Rosenhei
Der „Rosenhelmer Ancen
und Felerlage). 2
erlchelnl luͤglich nachmillaga 1 Ubr wil % almme der Sonn-
monallich 90 Plenulg. r Pol sabanmenten:
Gerusprecher: Ve#lag und Nedakiion Nr.
etra#nt
Zultellucbuhr ½ ins Haun
*
uk 70 Pfenniz.
1 1 emigr monalluh.
255
7 Inleraten-Ableilung Nr. 7.55.
Rosenhein
Nummer 81
Keue öchläge!
Der erste All des großen chechtenonanan, 3
in Westen, grandios anhebend und muchtig si
einwickelnd, ist vorüber. Auch die uieR
nicht nur nach den Gesetzen der Schlacht, sonvein
auch nach denen der Natur notwendigerweise
eintreten mußte, ist vorbei. Das Vorspiel zum
meiten Akt hat begonnen. die- Gesechte tä ·
linleit ist ernent ausgelebt. Die Operationen,
eie nunmehr ihrem Höhepunkte. #unreben, nehmen
wieder ihren Fortgang. Es i#st das glänendste
Dolument deutscher Initiative, das unjerc
Heeresleitung es ist, welche den Feitpunkt
ser Fortsetzung des Kampfes bestimmt. Die
(begner sind vollständig unseren Entschlüssen unberuorsen.
Sie mussen dort ihre Kräfte und
Witiel einsetzen, nUo wir es haben wollen. Auch
rie mütendsten, in den letzten Tagen unternommenen
und mit stärksten Kräften durchgeführten
Geenangrisse des Feindes haben an der Cei
imtlage nicht das geringste zu ändern vermocht.
Zehr bezeichnend fur die strategische Sitnation
ler Feinde ist die Tatsach-:, daß sie zu einer #inheillichen
Aktion sich uberhaupt nicht aufsckwinsen
konnien, sondern, daß sie ihre Kraftanspannungen
an den verschiedensten. Stellen verz#tiein
mußten.
erürittenen Besitz uns irgendwie zu
Die Häufigkeit und Hektigkeit ihrer
einstürme beweisen aber gerade die Bedentung
und Wichtigkeit, welche sie den von uns festgehalienen
Stellungen beimessen.
Nunmehr ilehen wir bereit zunenen Schläent!
Der mit groten Mitleln ine Merk gesente
rutsche Vorstoß wird mit einer entsprechenden
Mrassierung der Kräfte das bisher Errungene
tmalegisch auszumünzen haben. Ein Zeichen der
% wuh en Sorgsalt und der tiefen Gründlichleit, mit
her unsere Oberite Heeresleitung ihre Maßw
durchführt, ist der Umstand, daß trotz
iner taktischen Sitation, welche zu einem Weiteri:oß;
geradem einzuladen schien. Halt gemacht
rurde. Es lam unserer Führung vor allem
raraus an, nicht durch eine Vertiefung des Keils
für den Feind Flankierungsmolichleiten zu schafsen
und damit kirategischer Vorteile sich zu bezeben,
deren wir zur Weiterführung unseres
perationsplanes dringend bedürfen.
Das zZiel der Kämpfe im Westen int auch jetzt
genau das gleiche wie vom Anbeginn der Offenz
ive an: Zermürbung und Lahmung
der seindlichen Kampfmacht! Nicht Pais
und nicht Calais sind unsere nächsten iele,
ionerdn dae Ziel ist einzig u. allein, dem Feind
die Kampfmittel aus den Händen in entwinden,
ihn durch die Tat zu schlagen, seinen Vernichkungswillen
damit zu brechen und ihn für den
#iedensgedanen mürbe zu machen. Gelingt uns
dieses große Ziel und wir dürfen begründete
Hojfuung hiefür hegen dann werden wir auch
Hem Frieden im Westen die Tore geöffnet haben.
Der Kampf an jener Front, der nun ernent auflammt,
wird die Kräfte deo Bewegungskrieges
neu entsalten. Unsere Truppen wissen, daß sie
nicht allein gegen gewaltige tote Festungen und
Wälle und eiserne Mauern zu kämpfen haben,
sondern vor allem gegen die in ihnen verkörpersen
Ideen! In diesem Geifteskampse wird dentshter
Geist über die tote Materie obsiegen!
dDie Große Schlachl.
