Full text : Rosenheimer Anzeiger. 63. Jahrngang (63)

Aummir  60

Rnftlih  schafft.  Derartige  zum  Einbau  eines
Nestes  seht  geeignete  Ueagen.  —
den  Bögeln  gerne  angenommen.  Man  vermehrt
dadurch  den  Bogelbestand  auf  dem  betrrffenden
  Grundstücke  und  schafft  sich  dadurch  Helfer
mrr  Vertilgung  von  Käüfern,  Larven,  Raupen
und  senhtigen  Schädlingen.  Ganz  abgesehen  von
ischen  Werte  solchen  Handelns,  der  Belebene
  §  Grundstückes  durch  die  aufwachsende
Vogelfauna  und  ihren  Gesang  bringt  solches
Tun  den  Garten-  und  insbesondere  Obstbaumbesiyern
  großen  Nutzen.  All  diese  Grundbesitzer
sollten  daher  beim  Baumschnin  ihr  Augenmerk
darauf  richten.  Die  Herstellung  von  OQuirlen  ist
leicht  und  ziemlich  einsach.  Auskünfte  erteilt
der  Verein  für  Vogelschutz  in  Bayern.  (Bayerstraße
  2/II  in  München,  Teleson  52544.)

and  Lchenler.
Wogtitigreitstonzert.  Ein  Künstlerkonzert

  wird,  wie  schon  erwähnt,  am  kommenden
  Samstag  „Zugunsten  der  Abgabe  von  Liebesgaben
  an  unsere  Krieger  am  hiesigen  Bahnbof“
  veranstaltet.  Da  auch  “  hiesige  Kräfte
mitwirken,  wird  dem  Abend  besonderes  Interesse
entgegengebracht.  Es  sind  die  Pianistin  äulein
Klotilde  Bichlmayr  und  die  Berufssängerin
(Sopran)  Frau  Be-Schiller,  Tochter  des  Herrn
Salimlassiers  Schiller.  Daneben  wirken  noch  zwei
bekannte  Münchner  Kräste  mit.  Aus  den  über
die  Vortragsfolge  gemachten  Veröffentlichungen
geht  herror,  daß  ein  gediegener  musikalischer
Abend  in  Aussicht  steht.  Wir  machen  auf  die
leutige  Anzeige  besonders  aufmertsam.

#s  dem  Gerichtssaule.

Aus-  der  Zunst  der  Halsabschneider.

München.  12.  Mäz.  Eine  Beamtenswitwe,
Mumer  Ton  5  minderjährigen  Kindern,  brauchte
zur  Beschaffung  ron  Kleidern  und  Wäsche  für
drei  ihrer  Kinder,  die  in  einem  Erziehungsinstitute
  Aufnahme  sinden  sollten,  dringend  Geld.
Durch  eine  Mittelsperson  wurde  sie  an  den
„Kaufmann“  Wilhelm  Zeller  in  Solln  verwiesen.
  Nach  längeren  Unterhandlungen  gab  ihr
Zeller  ein  Darlehen  von  250  M.  Die  Frau
mußte  einen  Uebereignungsvertrag  für  ihre
Wol  nungseinrichtung  an  Feller  unterschreiben,
sich  rerpslichten,  um  die  Summe  von  10  000  Mk.
in  eine  Lebensversicherung  sich  aufnehmen  und
für  den  Fall  des  Nichtzustandekommens  des  Lebensversicherungsvertrags
  den  Zeller  den  dadurch
  entgangenen  Prorisionsbetrag  auf  die
Wechselsumme  in  Anrechnung  bringen  zu  lassen,
daß  diese  Prorision  270  #  ausmacht,  verschwieg
  zeller  der  Frau.  Endlich  mußte  die  Darlchinsenepfängerin
  einen  Dreimonats--Blanko-Wechiel
  unterschreiben,  den  Zeller  auf  570  Mk.
ausfüllte.  Den  Wechsel  komte  die  Frau  zur
Verfallzeit  nicht  einlösen.  Von  ihrem  Rechtsbeisiande
  wurde  ein  Wecfselprozeß  der  Einrede  des
Wucherers  geltend  gemacht.  In  der  Verhandlung
  besiritt  Zeller,  eine  aus  zahlreichen  Staafprozessen
  gerichtsbelannte  Person,  daß  er  die
Notlage  und  die  Unerfahrenheit  der  Darlehensnehmerin
  gelannt  und  daf  die  ihr  ausgelegten
Vedingungen  hart  gewesen  seien.  Unter  Einrechnung
  einer  früheren,  noch  nicht  verbüßten  Strafe
wurde  Zeller  zu  insgesamt  5  Monaten  Gesängnis
  und  250  Mart  Geldstrafe  verurteilt.

