Dschunchur
Oschünchur (türk.): Republik. Hammer 10, 345.
— OÖschunda (kurk.), k.; —s: Bugspriet: Basch-
dardanün-D—si, Bugspriet des Admiralschiffs. Ham-
mer 10, 315 (s. Baschtarda). — Oschüungel (ind.),
n., —8; uv., —6; f.; —: rohrbewachsne Sumpf-
wildnis, Schilfmoor. Ausld. 39, 101 6a; OChank 3,
320; Martin Livingst. 1, 99; Von dichter D. über-
wuchert. WhHeine Weltr. 1, 98; 96; Auf einem D.=
Pfade. 97 2c.; auch: In der dichten Dschung le. 90
2c.; Aushauen v. Pfaden durch das D jungel. Spieß
Exp. 63; Mit biegsamen Schlingpflanzen od. Djungel-
Seilen angebunden. 6 4 re.; In die Dschongel v.
Wasanda geflüchtet. Monalbl. 1, 490b; Heimath der
bösartigsten Dsch öngelfieber. Hausbl. (67) 1. 175
.: Dschengelnfieber. Slobus 6, 230# ꝛe. (vgl. Ma-
laria); In den waldigen Niederungen, den Dsch angels.
Ausld. 39, 1239b rc.; Mit Dschengel bedeckt. 634b;
38, 10149b ff.; Den Jangel. 723a; Des Nohr-
jangels. ebb. — Osthürm: s. Oschenabet. — Oschu-
schuan (türk.), m., —§; —: Leser v. Koransab-=
schnitten. Lammer 10, 345. — Dschuͤsdan (ar.),
m., —85 ; —# : Schreibtafel, Portefeuille. #almeray#er
GsW. 1, 16. — Oschwan (slaw.): große Kanne.
Weils Kost. 2, 32 5, Kufe 2c. — Osharia: s. Dscharia##c
DOsiggelai: s. Dschiggetai. — Osiä: s. Dria.
— Osu (ar.): begabt, in den Namen der beiden
letzten Mondmonate (s. Diumast): Din'“l.hedsche, der
mit der Pilgerschaft begabte, Wallfahrtsmonat
(vgl. Hadschi); Dsu'lkade, der mit dem Sitzen (zu-
Hause-Bleiben) begabte.
Du (frz. du): s. de 2, z. B.: Du sublime au
ridicule il n'y a qu'un pas sdü Füblim o ridikül ill
nja köng pal, vom Erhabnen zum Lächerlichen ist nur
ein Schritt 2c. — Duddschi (türk.), m., —#s; —:
Gratulant: Der D.-Tschausch. Ham ner 10, 345. —
Ou-al: 1) (lat., —), m., —8; —6, äle:
(Gramm.) eigne Form zur Bez. der Zweizahl (ogl.
Plural, für die Viel= od. Mehrzahl): D.-Form. —
2) (engl., diüäl) u.: zweifach, doppelt: Daß Zeder,
der 10 Skilling dirette Sleuern bezahle, eine zweite
Stimme abgeben dürfe (d. vote). Grenzb. 26, 2, 363.
alin, n., „(e)s; 0: Der andre Torpedo mit D.
(einer Legierung v. Nitro-Glycerin) gefüllt. . Bei dem
D.-Torpedo. Volksz. 1 6, 275. älis, m. [/S 24, 3,
uv.): Dual: Ich habe Ihnen einen D., ja sogar einen
Pluralis v. Uberraschungen zugedacht. Spielhagen Pr. 6,
131. alismus, m., uv.; ismen: Zweitheilung,
Zweiheit st. der Einheit — uU.: die Lehre v. solcher:
Der durch die Mainlinic bez. D. Deutschlanrs; Der D.
in der Gegenüberstellung v. Gott u. Welt 2c.; bes.: die
Lehre v. 2 höchsten Urwesen, einem guten u. einem
bösen. alist, m.,—en, —-#s: -en: Anhänger des Dua-
lismus, auch z. B.: Anhänger der Theorie von 2
elektrischen Fluidis, Gastz Unitarier. 3 Müller Pbys.
2, 90. Califtisch, a.: auf Dualismus gegründet
(s. monarisch) 2c.: Die de Dissonanz der deutschen
Großmächte. Scherr Bl. 2, 258. alilät, f.; -en:
Zweiheit (s. Dualismus): Seine [Newton's] Lehre hat
nur den Schein, das sie monadisch od. unitarisch sei; er
legt in seine Einheit schon die Mannigfaltigk., die er
herausbringen will, welche wir aber viel besser aus der
Duenna 290
eingestanrenen D. zu entwickeln u. zu konstruieren glau-
ben. G. 3, 11. — D#an (gäl.), n., —8; —:
Fingal in 6 Ds od. Gesängen u. Temora in 8 Ds.
olenkranz Psch. 277. — Düar (ar.), m., —;
— : in Nordafrika der die Herden umschließende
Kreis v. Zelten arabischer Horden. Nai3. 2 1, 334 v.;
Die Vereinigung mehrerer Zelte bildet ein Dorf. D. Globus
6, 311b; 5, 138b, s. Ferfa. — Oubbeltje (holl.),
n., —6; —#: Zweistülerstüück. — Oäbek (kürk.),
m., —5; 0: der gewöhnliche türk. Taback. Kohl
Südr. 1, 86. — Dübet (türk.), m., —#; —#: D.,
Durer, Stoffe v. Thibet (s. d.). Hammer 10, 315.
— Dübhe (ar.), s.; 0: ein veränderl. Stern im
großen Bären ( Ürsæ majöris). Mädler 117. —
Oubi-ös (lat.), a.: zwetfelhaft (s. douteux).
-tändum /821, 2, n.]: das Zweifeln (s. deciden-
dum). -tatiõn, f.; Sen: das Zweifeln, der Zwei-
fel. tiẽren, intr. (haben): zweifeln, schwanken,
anstehn 2c. -um /& 21, 2, n.]): Zweifel, Beden-
ken: Wiewohl in dübio lim Zweifelfalle] präsumiert
wird, daß rc. W. 31, 511.— OQubl 2c.: s. Doubl rc.
— Düc (lat.): s. Dux. -ere: führen; heim-
führen (die Braut); hinziehen (s. eœna). —
Ouch-é (irz. rüscher), m., n., —#; -8: Herzog-
thum. -esse, f. —n, —#: Herzogin. — Duchobör--
ez (russ. ), m., uv.; -zen, -#y: „Geistesstreiter“,
eine Sekte der griech.-russ. Kücche, die in der
Verwerfung des Eides und der Militärdienste
mit den Mennoniten übereinstimmt. Herzen Mem.
2, 116 2cc. — Oüd (ar.): Brombeerstrauch. perer-
mann Or. 2, 123, vgl. Dicke. — Oüda (slaw.),
f.; —s: Von den drei Instrumenten, die sie ldie
poln. Volkssängerl srielen, u. welche Lyra, D. u. Gisl
in der Landessprache beißen, werden sie Lyrniki, Du-
dazi u. Gislarzi genannt. WP. Volksl. der Pol. XX,
vgl. Dutara. — Ondain (hebr.), pl.: Name eines
Gewächses. 1. Mos. 30, 14 ff., vgl. Umbreil Lied der
Liebe 67 2c. — Dñdu, m., —#; — : 1) s. Dodo. —
2) in Pondichery, eine Kupfermünze: 20 D-s
1 Fanon. Encyhl. f. Kaufl. 641b. — Duũe (it.):
zwei, z. B. (Mus.): D. volte, 2mal; 4 d. voci
(wötschi), für 2 Stimmen, zweistimmig; A d. côrde
(sl. d.). — Ouegna: s. Dueña. — Dukll (lat.),
n., (m., nach dem Frz. G. 26, 44 ꝛc.) —(e)s; -e:
Zweifampf zw. Personen (als eine Art Gottesge-
richt) zur Sühnung einer Beleidigung, mit vor-
geschriebnen Waffen (Ehrenkampf): Amerikanisches
D., durchs Los entschiednes, wobei der Bekroffne
die Verpflichtung zum Selbstmord übernimmt;
Pistolen-D. Heine Lut. 2, 151; Im Spiel--D. auf
Stofklingen lauf der Bühnes. Lieckh DBl. 2, 233 re.,
auch z. B.: Von dem Ehe-D. -Zwist] zw. dem
General u. seiner Frau. Meihner Schw. 2, 138 2c.; D.=
Fordrung; Gesetze; = Mandat; = Mord.
Grenzb. 26, 3, 128 1. ant, m., Sen, (—6); —en:
Duellierender. ##n, refl.: zweikämpfen, sich
schlagen: Einem die Nase ab= d. Clandius 1, 14 2c.
— Due##-, Ouenn-a (span. -enja), f.; —, (zen.
Bönger Byr. 1, 56): Donna (s. d.). E. 9, 282;
Spicelhagen Hammer 4, 154:;: 232 2e., bes.: Chren-
wächterin, Hüterin, Aufseherin eines Mädchens,