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gnons liefen in den italienischen Städten herum, stiegen an
den Ecken der Stadt auf einen Stein hinauf, schwangen den
Hut drei-, viermal, schrieen so lange, bis die Straßen voll
wurden. So streiften sie durch ganz Italien. Ignatius selbst
konnte nicht einmal recht Iralienisch, sondern vermischte Spanisches
und Italienisches.
Da er sich so verdient und seine Compagnons hinlänglich
Aufsehen gemacht hatten, entschloß er sich im Jabr 4557, mit
zweien aus seiner noch kleinen, nun vielleicht aus einigen zwanzig
Mitgliedern bestehenden Gesellschaft, 2e Fevre und Laynez,
nach Rom zu gehen.
C. Stiftung und Einrichtung des Jesuiten-Ordens.
In Rom muß Loyola frühe Männern in die Hände gefallen
seyn, die ihn bildeten: Denn von seinem ersten Eintritt
in Rom an hat man einen andern Mann vor sich, einen
Mann, der nicht so blindlings in jeden Entwurk hineinirrt,
nicht auf die Vorsehung rechnet, daß sie jede Unvorscchtigkeit
des Menschen vergüte; sondern einen Mann, der künsilich
vorbereitet, alle Mittel der Klugbeit versucht. Er gewinnt in
Rom einige Kardinäle, Damen, die beim Pabst viel gelten,
und bahnt sich erst so allmählich den Weg zum heiligen
Vater.
Gleich bei seinem ersten Entwurf, den er für seinen Orden
macht, sieht man, wie Alles darauf angelegt ist, den Pabst
zu gewinnen. Der Orden wurde so eingerichter, daß er dem
Pabst nichts als ein paar Bogen Papier kostet. Es wurde
jedem Ordensbruder zur Mlicht gemacht, an dem Ort, wohin
er kam, in's Hospiral zu gehen, da der Kranken zu warten,
und dann allmählich vom Hospital aus auf die Stadt zu
wirken; jedem zur Plicht gemacht, daß er vier Gelübde