Abenöbericht.
Berlin, 5. 4.,
*
MTB. abends. Amtlich.
(Drahtb.)
Artillerielämpfe u. örlliche Infanteriegesechte
heiderseito der Somme. Auf dem Weslufer
der Avre scheiterten starke französische Gegenangriffe.
Lebhaste Feuertäzigkeit vor Verdun.
Derneue Angriff an der Somme.
Berlin, 5. 4. Am 4. April 3 Uhr vormittags
holie die deutsche Führung auf dem
Südteil des Hauptkampffeldes zu einem neuen
Schlage aus. Tagelanges Regenwetter hat die
Boden- und Wsphrar hltn deulbe ungünstig
gestaltet. Trotz den sarhen entstande ·
nen Geländeschwierigleiten hatte der Angriff vol-Zie
baben dadei nicht vermocht, den Höhere irische Ofsiziere sind der Ansicht, daß der
Kh.: Weißer Sonntag
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Die einspallige Pelitucile im Anreigentenl Kollet 15 Plg., die Pelticn imn *“ amertel 40 Pl.
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Amlliches Publikakions-Organ
Sonntag, 7. April 1918.
tarke englische Gegenangriffe
an der Hore gescheitert.
Das neue polnische Mintsterium.
über Elemec#u#. —
— Ztalienische Verstimmungen
eN 5 n S r RM
len Erfolg. Die ulischen der Somme und Grivesmeo
dicht massierken leindlichen Divisionen wurden
durchbrochen und ein mehrere Kilometer tiefer
Naumgerin wurde erzielt.
Gegenstoß erlitt der Feind infolge rücksichtslosen
Menscheneinsages allerschwerste Verluste.
Von allen Seiten lausen bestätigende
Meldungen über die neuen unerhörten englischfranzösischen
Blutopfer ein. England opfert
bemwußt die irischen Truppen. Die
lleberreie irischer Dio##ionen dienten zur Aufsüllung
anderer Truppenteile, da das Eintressen
von neuem Ersag aus Irland ausgeschlossen ist.
Die blutigen Verluste der Iren sind ungeheuer.
dauernde Einsau dieser Truppen an den Huptbremwunlten
des Kampses clbsichtlich angeordnet
werde. Die südlich der Somme eingebrachten
Französischen Gefangenen sind völlig
demoralisiert. Mit eritaunlicher Beteinninigteit
machen sie Aussagen über die Nummern der D
viĩionen und Regimenter, über ihre Musenthautn
orte, über Abtransporte u. dgl. Immer stärker
äukert sich die Wut gegen den englischen Bundesgenossen,
dessen brutales Norgehen gegen die
französiscke Zivilbevölkerung sich zum Teil unter
ihren eigenen Augen abgespielt hat, und gegen
das Versagen der englischen Führung. Die Größe
der Bestürzung und der Desorganisation im
engliscken Lager kestätigt sich. In aller Haft
wurden Vesehle aus gegeben. Zwei aus Flander rn
eiligst herbeigezogene Divisionen waren zwei Tage
lang ohne Verpflegung; sie wurden hungrig
und durstig in den Kampf geworfen.
Haag, 5. 4. „Daily Mail“ meldet aus
Porio Das erneute Losbrechen der Schlacht
zeige dentlich den Wunsch der Deutschen, genen
die Reserven Fochs einen vernichtenden
Schlag zu führen. Der Angriff der Deutschen
Wurde auf verhalinismätt ia schmaler Front von
15 Kilomeier Länge von Grivenes bid nördlich
des Weges Amiens-Rouen angeseit. aber mit
großer Mucht durchgeführt. Der Kamus war
auß erordenllich schmer. Ein Angriff solgte dem
anderen. Die Kämpfe dauern an. Die Lag
hemiecihart sich durch eine gleick- zeitige gewaltige
Zunahme der Artillerictatigkeit.
Die Deuischen haben erneunt einen sehr starken
Druck auf das englische H#er ausgeübt. An der
Somme sind die engliscen Stellungen einem
heftigen Trommelfeuer, aun mittlerweile
herangeschaffsten schweren Geschützen der
cutschen ausgesetzt. Gerade an diesem Punlie
mußte die englische Arlillerie eimwas zurückgenommen
nerden.
Die verbündeten Truppen an der
Westfront.
Nach einer Meldung des,Temps“ wollen die
Franzosen sestgestellt haben, daß in der „Plcardie
österr.-ungar. u. bulgarische Jufanterie
an der Seite der Deutschen kämpfe. Aus
den bisbherigen Veröffentlichungen von unserer
Seite ist nur bekannt, daß im Westen öflerrei--lisch-ungarische
Artillerie si# an den Kämpfen
beteiligt.
Fochs Kriegspla
s Genf, ö. d. „Daily Mail“ behonpter, daß
der Kriegsplan Fochs bis zum Sommer die Neueinstellung
von 2 Millionen Engländern
und Kolonialtruppen zur Voraussehung
habe.
Englisch= fr Anzsiische,
n Fr
VITB. Lon ro%% 4 Cneuter) Amtlich
wird milgeteilt: Der rrhnilineliftn Lloyn
„Konserenen
Weorge ist eute morgen von einer Fronkreise
Bei Abwehr und
mit dem Ministerpräzidenten Clemenceau
zurückgekehrt. Sie hatten den Feldmarschall Haig
sowie die Generale Petain, Foch, Pershing u.
Blih besucht.
Die Beschießung von Pario.
5 Geuf, 5. u. Nach Pariser Meldungen vom
Dienstag fallen seit dem Op#termorgen die Gedee
zahlreicher al, bisher auch in die innere
Stadt und in die nenllichen“ en Vororte.
ne Alegstuge.
Der amaliche österr eschei## Vicht.
VeTM. Wien, 5. J., mittags. Amtlich wird
gemeldet: In Venetien wiesen wir südlich der
Fontana-Secca einen nächtlichen Voritoß
der Italiener ab.
Auch am Devoli in Albanien scheiterten
seindliche Unternehmungen gegen unsere Sicherungelinien.
Der Ches des Generalftabs.
Kumänien.
Zum Friedeusschlus mit Rumänien.
* Bud ide fl. 5. 1. Der Bukarester Berichterüatter
„Penti Naplo“ meldel, dan nach
l#irnesenun des Friedensvertrages mit Rumänien
die Truppen des Vierbundes methodich
die besetzten Gebiete räumen werden.
Die Näunung werde bis 15. Moai beendet sein.
Aus Bukarest und anderen Städten werden unsere
Truppen schon früher zurückge#sgen wer den.
Nur die zur Sicherung unferer mwirkschaftlichen
Interessen verbleibenden Divisionen werden
zurückbieiben. Die militärisch-wirtschaftl. Aemter
werden aus Vukareit nach Ploesti verlegt.
Anschluft BVessarabiens
**F Berlin, 5. 4. Der Peni Raplo meldet
dem „Berliner Tagebl alt“ zufolge aus Bukares#t:
Von rumänischer Seite wird fur einen nahen
Zeitpunkt, jedenfalls noch vor der Ralisizierung
des Friedensvertrages die Proklamierung
Bessarabiens zu einem ĩelbitändigen
Staat und sein Anschluf an Rumanien
erwartet.
an Rumänie u.
Die Luge im Osten.
Die schwmeren Kämpfe in Finnland.
&Kopenhagen, 5. J. Der Sonderberichterstatter
von „Politiken“ meldet über die
Kämpfe im Innern Finnlande: Vor Abo toben
heftige Kämpfe. Deutsche Truppen und Weiße
Gardisten haben eine große Abteilung der Roten
Garde eingeschlossen. Der Berichterslaiter
schildert aus führlich nach den Erzählungen der
Flüchtlinge die (Greueltaten der übelfsten Elemente
unter der Roten Garde.
Die Lage r——
Durchführung des deutschrussischen
Friedeusvertrage.
WTB. Mosklau, 4. d. (Reuter.) Zur Durchsührung
der Beitimmungen des deutsch-rusfischen
Friedensvertrages ist eine Sonderkom mision
eingesetzt worden. Das Programm zur
Wiederherstellung des Post- und Tele
graphenverkehrs iist bereits aussgestellt
Die Kommission hat russischen Minensuchbooten
lesahten, den Finnischen Golf und den russischen
I der Ostsee von Minen zu säubern.
Russische Rüstungen.
*“ Ve rn, 5. 4. Havas meldet aus Petersburg,
daß Weneral Bayou, Kommandant des
wurde in solgender
ter Tagblatt
Prot. Weißer Sonntag B 64. 4. Jahr###s
Moskauer Distrikts, Hoffnung ausswaach,
in zwei Monaten eine Armee von einer Million
zusammenzubringen. Admiral Salene hahe
den Cberbefehl uber die Schwarze-Veer-Floite
erhalten. General Smert wurde wieder
auf freien Fuß gesetk.
—
Mallen.
Kine duerreichische Offenjsine in
IJltalien.
* Konitantinopel, 5. J. Das Blitn des
Jungtürkischen Komitees „DHilal“ schreibt: Die
deuische Offensive scheint eine ö#n erreichisch
ungarische Aklion an der italien: schen Front
nach sich ziehen zu sollen. Die it talienisch, Ftont
ist mindenens leilmeise von E###ländern und
Franzosen enblottt.
Anslano.
Das neue polnische Kabinei!.
* Warienn. 5. 1. D
Vorsitz und Finanzen:
Slecti; Un: erricht z!: Ponik-n o: irb lerschn
und soz. Fürf fergen Chodzl Bandwirischaftt:
Dzierzbicki, Juumz. Ö#gers rr Eian devartemen::
Prin Jann: Radziwi.!
Münchener Reugkeleen.
Eingelieferte Morder. Gesern Mur—
den die Mörder des Ober: gels Schelirs# un-
ter sehr narker militarisarer rn an ig nach
Müncken verbracht und NKark gefe'selt *rv einem
Kraftwagen nach der Arreftan *Er* in der Leon-4
1
#
und das Fiei 2 wahrschei
schieppl.
legentlich einer landu irlschaftliche
wurde in
benu jonnten
verletzt aus den
roditraße verbracht, wo sie in
gebracht wurden. Chrinoph. der
sehr frech ben in. wurde i: einen
den iransportte
Banerische nachtichlen.
Schwerer Diebm .
«’«anernIa-1wliern »Hu »Man ei
exitqsrodennsnur«-Je p11i1..3aes«’1!en,
nach dem ern Vorn: 1. zuimn „. Jnnar eberda zwei
Schweine 4 |! worden warer. Die Täter
hüaben: ur 1 O#n und Sleile abde#ochen
lich in Ruckragen ver-Fur
Erniernunn der Cinbrecher wurde
eine Belohnung ausgeseht.
Hammernde Krieg fangere. (#—
uu Verfammiung.
a# nach altenmäßigen
Feutftellungen von 2½%,1 Rriegenetan-=genen
des Beprker Deggendorf innerhalb Sehren
48) Jzeutner Bulier und Schmal: sowie
7250 1#0 Eier gesammelt wurden. Rach Genandnissen
von Gefangenen wurden fur Gier bis zu
o Pfga. das Stuck bezahll. für Feit his tzu I,
Marl das Pfur-2d.
Bom Spiel in d der feebenjahrige
PSrehermeinztersoh Friedrich Sglof in
Augsburg spielte mit nozt drei Kuahen auf einem
Bauplat an einem von den Kindern erba#nen
Schugengrabenunterftand. Als er den Unterstan
neuerdinge mit Erde ber asten mallle. lurzle
die Decke ein, die die vier iic, in dem Frei
Meter liesen Unerfland begrub. Zwei der Knasich
retlen, der dritte lonnie un-Trummern
herausgeogen werden,
Eglhof aber konie nur mehr alse Leiche geborgen
werden.
Ein Grad aus der Bronze zeit, al#“
etwa 1000 Jalre alt. i letzien Heibit in der
Gemeindeflur Königebrunn bei Aug: burg aufgefunden
und jett geöffnet worden. Es ist eine
Grablammer im ungefahren Umfsan 9 von 3 zu
*
Deggendori belannt,
5f
en Tod.
eter aus Tufstein und mit zmei mächtigen
Tuffieinplaiten gedeckt. ODer Jnhalli, Sleletteile,
Bronzedolch und .Blonzeschmuck, wurde der
Konservierungsanal: des Landesamts übereben.
Verbrann". In Mistendorf (Fränkische
Schweiz) erlit#t - jähr. Mädchen des Landwirts
Ochs beim Anheizen des Osens derartige
Brandwunden, dan es nuch einigen Stunden verschied.