110 Betriebsüberschuß.
Danach hat er im ganzen gegenüber 1000 um 15,94 % zugenommen.
Hierbei ist zu berücksichtigen, daß der Zuwachs des Netzes in diesem Jahrzehnt
hauptsächlich aus Nebenbahnen besteht, die meist nur geringere Erträge
liefern.
Im Verhältnis zum Anlagekapital hat sich der Betriebsüberschuß
ermäßigt. Er gewährt gegenwärtig eine Verzinsung des Anlagekapitals
von 5,04 % gegenüber 6,87 % im Jahre 1000.
Von dem Betriebsüberschusse haben entsprechend den Staatsverträgen
erhalten:
a) Hessen.
1000 11 377 702 M, 1900 14 005 112 KA,
1900)0. 10 400 737 „ 1000. 14406 133 „
19002 11 017377 „ 109007) 12950035 „
19008. 12594 745 „ 19008 10610067 „
1004. 12910893 „„„ 1000 13535 838 „ ;
b) Baden.
19002 454 004 4, 19000 1138 405 M,
(Halbjahr zu )
1906 . .. 1035 053 „„
100) 620 222 „ 7),
1903 . .. 1 006 818 „ 19068 424 000 „
1004. 1045679 „ 1000 682 757 „
In der Abbildung 18 (Seite 111) ist der Betriebsüberschuß in seinem
Verhältnis zu den Betriebseinnahmen und den Betriebsausgaben, in der
Abbildung 10 (Seite 112) sind die gesamten Einnahmen und Ausgaben
sowie der Überschuß im Ordinarium bildlich wiedergegeben.
Über die finanziellen Ergebnisse der preußischen Staatseisenbahnen
des letzten Jahrzehnts und die Verwendung des erzielten Überschusses geben
Amege z# die Anlage 31 und Abbildung 20 (Seite 113) Aufschluß.
In diesem Zeitraum sind im ganzen aus dem Betriebe der preußischen
Staatsbahnen an Überschüssen 5 580 237 175 M**) erzielt worden. Hiervon
*) Der Rückgang ist neben der allgemeinen Verminderung des Betriebsüberschusses
auf Anderungen in der Verkehrsleitung zurückzuführen.
**) Im ganzen sind seit dem Jahre 1880 — dem Beginn der Verstaatlichung der Privatbahnen
— aus dem Betriebe der Staatsbahnen an Überschüssen 11 702 Millionen Mark erzielt
worden. Hiervon wurden verwendet: zur Verzinsung der Eisenbahnschulden 5 464 Millionen
Mark, zur Tilgung der Eisenbahnschulden 1 498 Millionen Mark (außerdem wurden