Full text : Rosenheimer Anzeiger. 64. Jahrngang (64)

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ummer  6.

vom  Vizepräsidenten  Dove  zur  Ordmnung  gerusen.
  Die  auswärtige  Polilik  muh  unter  der
Kontrolle  des  Volles  stehen.

General  v.  Scheüch,  Chef  des  Kriegsamtes.
dankt  den  Fraurbornntisntionen  für  ilre  Tätigkeit
  in  der  Fusorge  und  in  den  Munttione
fabriken.  Vei  Koble  enmangel  wird  zwischen  wichtigen
  und  minderwichtigen  Verrieben
schieden.  Der  lt.  gen  aber  unemschirden  u.
rücksichtslor  vor.  Sylange  es  noch  leine  Hand
gibt,  die  das  Gewehr  megstel!  en  lann,  sclange
balf  auch  leine  Hend.  die  zu  arhiten  har:,  rhen.

Lekhafter  Bei  all  bei  den  Mchrheiseoreien.)

Unterlaatrseiretär  Dr.  Lewald  herbt  die
Kulturarleit  der  Deuicken  in  den  befetzten  Gebieien
  Paleur  heroor.  Da  wir  übereil  abge;
sperrt  sind.  haben  wir  naurlich  die  polniichen
Wälder  zur  O#-l-  7*1½.  g  herange#  den.
Stilleaungen  und  ;

 

 

     

    

-aur  Len  bolnischer

 
   
  
  
  
 
  
 
     
 
 
 
   
 
 
 
 

 

Betriebe  sind  nimn  im  rosie  der  deutischen
Konlurrenz.  fonder:  »  -.kk«h..o
eumanWlrismiss-S  r  sztlks
darf  spiel'e  dabei  eine  be  #ige  Moil.

Für  die  Ernähnung  des  deri
die  glũchiche  Fortsühru
wir  auf  die  melreren  bm-Arbeiter
  icn  ver:  ch'en.

Abg.  Fehren  bas.
Friedensb#ertrag  um
en  Schritt  zu:  Eri##nan
dem  guten  Willen  der  Voh—
mächte  amalehnen.,  ein  flarte  Relen,
  im  b#  «
fkci11-2d1!«.7.
land  bescbe#

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Alan.  v.  T
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nachmit.ud:  lihr

Brerischer  Landleg.

München.  1.  Mäzz.
Zu  wus  Hauban
Dan  Hon  *“  *

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Geist  und  c’:  ":
In  der  Miechn:  btrag:  runz  nahm  Abgeordneter
  SEchmid  Sez.)  Mi'lags  unterbrochene

Rede  wicter  aus.  S:  ###  Pefiender:  auszührlih
auf  den  Kall  Norter  ein.  Foi  #ii  eerte  gegen  die
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An#chten  de:  Alg.  SWk

  
 
  
  
  
   
 
    
 
 
  
 
 
 

 

Guntlee.  Au-  "n.  ben.  aen  riler
über  den  Ver  iscienn  44%v
maknahmens  d  pot  eh  und  die

n)  verlangte  Erzeehung
slich-germienichem  Sinne.
r  zut  Ertiehung

der  7*  i
proteiticric.
der  Kinder  an  de-  #wzsandgezegen  wurden
  und  derieid  ###e  ##  c.  nd-parteii.

Atg.  Lutz  (Shr##  verumeilie  die  Tätigfet
der  Aa#le##l##derar  ·
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Tatigle't  de-  Naison  I  FO.

  

    

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Dann  wiederholie  er  seine  brreits  im  Ausschuß
geäußerte  Au'sas  ur  —————72.  Forsler.
Ein  dienstaussichtl.  che  Elnichreiten  gegen  Förster
in  seiner  Cigenschaf:  al:  He#chschullehrer  konmne
nicht  in  Belracht.  Leider  müsie  gesagt  werden,
da  er  dem  feindlichen  Ausland!  affen  1  unse  ·
xer  Bekämpfung  in  die  Hand  liefere  und  so  der:

ciner  nveri  itc

rung

 

 

  

 
 
     
  
 
  
 

deutschen  Sache  Abbruch  tue.  Wenn  Foörster  einem
  Verständigungsfrieden  das  Wort  rede,  werde
  ihm  dies  niemand  verargen.  Er  verfolge  *
das  Jiel  mit  Mitteln,  die  geer  gnet  seien,  das  deulsche
  Voll  ins  Unrecht  zu  sehzen.  Für  feden  vater--ländisch
  Gesinnten  dürfe  es  nur  eine  Losung  gelen:
  Das  Heill  des  Vaterlandes  über  alles.
.(Bravo.)  Darauf  trat  Vertagung  ein.

Anträge  zum  neuen
Reichsbiersteuergesek.
Im  Kriegewirsschaftsausschß  wurden  angenommen
  ein  Antrag  des  Abg.  Rauch  (Zentr.):
Die  Slaalsregierung  sei  zu  eriuchen,  1.  im  Bunderrat
  dabin  zu  wirken,  daß  in  das  neue
Beichsbierücenergeseh#  für  die  norddeutiche
  Braugemeinschaft  keine  Bestimmunzen  aufnenommen
  werden,  welche  eine  schädigende
Rudwirlung  auf  das  baver.  Brauereigewerbe
und  die  bayer.  Bierauefurr  ausüben  lönnen:
2.  den  Kommunk:  auereien  und  den  kleineren
Vrauereien,  wele  ans  lechnische  n  Grtünden  im
Sommer  rich-  Vier  b#reiten  konnen,  zu  gestalen.
  daß  diese  das  ihnen  für  den  Sommer  zur
1  Verftn  à  flehende  Mals'  omingent  schon  in  den
kommenden  ona:  en  verwenden  dürsen.

Se-  und  Becsonsinachrichten.

München.  1.  März.

 

  

zu  König#  Ludwig  I.  50.  Todceswinng
  fa#nd  geitern  in  der  Basilita  eine  kirchliche
u.  a.  auch  der  König  mit  den

Mual!  erdern  der  15  Snikklichen  Fa-Leisnung

  des  schriftlichen  Nachsse

  König  Luduigs  I.  Nachdem  mit
55.  Ferrunar  1918  die  50  fährige  Frit  ver-9

  iert.  l  deren  det  schriĩtl.  Nach-I.

  im  Geheimen  Hausarchio
ahren  war.  hait  der  Ko#i

nnn  1  dieses  Nachlasses  geneb

    
  
    
   
  
  
  
   
 
   
     

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Tein  Indal  wid  zundeit  im  K.  Gehei
az  ar  Vis  somote  in  der  K.  Hok-  und
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g  den  Nachlasses  aus)
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*  4%  ·  llloqtlf1’l  gefoͤrdert
*  deit.  über  den  In  *
1  Erindliche
videi  Cn  icheidung

cen  lennen.  in  lchem  Um  ang  der
Gliel  zu  Ueisienichar  41  det  Forschurg
Verr.  r  chung  freigeneben  werden

   

  
  

 

Rüuchener  Neulsfeiten.
München.  1.  Mäitz.

Das  Gesamtergebnis  der  Münchner
  Windelwoc-  e.  da-  nunnebe  vorliegt.
leirän  wa  cinen  Wert
An  (G-  Adfpenden  fürd
)Marl  eingegange:

llekerfalren.  Heule  früh,  lurz  vor  *
7  Uhr,  wurde  eine  Krämersfrau  im  Thal  k##z
ror  der  Lalie  Celle  von  der  Straßenbahn  überfahren.
  Die  Frau  i't  vor  der  Halteiielle  von
der  Sircsenba  abgesorungen  und  geriet  unler
  die  Räder,  mabe  ihr  der  rechie  Oberscheni

  ber  49

 

lel  —*  abren  wurde.
i-  ahl.  An:  ei'nem  Strakenbahnwagen
wurde  ein  gelbver  Ko'er  georen,  der  u.  a.  eine

7  napne  mit  eine  s  evosi.enkkbeinder-Stysteckt-JOHN-«k·.!i·-b-:rs700s)M-1!f

.«  den  anen  ii  h-  muis  u.  zwei
vV  ol.  ichet  dan  Hpe  hhelen-  und  Wechselbank
*  der  B##nin-  ses  Merc.  Fi  *  u.  Co.  enil

  i:  .
„Banerische  Nachtichten.

lus  dem  Zug  geĩprungen.  Eine
Fra.  die  von  einem  Ziviltransportcur  von  Ingradt
  nach  Nürnber  verbracht  werden  soll:  e.
ibteeng  lei  Sean  aus  dem  sahrenden  Zug  und
ertirt  tödlich:  Veri#ungen.
Der  Gräflich  Dörnberg'sche  Familieuschaß.
  brilehend  aus  losfibaren  Juwelen  u.
Sitternegemanden  im  Werte  von  67  500  Mi.,
in  de.  Goldananfeste#le  Regensburg  übergeben
#n.

 

  

 

 
     

 
  

       

linfall.  Im  Sie#inbruch  des  Buechlschen
Kalimertes  bei  Regensburg  wurde  der  Steinbrecher
  Vrand  ven  Keilberg  durch  einen  sich  lasenben
  Stein  getro’ten  und  getöre:.
Totgesa  hren.  VBen  dem  am  23.  Februar
iruh  nach  rrdnige  eaten  algehenden  LokalhLahnzug
  m  surte  in  der  Nähe  der  fleinen  Bleiche
  der  7  Jahre  “  ledige  Schlosser  Dalentin
Webet  überiahren  und  getöte:  Weber  war
beim  Ausspringen  au  den  sahrenden  Zug  ausgeglitlen.
  Die  Leiche  wurde  schrecklich  verstüm-*


melt.
awerisches  9berland.

Oberaudorf,  2.  3.  Besitzwechiel.  Der  in
wreileilen  Kreisen  dez  bayer.  Oberlandes  bekannie
  und  gern  besuch:,  e  Gasthof  zum  Brüneinin
  O  leraudorf  ist  aus  dem  Belitze  der  Famile
*  durch  Kauf  an  Hiern  Barth.  und  Frau
Lina  Sedlmajer  übergegangen.  Der  gule  Ruf,
der  den  neuen  Besitzern  vorangeht,  bürgt  dafür,
dab  der  Galthef  seine  in  pielen  Jahren  hrwähr-––

  ..

W#Azei#en

 

—

Sonntas.  3.  3.  märz  191

 

te  Zugkraft  beibehallen  wird.  Frau  Sedlmaier,
verw.  Lechner,  ist  den  Rosenheimern  Ausflüglern
rebmh.  bekannt,  als  langjährige  Besiherin  des

Gasthofs  „zur  Hecke“  in  Degerndor

Bas  Aibling,  1.  3.  Geschen!  des  Königs.
  Auf  das  von  der  Gemeinde  abgegangene
Giuckwunschtelegramm  zur  Jubelhocheit  ist  vom
Kabinet:  de:  Königs  dem  Ma)i#trat  eine  mit
Bildnis  und  eigenhänd  ger  Unteischrift  des  Inlelpaares
  versehene  Daulsagung  zugesommen.
Jur  Erinnerung  an  diese  seltene  Feier  soll  das
Bildnis  im  Rathaussaale  angebrach  werden.

Bas  Aibling,  1.  3.  Besitzwechsel.  Malermeister
  Brandner  in  Reichenhall  hat  oie  ihm
gehörige,  in  der  Babnhofstraße  gelegene  Villa
Wall  urga  an  Versi  cherungsinsiritor  Hofitetter
hier,  wciterverlausff.  Die  Vllla  Hammerl  an
der  Ecke  Park-  und  Delkuhinstraße  murde  durch
Kauf  Eigentum  von  Priva.  ier  Hebl  hier.  —

Die  in  der  Angeritraße  gelegene  Villa  Krull
ina  durch  u-  an  Jaumet  er  gh  r  Jehet-Nillt-
  *W

Unterklasching,  1.  3.  Einbruchdiebstahl.
  Am  vergangenen  Sonntag  wurde  beim
vanen  in  Taufkirchen  eingebrochen  und  ei-Standuhr,

  Geige,  Schuhwerk  u.  anderc  wertvonss

  Sachen  entmende“.  Die  Diebe,  drei  junge
Burichen  aus  München,  wurden  dingfest  gemacht.
  Sie  waren  mit  Revolvern  und  langen
Missern  anrgerüstel.

Tegernsec,  1.  3.  Gesährliche  Villen-Einl
  recher  verhaftet.  Seit  Dizember  vor.
Jahres  mwurden  in  Prien  und  Umgebung  bes  berübe:
  nach  Tegernser  cine  Reihe  schwerer  Villenund
  Landhäusereinbrüch:  verübt,  wobei  den  Qeben
  eine  Menge  Wäsche,  Vetten.  Kleider,  Schuo.
  Schmussacken  u.  a.  im  Gesamtuerte  von
rund  35  000  Ma-  in  die  Hände  fielen.  Nun  ist
es  gelunecn.  di:  Dlebe  in  der  Person  eines  35
jäbrigen  Taalelners  und  seiner  25  Jahre  alten
  Gelirbten  zu  verhaften.  Sie  sollen  sieb-ehn
schrrere  Blleneinküche  auf  dem  Gewissen  haben.

Bad  Kcichenlall,  3.  3.  Die  bstahl.  Der
nozeertauer  J.  P.  in  Karlstein,  ein
üterter  Ocelooꝛn.  drang  geltern  nach.s  in
dei  nächst  der  ischzucht  anttait  gelegenen  Stadei
  de:  Oetenomierächters  m  r  in  Kirchlerg
  ein  und  eutwendele  dort  drei  Jentner
Gere  und  Weizen,  die  er  mittel#t  Wagen  in
seine  Vehausrug  ver  Vach:  e.  Die  h'eĩ.  Gendarmerie
  rerielale  die  Srur  und  entdeck.#  aleber  d
da:  gestorlene  Geireite  n  Anwesen  des  Oiele:.


Cok#etnachrichten.
RNosenheim,  2.  Mäctz.

Ludwigekreuz.  Dem  Bahrschreiner  Tav.
Huber  in  Roesenheim  wurde  das  Ludwigskrenz
verliehen.

Beförderung.  Zum  Leuntnant  d.  R.  im

Im.-Lelb.  Neg.  wurde  bl#bdert  der  Viz  seldwehel
  d.  R.  und  O'fisster-Aspirant  Luitpeld  Vi#-lechner,
  Sohn  des  Hrrn  .  Biellechner  in  Rosenheim.


Vom  König  empfangen  wurde  gestern  eine
Abordnung  de:  Landra's  von  Oberbayern,  unter
  der  sich  auch  der  Bärgermeister  von  Rosenheim.
  K.  Hofrat  Wüst,  befand.

Zum  Brand  in  der  Sanierungsansta
  lt.  Am  1.  Mär  rz  mittags  1211  Uhr,  erfolgten
  von  der  Sanferunganstal!  die  Meldung.  „daß
dortlselb#en  ein  Brand  auegebrochen  set.  D  ie  Feuerwehr
  wurde  gerufen.  Abgebranm  ist  eine  Barade.
  An  den  Cöscharbeiten  beteiligte  sich  mit
Erfolg  auch  die  Feuermehr  von  eran  die
eine  Schlauchleitung  über  das  Bahngleis  legte.

Deschlaßnahmte  Le  benemittel.  Am
1.  März  mollien  der  Hausmeister  Lorenz  Popp
von  Egern  bei  Tegernsee  414  Stück  Eser,  die
Menzgerefraun  Jesephine  Schropp  und  die
Schneiderswilwe  Anna  Mayer  von  München  10
Pfund  Schweinekleisch,  12  Pfund  geräuchertes
Rindflersch  und2  Pund  Leber  und  die  Mechanikerofran
  Therese  Ernstberger  von  München  5
Pfund  Mchl.  3  Purund  Zucker,  2  Pfund  Malzlasfee
  und  6  Pakete  Zichorie  ohne  Erlaubnis
ausführen.  Die  Lebensmitlel  wurden  beschlagnahmt.


Ein  Eie  erh  amsterer  wirde  gestern  mittag
algefaßt.  Die  niedlichen  Dinger  waren  in  schöner
Anzahl  in  einem  Wäschekorb  untergebracht.

Uuerlaubter  Handel.  Ju  dem  vor  einig#en
  Tagen  uater  dieser  Ueberschrift  gebrachten
Polizeibericht  teilt  uns  der  betr.  Bäckermeister
mit,  daß  es  sich  bei  dim  Hafer  nicht  um  aufgelaufte

  Fruch:  handelt.  Er  habe  den  Hafer,
der  ein  eigenes  Erzeugnis  sei.  lediglich  von  seinem
Gut  in  Amerang  nach  der  Stadt  bringen  lassen.
Einen  Anlaß,  die  Säte  zu  verstecken,  habe  er
nicht  gehab.,  und  es  sei  natürlich,  daß  man  in
solch  en  Fällen  die  weit  schwereren  Säcke  unten
hin,  das  leichtere  Heu  aber  obenauf  lege.

Sammlung  von  Siäueln:  und

Kleinkinderwäsche  Rosenheim.
Das  lürzlich  verörsentlichte  Verrich#e  der  Sammelgegenstände
  war  sicher  der  beste  Beweis,  daß
die  kommende  Sammlung  eine  volkstümliche  im
wahrsten  Sinne  des  Wortes  ist.  Denn  Eines
oder  das  Andere  der  dort  aufgesührten  Eegerstände
  iĩt  gewiz  in  jeder  Familie  vo:
und  entbehrlich,  und  wer  wäre  nicht  g  D

der  Not  unserer  Kleinsten,  unserer  Kriegskin- 



 

 

 

der  unserer  Zukunftshoffnung  steuern  zu  köndenk
  Frob  ist  die  Ao#t  au  St#uglinge  u.  Binderwasche,

  unendlich  größer  noch  wird  die  sor-*
  Liebe  sein  und  das  umsomehr,  als  sämt,,

iche  derienn  fei  Gegenstände  ausschl  ebend  **
Armen  unserer  Stadt  zu  Gute  kommen.

Vom  Güterverkehr.  Ab  1.  März  wird
von  den  Eisenbahndireltionen  Augeburg,  München
  und  Regensbarg  der  Frachtstückgut-  und
Frachtgutwagenlarungererkelrr  sowohl  innerbalb
  der  Bezirle,  als  auch  im  Verkehr  mit  den
auberbayerischen  deulschen  Bahnen  und  dem
Ausland,  soweit  er  sich  über  die  Uebergangsstationen
  dieser  Direktionen  bewegt,  wieder  aufgenommen.


Klassenlotterie.  Am  12.  und  13.  März
findet  die  Ziehung  zur  3.  Klasse  der  Staatslotterie
  siall.  in  der  neben  einer  groben  Anzahl
  kleiner  und  mitllerer  Gewinne  auch  wwei
Gewinne  zu  75  000  Marlk  ges:gen  werden.  Spieler,
  die  ihre  Lose  noch  nichl  erneuert  haben,  müslen
  dies  jietzt  sofort  tun,  dasse  sonit  den  Anspruch
  auf  eventuelle  Gewinne,  sowie  namen.  lich
auf  die  weitere  Beteiligung  bis  zur  5  Klasse
(Haupiziehung)  verlieren.  Oee  Lose  blelben  bis
6.  März,  abends  6  Uhr,  reserviert.  Für  neuhn.
zutretende  Spieler  sind  noch  Kaufkose  in  allen
Einteilungen  vorrälig  (bei  K.  Bayer.  2ern
#ihm  J.  Senft,  Nosenheim,  Münchenerstr.

uir

Schutz  den  Militärbrieftauben!
Interesse  der  öffentlichen  Sicherheit  und
zum  Schutze  und  zur  Sicherstellung  der  Nachhucht
  von  Militärbriefkanben  und  von  Vriefiaulen,
  die  der  Heeres  verialtung  vom  Verbande
teutsaer  Brieftaulen-Liebhaber-Vereine  zur

Verfügung  gestellt=  sind,  wird  bestimmt.  dag  da2
Alschießen  und  Einfangen  von  Tauben  aller
Art  verboten  i##t.  Wer  den  vorstehenden  Vorschriften
  zuwiderhandelt,  oder  zu  einer  Uebertretung
  dieser  Vorschriften  auffordert  oder  anreiz.
  roird,  sosern  nicht  nach  den  allgemeinen
Strastestimmungen  eine  le  bere  krafe  verwirkt
iit,  mit  Gesängnis  bis  zu  einem  Jaire,  beim
Vorliegen  mildernder  Umstände  mit  Haft  oder
mit  Geldstraße  bis  ¾  1500  Mark  beitraft.
Vergriffen.  2  sc  Nummer  50  des  „Nosenbeimer
  Anzeiger“  it  -  des  Abdruckes  des
Gedichter  „Der  gemeine  Infanieri#t“  slark
gehrt  und  rasch  vergrissen  worden.  Wrr  laben
daber  für  eitmaige  J.  n  eressenten  Sonderabdrucke
berflellen  lassen,  die  in  unferer  Helchatsielle  ab
nächilen  Dienslag  zu  hab:  n  snd

Z
3

ezug  von  Bienenzuser.

