Dulcieren
(lat.), m. [8 24, 21: Eigentliche Kochkünstler (eöqui)
u. wirkliche Kenditeren (dulciärii). Weiss Kost. 1, 1021.
#i##en, isiciren, tr.: versüßen. ifikaliön,
Sisatiön, f.; —en: Versüßung. einka, 1.; —#;
inké, f.; —(ehn: weibl. Name, zumal der Gelieb-
ten des Don Quirote (7 d.): „Deine Tugend war
nur eine D-e#e“ — sagr weiter Nichts als Dies: Kato
liebte die Tugend wie Den Oukrete die schöne Alonza
Lorenzo liebte. Beiden war es vollkommner Ernsi damit,
aber in Beider Körfen stand es nicht so ganz richtig
Sie war für ihn nicht mehr Alonza Lerenzo, sendern die
Prinzessin D-e#v.Toboso. W. 3. 257; 211; 253 fl.;
19, 317; 30, 318 2c.— Dül-Er (türk.), m., ;
—6#: Wittwer. -Swyrct, .; —s: Wittwe (s. Awre.).
— Dul-# (gr.), f.; —eyn: Verehrung, Anbetung
der Heiligen, vgl. Horer-D., der heiligen Jungfrau.
— Duleamära (lat.), f.; —8 [8 24, 11: D.,
Solänum D., eine Pfl., „Bittersüß“, auch (m.) als
Bez. berumziehnder Quacksalber, Storger, z. B.
von Masken: Harlekins, Sassafrasse, D-s 2c. ECarlenl.
17, 96a. — Dul-o (ngr.), m., uvr.; -i: Diener:
D.-sas, Ihr Diener. Püchler Sürèstl. 2, 35.— Dülfe
(irisch), m., —; s: Bei tem schlechten D. (se nennen fie
ren Dilllisch (s. d.] auch bäufig). Sohl Irl. 2, 432.—
Duͤlt, f.; -en: (geth. dulths, ahd. tuld, mhd. d. —
Fest) Jahrmarft, — mit der Umdentung auf Indult
(s. d.). Schmeller 2, 366 ff.; Die D-en waren Märkte
mit Ablaß= (Inrult-) Ertbeilungen. Deorient Sch. 2,
300; Das Stattleben gleicht einer Münchener D.
Woldau Nat. 1, 59 ꝛe. — Dültsch--az (mold.), k.;
0: (s. Dulce) in Zucker gesottne Früchte. Ilukt. 3.
46, 341. -e, n., —; —: Zuckerzeng. ebd. —
1. Dum (lat.), conj.: bis, während, z. B. (von
den Fraucn, sprchw.): D. moliüntur, d. comüntur,
annus est, bis sie mit der Teilette fertig werden,
dauert lange 2c. — II. Dũm (ar.), m., —: — :
D., D.-Palme, Art Fächer-P., deren harte Frucht
(D.= Frucht) man zu Korallen für Rosenkränze ver-
arbeitet. falmerayer GsW. 1, 142; Erube Cb. 2, 209,
s. Dom 4. — Dümo (russ.), f.; —s: Naths-Kolle-
gium, -Haus: Die D. eines Ordens, Ordenskaritel
ꝛe.; Ugw. m. od. n.: Unter der Aufsicht des D. (ces
Startmagistrats). Sohl Sürr. 2, 66. — Dumb
(engl. kömm), a.: stumm: D.-Jockey (sfböckil,
„stummer Jockey“, eine dem zuzureitenden Pferd
auf den Rücken befestigte Holzrupre. Zoler Renn.
47; D.-Waiter suwẽrrl, „stummer Aufwärter“,
eine Hebemaschine im Sreisesaal. Gertenl. 15, 19 3a
2c. — Dumm - ꝑ (tommi), m., -s; -ies: Der Vierte,
welcher den Platz des D. (Mert — s. d. — et. todten
Mannes) einnabm lbei der Whistrartiel. pückler Züröstl.
1, 43 2c. — Dummriän, m., —; Ze, —: dum-
mer (s. d. as. 2a) Zan, dummer Hans rc. (ogl.
Grebian); auch eine Pfl., Innla dysentsrica. —
Oumpling (engl. dömrt#, m., —; —: derber
Kloß, Purding. Pastete 2c. o#ohl Par. 2, 24; Koh#
Engl. 1, 22. — Dun ((eelt. renn), n., —; —;
D. bed. lin Schottland] eine mäßige Höbe, auf der ge-
wöbnlich ein befestigter Platz lag. Ausld. 39, 945a;
Die Erdbauten: D., der Festungshügel; Rath, das be-
Duodecimal
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festigte Derf u. Mete (s. d.). Rodenberg Ins. Heil. 1,
39; 241 (s. Fort), ogl. Dune. — Dunalma;: s.