 

 

Die  amtlichen  Bekanntmachungen  im
Amtsblatt.

Berlin,  12.  März.  Eine  für  Amtsblätter  u.
Amtsllattleier  wichtige  Enscheidung  fällte  das
Schöffengericht  in  Gladbeck,  estf.  in  einer
Swaffache.  Angeklagt  waren  ein  Fuhrunternehmer
  und  eine  in  seinen  Diensten  stehende
Frauensperion  wegen  Vergehens  gegen  die  Vererdnung
  des  Bundestats  vom  29.  Aug.  1916
(Ueberschreitung  ron  Höckstpreisen).  Beide  bestritten,
  vich  schuldig  gemacht  zu  haben,  da  ihnen
die  Verordnung  nicht  bekannt  gewesen  sei.  Tatlachlich
  wurde  festgestellt,  daß  diese.  Verordnung
entgegen  der  sonstigen  Gepflogenheit  in  dem
amtlichen  Organ  des  Gemeindebezirks  Gladbeck

das.  ist  die  „Gladbecker  Zeitg.“  —  nicht  ver-Effenallicht
  worden  ist.  Der  An#annansch  führte
folgendest  aus:  Die  Bundesratsrerordnung  vone
18.  Januar  1917  hat  bei  Verfolgung  von  Zuwiderhandlungen
  gegen  die  Vorschriften  über
Wirtschaftliche  Maßnahmen  den  blsher  verschlossenen
  Einwand  des  strofrechtlichen  Irrtums  zugelassen.
  Diese  Verordnung  findet  auf  den  vorliegenden
  Fall  Anwendung,  da  es  nicht  angeht,
das  Publikum  für  verpflichtet  zu  halten.  c
das  Reichsgesetzblatt  nach  neuen  Verordnungen
zu  durchsuchen.  Wäre  die  eingangs  erwähnte
Verordnung  in  der  „Gladbecker  Feiteng“  —
wie  dies  in  anderen  Fällen  stets  geschehen  ist  —
reröffentlicht  worden,  hätten  sich  die  Angeklagten
  srasbar  gemacht.  Da  der  Ausnahmezustand
des  Krieges  an  die  im  Verkehr  zu  übende
oflichm  Sorefolt  und  Umsicht  des  Einzelnen
  im  E  A#l  it  außerge-Bekan


t.  2  r  Gewerbepfkicht  sorgfaltig
il
nd  i  tigt.

 

Kelcsmies#z  ungem

laufenden  z  balten.  Das  ist  aber  nur  dann  möglich,
  wenn  die  amtlichen  Ws  Jänttic-  Verordnungen,
  die  für  blikum  von  Bedenzung
  sind  auch  auf  dem  sonst  nn  Fi  dur
des  Publikums  bringen.  Da  dies
Leme  #  1  nicht  geschehen  ist,  so  ist  den
Angeklagten  keine  Verletzung  der  Erkundigungspflicht
  zur  Last  zu  legen,  weshalb  ihre  Freiprechung
  geboten  erscheint.  Das  Gericht  schloß
sich  diesen  Ausführungen  an  und  sprach  beide  Angeklagten
  auf  Kosten  der  Staatskasse  frei.

Der  Weltkrieg.

(Drahtbericht.  )

Die  Ariegslate.

WTB.  Grohes  Bauptquartler,  den
13.  März,  vormittags.  Amtlich.