Wir  ertalt  h  nachstehende  Zuschrifte

Vielsache  Aufragen  über  Zuderbemg  zur
Bienenfütterung  pro  1918  19  veranlaisen  mich.
zu  nachstehender  Erllärung:

Das  Kriegsernährungsamt  hat  mitgeteilt,
daß  für  1913  19  pro  Bienenvolt  (Kastenvoll!)
15  Pfund  ucker  abgegeben  wied.  Hicvon  werden
  5  Pfund  versteuerter  Zucker  im  Frübjahr
zur  Frühjahrofütterung  und  für  die  Schwäzme,
und  10  #un  uUnversteuerter  Zucker  im  Herbst
zur  Herkstauffülterung  zur  Verteilung  gelangen.
  Für  A##llein  Strollörben  gibt  es  im
Frühjahr  ebensalls  5  Pfund  reriteuerten  Zutter;
  im  Herb  für  diese  jedoch  nur  5  Plund
unurrsteuerten  Zudet.

In  ca.  acht  Tagen  werden  die  vorgeschriebenen
  Formulare  ferliggestelit  sein.  und  werden
sosort  an  die  Bürgermeister  in  den  einzelnen
Gemeinden  hinausgegeben.  Die  Bienenzüchter
melden  sich  dann  bei  ihrem  Bürgerme  ister,  dieser
  trägt  Vor-  und  Zunanie,  Straste  und
Hausnummer  des  Bienenzüchters  und  die  Zahl
der  Vienenvölker  im  Formblatt  !ein,  der  Bie—
nenzũchter  beitätigl  seine  Angaben  durch  Unlerschrist.
  Gleichzeitig  wird  in  Formbra:  12  dasselbe
  eingetragen  und  hiezu  die  Zahl  der
Bienenvöller,  ausgeschieden  in  Kasten-  und
Korbvölker,  dazu  die  Menge  des  bestellten
Frühjiahrs-  und  Herbstmders.  Die  übrigen  4
Formulare  bleiben  der  Geschäftsvereinfachung
halber  hier  und  werden  durch  mich  ausgefüllt,
wie  auch  alle  Formalitaäten  bei  den  Steuerämlern
  (Auestellen  der  Berechtigungsscheine)  durch
mich  erledigt  werden.

Wer  Zucker  beiteltt,  ist  verpflichtet,  den  vterien
  Teil  der  Honigernte  von  1916  zum  Hdcchstlpreise
  nach  Weisung  der  Bayer.  Lebenemittelstelte
  abzugeben.  Jeder  Bienenzüchter  ob
Vereinsmilglied  oder  nicht  —  hat  bei  der  Zukkerkrstellung,
  zur  Kostendeckung  des  Kreisvereins,
  den  Betrag  von  20  Pfg.  an  den  Bürgermeiser
  zu  entrichten.  Wer  den  Termin  zur  Anmeldung
  beim  Biermeister.  der  voraussichtlich
  am  20.  rz  Ifd.  Is  abläuft

versäumt,  kann  zun  keinen  enblust  für
dieses  Jahr  am  Zuckerbezug  teilnehmen.  Die  in
der  Diadthtemrrinde.  WMoen  eim  wohnenden  Bie-PWüh,
  welche  Mitgtied  des  Bienenzuchtvereins
  enheim  sind,  erhallen  Liste  zur  Eintragung
  vom  Vienenzuchtverein  zugestellt.  Nichtmitgliedern
  wird  bei  dieser  Gelegenheit  in  ihrem
  Interesse  empfohlen,  dem  Bienenzuchtverein
  baldigst  beizutreten.  Anmeldungen  nimmt
der  Unterzeichnete  entgegen.  Weilere  Auslunft
  über  genauen  Beginn  und  Schluß  des  Anmeldetermins
  wird  in  den  näch'ten  Tagen  in
dieser  Zeltung  bekamttgegeben.

Westermeier,  Dmcnherturn.  Rosenheim,

Sandstrabe  7.

Ein  dan.  es  Haus  gestohlen.  In
Duisburg  von  unbekannien  Dieben  ein
augeagans.  dellen  Belitzer  singesogen  M