Waggon Musikinstrume
darunter sehr lostbare u. a. eine Harse
Werte von 36 000 Kronen — beim Rückir.
port auf der öflerreichischen Bahn spurlos
schmunden i#. Alle Nachforschungen nach
Verbleib der kostbaren Ladung blieben bi
vergeblich.
Mit dem Flugzeug abgestürzt.
Fliegerschüler Nassal aus Füssen ist mit sei
Flugeug bei Bamberg tödlich abgestürzk.
Gegen die Flut der Fremden.
Ministerium hal genehmigt, daß auch für
Fichlelgebirge und die Fränlische Schweiz
Kontingenlierung der Fremden durchges
wird. Beide Gegenden sind von Fremdern
der letzten Zeil gerademn überschwemmt wor
Freuzle#de.
Kufstein, 15. Juli. Lebensmitt
preise in Kufstein. Der Milchpreis ur
bier auf 50 Heller (43 Pfennig) pro Liter
gesetzt. Für ein Kilo Butter ist ein Preis
7.80 Kronen vorgeschrieben. Unter der #
uird für ein Pfund Butter bis zu 20 Krc
(17 Marli bez#ahlt.
*** . . 2
5 Pgrisches Oöreims.
Endorf, 15. Juli. Die Regen-bur,
FZentrallasse hat für beschädigte und kr#
Krieger ein -chlo ut bei Endorf angek,
und weiter der Stacn RNegensburg 200 000
zur Errichtung einer chirurgischen Ansitalt
geben behuss unentgelktlicher Behandlung
Mitgliedern des chriftlichen Bauernvereins
der Oberpfal; und Niederbayern.
Traunstein, 15. Zuli. Hühnerdie
In der Nacht vom 12. au 13. d. M. wur
in Hallabruck 23 Stück Legehühner von ei
unbekannten Täter gestohlen.
Reit i. W., 15. Juli. Betagte Bet
steigerinnen. Dieser Tage beklliegen Ur
Lehrberger (70 Jahre alt und Elise Hörr
(65 Jahre alt) den Hochgern.
Maria Eck, 15. Juli. 25jähriges Pr
sterjubiläum. Im Miinoritenkloster N
bach (Niederbayern) feiert Hochw. I.. Cypt
ayer (1915 16 in Maria Ecl sein 25 jähri
Priesterjubiläum.
mühldorf, Juli. Die Getreik
ernte hat nun auch in unserer (Gegend
gesezt. Der Linnerbauer von Erharting
dieser Tage 30 Zenlner Winterge rite an
Kommunalverband algeliefert. In Obetn
lirchen wurde mit dem Korns— önitt begonnen
Finsterwalds, 16. Juli. Diebe an?
Arbeit. Beim Wascherbauern Joseph F
charakteristischen Geschmack der Hese auch
den empsiedlichsten Gaumen verloren hat ##
in (Geruch und Geschmack an das Liebig
Fleischertralt erinnert. Das Pilextrakt lom
an Slichstoffgehalt dem Fleischertre
gleich und mus besonders in der RKriegs
als ein guter Ersatz dafür entsprechend gesch
werden.
Prüft man nun die bisher üblichen Kom
vicrungsverfahren unter Berücksichtigung di-Tatsachen
nach, so kommt man zu dem betrüt
den Resultat, daß die bisherige Methode
Rücksicht auf die Erhaltung des Pilmährwer
die verkehrteste war, die man einschlagen lom
Eine bessere, bequemere und billigere Methbt
als die Konservierung, ein vollwertiges Dau
präparat aus den Pilzen herzustellen, erg
sich aus den jüngsten Untersuchungen #r
Schwint. Klostermann und Scholta über !
Wert der # als Nahrungomittel. Aus
Arbeit von Schmidt, Klostermann und Scho
ergibt sich der Schluß, daß das Verfahren,
Pilze wie Fleisch direlt zu schmoren, für#
Ausnutzbarkeit nicht vorteilhaft ist, und sie en
fehlen dafür, die Pil#e möglichst feingep#
vert, wie Gemüse wit Wasser gelocht, da
mit Fett versetzt und als Suppe „au ge ni
ren. Ich glaube, daß eine nach Zusatz #
Kartoffell nach Art der Kartoffelsuppe heu
richlete Speise das beste i##, da dadurch das
richt an P#n#r #sbraen angereichert wird,
denen ja die Pilze, verhältnismäßig arm sr
und man dem experbmentell festgestellten d
y
gerungen
haben auch Interesse für den Nicht- lungen, ein solches Extrakt herzustellen, das den Verhältnis der Eiweißstoffe und Kohlenh