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1881 hatte Bismarck wie Thiele, Bucher, Busch seine Stimme
noch für Stöcker abgegeben und das bei Tisch so moti—
viert 1): „Ich wollte erst diese Agitation für Stöcker als
Antisemiten nicht, sie war mir unbequem und ging zu
weit. Jetzt aber freue ich mich darüber, daß der hof—
prediger gewählt ist. Er ist ein tätiger, furchtloser, standhafter
Mann und hat ein Maul, das nicht tot zu machen
ist.“ Als aber mit der Thronbesteigung des jungen Kaisers
die Waldersee-Stöcker-Hammersteinschen Kreise Einfluß
auf die höchste Stelle zu gewinnen drohten, da kehrte der
Hürst zu seinem alten Widerwillen gegen die Dolitiker
in langen Mleidern zurück.
Es kann in diesem Jusammenhang nicht darauf verzichtet
werden, den berühmten „Scheiterhaufenbrief“
des geistlichen Holitikers abzudrucken, so gern man dies
bedauerliche Drodukt einer komplizierten Situation und
Denkart der Dergessenheit überließe 32). „Was man meines
Erachtens tun kann und muß, ist folgendes. Drinzipiell
wichtige Jragen, wie Judenfrage, Martineum, harnack,
Reichstagswahl im sechsten Wahlkreise, die gewiß mit einem
Hiasko der antisozialdemokratischen Elemente schließt,
muß man, ohne B. zu nennen, in der allerschärfsten
weise benützen, um dem KNaiser den Eindruck zu machen,
daß er in dieser Angelegenheit nicht gut beraten ist, und
ihm den Schluß auf B. überlassen. Man muh also rings
um das Kartell Scheiterhaufen anzünden und sie bell auflodern
lassen, den herrschenden Opportunismus in die
Slammen werfen und dadurch die Lage beleuchten
Merkt der Kaiser, daß man zwischen ihm und B. Jwietracht