12 B. Die Verwaltung des Vollsschulwesens.
Berfassungsurkunde für den Preuß. Staat vom 31. I. 1850, deren Art. 26
durch Ges. vom 10. VII. 1906 eine andere Fassung erhalten hat, während
Art. 112 durch dasselbe aufgehoben wurde.
Ges. vom 21. VII. 1852 (GS. 465), betr. Dienstvergehen der nicht richterlichen
Beamten.
Ges. vom 11. III. 1872, GS. 183, betr. Beaufsichtigung des Unterrichtsund
Erziehungswesens.
Verordnung vom 1. VIII. 1879, GS. 573, betr. Konflikte zwischen den Gerichten
und den Verwaltungsbehörden.
10. Verordn., vom 7. IX. 1879, GS. 591, betr. Verwaltungszwangsverfahren.
11. Ges. vom 30. VII. 1883, GS. 195, betr. Organisation der allgemeinen
Landesverwaltung.
12. Ges. vom 1. VIII. 1883, GS. 237, betr. Zuständigkeit der Verwaltungsund
Verwaltungsgerichtsbehörden.
13. Ges. vom 26. V. 1887, G. 175, betr. Feststellung von Anforderungen für
Volksschulen.
14. Ges. vom 28. VII. 1906, GS. 333, betr. Unterhaltung der Volksschulen
(VUG.).
15. Gesetze vom 26. V. 1909, GS. 93, vom 26. V. 1910, GS. 105 und vom
5.VII. 1912, GS. 191, betr. die Besoldung der Lehrer an Volksschulen (LB .).
16. Gesetze vom 6. VII. 1885, GS. 298, vom 26. IV. 1890, GS. 89, und vom
10. VI. 1907, GS. 133, betr. Pensionierung der Lehrer an Volksschulen
(2PG.).
17. Ges. vom 11. VI. 1894, GS. 109, betr. Pensionierung der Lehrer an mittleren
Schulen und Fürsorge für ihre Hinterbliebenen.
18. Gesetze vom 4. XII. 1899, GS. 587, und vom 10. VI. 1907, G. 137, betr.
Fürsorge für die Hinterbliebenen der Lehrer an öffentlichen Volksschulen.
19. Ges. vom 30. III. 1903 (RGBl. 113), betr. Kinderarbeit in gewerblichen
Betrieben.
20. Ges. vom 7. VIII. 1911, GS. 168, betr. Beschulung blinder und taubstummer
Kinder.
21. Ges. vom 2. VII. 1900, GS. 264, nebst Abänderungs-Ges. vom 7. VII.
1915, GS. 113, betr. die Fürsorgeerziehung Minderjähriger.
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II. Die Organe der Schulverwaltung.
1. Eine besondere Behörde für die Schulverwaltung in Preußen richtete
Friedrich Wilhelm II. 1787 in dem Ober--Schulkollegium ein, das indes von seinem
Nachfolger aufgehoben wurde, der die Verwaltung der Schulangelegenheiten
dem Ministerium des Innern übertrug. Dieses erhielt durch die Verordnung
vom 27. X. 1810 über die veränderte Verfassung der Staatsbehörden eine besondere
Abteilung für den Kultus und öffentlichen Unterricht, welche zum „Wirkungsbezirk“
alles haben sollte, was „als Religionsübung, Erziehung und Bil-