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Deutsches Flaggenlied.“)
Stolz weht die Flagge Schwarz-Weiß-Rot von
unsres Schiffes Mast, dem Feinde weh, der sie bedroht,
der diese Farben haßt! Sie flattern an der Heimat
Strand im Winde hin und her, und weit vom teuren
Vaterland, auf sturmbewegtem Meer! Ihr woll'n
wir treu ergeben sein, getreu bis in den Tod, ihr
woll'n wir unser Leben weih'n, der Flagge Schwarz-Weiß-Rot!
Rot! Hurra!
Allüberall, wo auf dem Meer empor ein Mast sich
reckt, da steht die deutsche Flagge sehr in Achtung und
Respekt. Sie bietet auf dem Meere Schutz dem Reiche
allezeit, jedwedeem tück'schen Feind zum Trutz, der
Deutschlands Ehr' bedräut. Fürwahr, wo unsre Flagge
weht, da hat es keine Not. Hoch leb', die hoch in
Shren) steht, die Flagge Schwarz-Weiß-Rot! Rot!
Hurra! '
Und wenn ein feindlich Schiff uns naht, und 's
heißt: „Klar zum Gefecht!“, dann drängt's auch uns
zu kühner Tat, wir kämpfen auch nicht schlecht! Und
dringt ein feindliches Geschoß in eines Seemanns
Herz, nicht klagt der wackre Kampfgenoss', ihm macht
es keinen Schmerz. „Ho he“ ruft er, was schadet's
mir? Ich sterb' den Heldentod für Seemanns heiliges
Panier, die Flagge Schwarz-Weiß-Rot! Rot! Hurra!
Und treibt des wilden Sturms Gewalt uns an
ein Felsenriff, gleichviel, in welcherlei Gestalt Gefahr
droht unserm Schiff, wir wanken und wir weichen
nicht, wir tun, wie's Seemanns Brauch, den Tod
nicht scheuend, unsere Pflicht noch bis zum letzten
Hauch! Ha, mit den Wogen kämpfend noch der sterbende
Pilot, in seiner Rechten hält er hoch die Flagge
Schwarz-Weiß-Rot! Rot! Hurral!
*) Mit Genehmigung des Derlages Eduard Bloch, Berlin C. 2, in
welchem auch die Vertonung des (iedes erschienen ist.