Denanma. — Dunc-#e (engl. dönb), m.. uv.; —:
s. Duns. iäde, f.; In: Satire auf Dunces ed.
Dunse (s. d.), — ursrr. u. zunächst v. Vope: Die
D. lLessing'e] sollte nicht bleß auf Getrsched gehen.
Danzel 195; 418 c. — Dundrearg (engl. dönn-
drerih, m.: Eigenn.; zur Bez. der bei den Enz-
ländern gw. Barttracht, wenach bleß der Backen-
bart stehn bleibt, alles Ubrige glatt wegrasiert ist:
Mit einem Bart à la D. Schücking FrR. 1, 193: Auf
ihren verlebten D.-Gesichtern. 290 2c. — Din-
durmo (türk.), f.; —é: Süußigkeiten, Konfiüren.
Elobus 5, 336a. — Dän.e (eelt. ? — f. Dun —
od. deutsch: — s. S#s.), f.; —n: fester Sandbügel
an der Meeresküsie, nam. „gewisse unbebaumte u.
halbwüste Landstriche“ im Süden Englands u. an
der gegenüberliegenden Künße in der Näbe des ra-
nach benannten Dünkirchen (Kohl Engl. 3, 92) 2c.:
Jü's, we der Sand der Den webt? Aendt: Ba.d
findet sich das schnell wuchernde D-n--Gras (Elymns
arenärius) bier ein, bekleider die Abbänge der Sanrbügel
. u. macht .. sie fester. . Dann heißen diese Sanr-
dämme D-n. Zurmeister Gsch. 15; 30; C. 23, 102;
27, 13; 10, 71; 6, 6 (bilrl.); v. Ot. 5, 156 2c.
(ĩ. Duin; Demn 2); Zrischen diesen Längen-Dn
sind Quer-Dn. Sansen Schl. 248; Am Saume einer
Sant-D. v. Ant. 2, 148 c.; D-n- artig;-Besing,
Hippöphas rhamnöfdes; = Bildung; -Gebilde
(s. auch: Dünung): . Gras (I. o.); -Halm;
Käfer, Scarabus füllo;-Rose, Rösa eglantéria;
Scheide (Abrtode Ger. 76) ½. -en, tr.: in Zsstzg:
Ume·r., mit Dünen umgeben: Umreichte ed. umrüme
Inseln. Grube 1, 207. Jenhaft, a.: dünenartig.
G. 10, 447. ung, f.; -en: (Die Seefahrer] unter-
scheiden D. u. Welle. .. Mit dem ersteren Ausdruck, den
sie auch TLienung srrechen, bez. sie das Wogen des
Oceans gegen die Windesrichtung. Die Dunen-
gebilde des Ocerans kommen nie an den Küsien oder in
deren Näbe ver. Jurmeiter gB. 2, 38 ff.; Ausld. 39,
1040b; Wheine Weltr. 1,193: preuß. Erped. 1, 2 39 2c.
— Dünia (ar.), f.; O: Welt: Zeni-D. (türk.),
die neue Welt, Amerika. Falmetantt GĩW. 1, 80. —
DOuns, m., Ses; -e, (en): Dummkepf, zumal
ein dünkelbafter (s. Dance, vgl. Occam). Langbrin
2, 217; f. 5, 37; An die Sritze aller D-e siellt Vore
den armen Theobald. Lichtenberg 4, 284 ff.: Kerck's Br.
2, 137; Der berühmten Den einer. l #schmidt Pret.
Br. 119; w. 12, 160; 344; 33, 39 2c.; dazu
weibl.: Die Dunsin. IP. 7, 205:c.; D-en-Seele.
Alscmibt l. 1. — Oünsel: s. Dunzel. — Oünung:
s. Düne 2c. — Ounzel, f.; -n (s. donzella): Sieh
roch die D.! fmüller 1, 229 2c.; Die Dunsel sdas
Menschl. Serzoni 641a.— Oll-o (lat.): 1) Zahlw.:
zwei, z. B.: 81 d. ĩdem fäciunt, nõn sst idem,
wenn Zwei Dasselbe thun, ist's nicht Dasselbe;
duöbus mälis minimum eligendum ẽst, v. zwei
Ubeln muß man das kleinste wählen 2c. — 2) n.,
—#; —s: Duett, nam. Instrumentalduett (ogl.
Trio 2c.). -ödccim: zwölf. -odecimäl, a.; nach
der Zwölftheilung geltend, eingerichtet 2c., vgl.: