Teil auch die Religion schwer beeinträchtigt worden
sind. Abgesehen davon, daß ihr Besitz zur Sicherung
unserer Flanke gegen einen Überfall wie den neuesten
notwendig sein kann, würde auch aus jenem Grunde
die Moral gegen ihre Lostrennung keinen Einspruch
erheben können.
Dergleichen Einverleibungen haben mit Vergrößerungssucht
nichts zu tun, die allerdings sittlich verwerflich
wäre. „Niemals darf man einen Krieg führen,
der der Ausdehnung oder dem Ehrgeize dient.“ ” Auch
mit einem Streben nach Weltherrschaft hat es nichts
zu tun, das ebenfalls vor dem Richterstuhle der Moral
nicht bestehen könnte. Als Katholiken müssen wir im
Namen der natürlichen Ethik Einspruch erheben gegen
das Folgende, das zu der Frage nach den Kriegszielen
geschrieben ist und aus einer katholischen Feder stammt.
„Weil wir an der Weltwirtschaft unsern Teil beanspruchen,
können wir uns auch politisch nicht mehr
an das Festland binden. Wir müssen eine Weltmacht
nach englischem Vorbilde werden. Das Gesetz
unseres Handelns ist uns vorgeschrieben, wir sind nicht
frei in der Wahl. England hat bei der verhältnismäßigen
Schwäche seiner Großmachtstellung aus seinem Vorsprung
in der Weltwirtschaft auf Grund seiner geschichtlichen
Erfahrung einen wesentlichen Bestandteil
seines Großmachtansehens gemacht. Es treibt Weltwirtschaft
längst nicht mehr nur um wirtschaftlicher
Vorteile willen, sondern auch um seine Staatsmacht zu
stützen. — — — Aber gestehen wir es uns offen ein:
Nicht nur der Zwang unserer weltwirtschaftlichen Bedürfnisse
macht uns zu Englands Nebenbuhler. Es