Mestlicher  Kriegsschauplatzt

Südlich  von  Arras  machten  englische  Abteilungen
  nach  Feuervorbereitung  auf  breiter
Front  bei  Beaurains  einen  Vorstoß,  der  vollsländig
  fehlschlug.  1

An  der  Ancte,  zwischen  Arre  und  on,  westlich
  von  Soifsons,  in  der  Champagne  und  auf
beiden  Maasufern,  war  die  Gefechtstätigkeit  lebhaft.
  nßd

Näördlich  der  Avre  gingen  franz.  Kompagnien
gegen  unsere  Stellungen  vor.  Sie  wurden  durch
Feuer  vor  den  Hindemnissen  zur  Umtkehr  gezwungen.


Südlich  von  Ripont  griffen  die  Franzosen
nach  „Trommelseuer  wiederum  unsere  Stellung
an.  In  zäher  Gegenwehr  wurde  die  heißumstrittene
  Höbe  185  gegen  überlegene  Kräfte  gehalten.
  Eng  begrenzien  Raumgewinn  am  Südwesth
  bange  ertauften  die  Franzosen  mit  blutiaen
  Op

ODestlicher  Acxiegsschauxlan.

Front  des  Generalfeldmarschalls
Prinzen  Leopold  von  Bayern.

Mehrere  Abschnitte  lagen  bei  klarer  Sicht  unter
  russischer  Artilleriewirkung,  die  kräftig  erwidert
  wurde.  Nördlich  der  Bahn  Zloczow-Tarnopol
  führten  uniere  Stoßtrupps  mit  Umsicht
und  Schneid  ein  Unternehmen  durch,  bei  dem  3
Offiziere  und  320  Mann  gefangen  und  13
Maschinengewehre  erbeutet  wurden.  Auch  bei
Blzezany  und  an  der  Narajowta  brachten  unsere
  Vorstöße  in  die  russischen  Linien  Gewinn
an  Gefangenen  und  Beute.

An  der

Heeresfront  des  Generaloversten
Eröherzog  Josepé.

 

und  bei  der

Heeresgruppe  des  General-Feldmarschalls
  n.  Mackensen.
ist  bei  geringen  Vorfeldgefechten  die  Lage  unrerändert
  geblieben.
Mazedonische  Front.

Zwischen  Ochrida=  und  Prespa-See  griffen
französische  Bataillone  unsere  Stellungen  an.
Sie  sind  abgewiesen  worden.  Bomdenangriffe
unserer  Flugzeuggeschwader  auf  Bahnhof  Ver
telop  südöstlich  ron  Wodena  erzielten  Trefser,
die  lange  beobachtete  Brände  hervorriefen.

MDet  erste  Generalquartiermeistet:
Ludendorff.

Der  Bruch  Chinas  mit  Deutschland.

Peking,  13.  März.  Reuter.  Das  Abgeordnetenhaus
  hat  in  geheimer  Sitzung  die  Politik
  der  Regierung  einschl.  des  Abbruches  der
Beziehungen  zu  Deutschland  mit  einer  Mehrheit
  von  300  Stimmen  gutgeheißen.

Einstweilen  haben  wir  es  nur  mit  einer  Reutermeldung
  zu  tun.  Wemn  sie  sich  bestätigt,  som
zeigt  es  sich,  daß  die  englischamerikanische  Verführungs-
  und  Erpressungspolitik  mit  ihren  finanziellen
  Lockungen  Sieger  geblieben  ist.

Kabinettskrise  in  Wien?

Wien,  13.  März.  In  hiesigen  politischen
Kreisen  geht  das  Gerülcht,  daß  eine  österreichische
Kabinettskrise  unmittelbar  bevorstehe.  Es  wird
rersichert,  daß  der  österreichische  Ministerpräsident
  Graf  Clam-Martinic  zu  demissionieren  gedenke
  und  daßb  an  seine  Stelle  der  jetzige  Minister
  des  Aeußern  Graf  Czernin  treten  werde.
Minister  des  Aeuhern  soll  Erof  Stephan  Tisza
werden.

Zu  Gunsten  der  Entente.
Genf,  13.  Maͤrz.  Einer  Neuyorler  Meldung

Anlausen  franq  —  ——.—  —
a  ge  s  —e
—  .

Ein  türkischer  Bericht.
Konstantinopel,  13.  März.  Der  Generaistabsbericht
  meldet:  Keine  neuen  Nachrichten  von

es  im  en  beiden  Tigris-Fronten  und  aus  Persien.

„Es  versteht  sich  trotzdem,  daß  die  dortigen  Opefratlonen
  plangemäß  verlaufen.

Die  bewaffneten
amerikanischen  Schiffe.
Bern,  13.  März.  Wie  der  „Temps“  aus  Neuork
  meldet,  hat  man  mit  der  Bewaffnung  der
Handelsschifse  am  Samstag  begonnmen.  Die  ersten
Schiffe,  die  bewaffnet  wurden,  sind  nach  Neuvorker
  Meldungen  des  „Matin“  die  Dampfer
„St.  Louis“  und  „Philadelphia“.  Die  Schiffe
fahren  von  Neuyork  nach  London.  Die  Abfahrt
wird  geheim  gehalten.  Es  stehe  sest,  daß  die
Handelsschiffahrt,  die  (fast  ganz  stockte,  bis
nächste  Woche  wieder  aufgenommen  werde.

LCebte  Nachricien.

Diechri  klichen  Gewerkschaften  gegen
den  preuß.  Landwirtschaftsminister.

Köln,  13.  März.  Das  Zentralblatt  der
christl.  Gewerkschaften  Deutschlands  erklärt:  Der
preuß.  Landwirtschaftsminister  Frhr.  v.  Schorlemer
  hat  die  von  den  Gewerkschaften  aller  Richtungen
  stammende  Eingabe  an  den  Reichskanzler
ein  Machwerk  genamt.  Hiegegen  wie  überhaupt
gegen  die  Verteidigung  des  preuß.  Landwirtschaftsministers
  muß  in  schärfster  Form  Verwahrung
  eingelegt  werden.  Für  unz  ist  es  eine  feslstehende
  Tatsache,  daß  dieser  Minister  für  die
rom  Verbraucherstandpunkt  aus  so  schlechten
(Verhältnisse  in  erster  Linie  verantwortlich  zu  machen
  ist.

 

 

Krlegsverdleufle.

Im  Frieden  konnten  die  Gesellschaften  nicht
genug  verdienen  und  nicht  genug  hohe  Gewinnzisfern
  aufweisen.  Heute  verdienen  sie  so  viel,
daß  sie  es  für  ratsam  halten,  ihre  Gewinne  ängst.
lich  vor  den  Augen  neidischer  Mitbürger  zu  verteden.

  Das  zigt  sich  jetzt  wieder  in  der  Ver-Wöffentlichung
  der  Jahresergebnisse  verschiedener
  Gesellschaften.

So  ist  beim  Eisenhuutenen  Thale  der  So
gewinn  von  8,5  au  Millionen  Mark  und
der  Reingewim  von  6,  3  7,6  Millionen  Mk.

estiegen.  Der  Neingewinn  von  7,6  Millionen

ist  höher  als  das  Aktienkapital,
das  7,5  Millionen  Mark  beträgt!  Die  tatsächliche
  Gewinnsteigerung  gegen  das  Vorjahr  ist
aber  beträchtlich  gröfrer,  weil  in  diesem  Jahre
die  Beamten-  und  Vorstands-Tantiemen  u.  die
sehr  hohe  Kriegssteuer  rorweg  abgezogen  sind.
Die  Bilanz  ist  verschleiert.  Im  Vorjahre  erschienen
  die  Gläubiger  aut.  i  „5  und  die  Kriegssleuerrücklage
  mit  1,0  Mill.  Mark,  in  diesem
Jahre  sind  die  beiden  len  zusammengezogen
  und  weisen  zusammen  den  Betrag  von  10,9
Mill.  Mark.  aus.  Bezeichnend  ist  auch,  daß  das
Bankguthaden  der  Gesellschaft  8.9  ill.  Mark
und  der  Effektenbesitz  11,5  Mill.  Mark  bsträgte
das  macht  zusammen  20.4  till.  rt.  also
fast  das  Dreifache  des  Akiienkapitals!  Die  Gesellschaft
  teilt  in  ihrem  Geschäftsberichte  mit,
daß  das  über  alle  Maßen  glänzende  Ergebnis
dank  der  Verwertung  aller  Vorräte  und  der  gestiegenen
  Preise  für  Eisenbahn-Fabrickate  erzieit
wurde.

Mit  einem  ebenso  glänzenden  Abschsusse  wartet
  die  Rheinische  Metallwaren-  und  Maschinenfabrik
  auf,  die  vor  dem  Kriege  fast  nie  Dividenden
  zahlte  und  deren  Aktien  im  Kriege  um
600—700  Prozent  im  Werte  gestiegen  sind.
Die  Gesellschaft,  die  ein  Aktienkapital  von  12,3
Mill.  rk  besitzt,  iege
  ungefähr  4000  Arbeiter,  im  Geschäftsjahr
1915/16  aber  durchschnittlich  24  614.
Bruttogewinn  wird  mit  21,4  gegen  16  Mill.
Mark,  der  Reingewinn  mit  15,3  Mill.  Mark
gegen  9,9  Mill.  Mark  im  Vorfahre  ausgewie-—
  Obwohl.  also  der  Reingewinn  um  3  Mill.

Mark  höher  als  das  Attienkapital  und  gegen
das  Vorjahr  um  8,5  Am  Mark  gestiegen  ist,
so  gibt  dies  Steigerung  doch  lein  endes
Bild  von  den  tassechlichen  Verdiensten,  da  im
Gegensatz  zum  Vorjahre  Kriegsgewinnsteuer
und  dbschrribungen.  vorweg  zu  Lasten  des  *

bes  gebucht  worden  sind.  Alle  Anlagen

Ausnahme  der  Grundstücke,  sind  auf  je  1  ##

EF  Die  Grundstücke  seeben  mut,  38
Mill.  Mark.  zu  Buch.  Stnscltchlich  ve  diesjäh.
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gen  im  n  von  31,4  Mil.  Wart

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W§ê  berühmnrter  ieickpiibeiitet

  ans
weltgeschi  slichen  Ereignisse  voraussagte,  weolche
  vom  Jahre  1515,  Houkts  Todesjahre,  bis
zum  Jabre  2000  sich  abspielen  follen.  Das  Duch
behandekt  Jahr  für  Jahr  und  ist  in  den
meinen  Tudrch  a  ebt.  die  diefe  P

tenb  le  berähmte  5
klns  E“  W#uert  der
Franz  I.  und  Heinrichs  II.  von  Frankreich  eine
so  große  !•  spielte  und  als  der  Doostrolon
dicis  erheblichen  Einfkußz

rier

g

urchsicht  der  WI  Houkts,  und  le
diglich  diesem  Umstand  ist  es  zu  verdanken.  va
das  immerhin  interessante  Buch  auf  unsere  Tage
gelommen  un.  Hou  bllho#tigt  sich  —

Luc.  mit  dem  Jahre  1917  von  dem  er
:  „In  diesem  Jahre  werden  grosze  politi-*
  Debaiten  zur  Herbeiführung  eines  Friedensstattfinden.

  Die  bereits  begomenen  Gpen
ungen  werden  aber  abgebrochen  werden.
destoweniger  wird  man.  46  rm  —
und  dann  sokl  der

Hoffentlich  usd  sich  Fer  z—  insoweit
das  Jahr  1917  in  Betracht  kommt,  als  guter
Prophet  -

 

Die  österr.  Sliern  Z3ic  et.
Onder  amtlichen  Begründung  der  Preiser.
hõhung  der  Tabalfavritate  in  mrmi:n  wird
über  ##  Dereits  sehr  empfindlich  gemordenen
Tabakwmangel  geklagt  und  versichert  daß  eeins
  ernste  Sorge  der  Meonopolverwaltungen
sei,  „mit  den  vorhandenen.  Tebstosfe#  be  hauehal:
terisch  umzugehen.“  se  vas  Salz
burger  Volksblatt:  Seit  Eulchere  bekomm
jeder  öslerr.  iteer  im  Feld  fünfundgwaenzig
Jigaretten  oder  eine  dememtsprechende  Anzahl!
Zigarren.  Wohlgemerkt,  diese  beträchtliche  Anzahl
  Zigaretten  oder  Jigarren  bekommt  jeder
Offizier,  gleichgüliig,  ob  er  ein  Raucher  oder
ein  Nichtraucher  ist.  Es  gibt  Tausende  Offiziere,
die  gar  nicht  rauchen,  und  wieder  Abertauseude.
die  schwache  Raucher  sind  und  keinesfalls  jeden
Tag  fünfundzwanzig  Zigaretten  verdrauchen.
Den  nichtrauchenden  Offizieren  und  den  schwa
chen  Rauchern  unter  ihnen  wäte  es  natürlich.  lehr
recht,  wenn  man  ihnen  anstatt  der  Zigaretten  ir
gu  eine  Entschädigung  in  Geld  geden  würde.

Das  hat  man  ihnen  aber  bis  jehzt  verweigert
und  sie  gezwungen,  täglich  fünfundewanzig  Zi
garetten  zu  nehmen,  obwohl  sie  dafür  gar  keine
Verwendung  haben.  Würde  der  Staat  eine.
wenn  auch  nicht  sehr  hohe  Abfindung  in  Geld
geben,  dann  würden  Tausende  Offiiere  auf
ihre  Zigaretten  verzichten  und  die  Monopolver
waltung  könnte  täglich  eine  große  Anzahl  Zigar
retten  für  das  laufende  Publikum  mehr  zur
Verfügung  haten.

 

Der  Ueberl  ringer  der  französischen
  Kriegsentschädigung  gestorben.
  Nach  Lloyd  List  vom  2.  Februar  starb  in
England  am  25.  Januar  im  A##ter  von  96  Jahfren
  der  Kapitän  G.  S.  Markhall,  der  sei;  sei
nem  14.  Lebensiahre,  also  seit  1835,  im  Dienste
der  General  Steam  Navigation  Co.  stand.  Er
fuhr  die  längste  Zeit  seines  Lebens  auf  der
Ru##te  London-Helgoland  —  Hamburg,  und
auf  einer  solchen  Reise  überbrachte  er  1871  den
größten  Teil  der  französischen  Kriegsentschä
digung  im  Auftrag  des  Londoner  Bankhauses
Baring  Brothers  nach  Hamburg.  Die  Hambur-=ger
  Kaufleute,  mit  denen  er  sehr  befreundet  war,
stifteten  ihm  ein  Ruhegehalt,  als  er  in  Pension
  ging.

Der  ausgeliehene  Sonntagsrock.
Wie  bescheiden  im  Mittelalter  einzelne  hohe
Herren  zu  leben  gewwungen  waren,  beweist.  die
folgende  Notiz  der  Chronik  des  schwäbise
Abelsgeschlechts  derer  von  Zimmern.  Sie  V.
tet  von  dem  Grafen.  Friedrich  dem  ellltee  von

tarb:

Hohenzollern,  der  im  Jahre  1

„Graf  Friedrich  von  Zoiern  und  geb  han.
nes  von  Zimmern  sind  sehr  gut  Freund  miteinander
  gewesen,  also,  daß  sie  beide  mit  Graf
Wolf  von  Montfort,  abwahl  sie  an  Land  und

Leuten  drei  mächtige  Herren  waren,  lur  gaun
eingiges  samtenes  Wems
E——  dreien  rs  E.

1  E  seen
n  nun  ein  anderer  von

beuarfte  2  er  #  n  einen  lrsrst

 

77

 

 

Westere  NMiederschläge,  inbelondere  —
A

42  10—