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sich bei dem König, das heißt bei dem Kardinal Fleury, beschweren,
daß man über ein: von seinem Reichshofrath schon
entschiedeve Soche, bei der überdieß allein dieser kompetenter
Richter sey, in Frankreich noch richten wolle. Nun
war man damals ohnedieß im Begriff, mit dem Kaiser Frieden
zu schliehen, wan schien also auf seine so gerechten Beschwerden
dießmal Rücksicht nehmen zu müssen; der Fortgang
der Sache wurde gehemmt.
Allein das schöne Ehepaar und ihre hohen Protektoren
gaben das Spiel, wobei so viel gewonnen werden konnte,
nicht so leicht auf. Sie hofften auf andere Zeiten und Umstände,
behielten unterdeß den angemaßten Namen, Wappen,
Titel und Livreen, ließen's beim Klagen und Beschweren bewenden,
suchten nur ihre Freunde und ihre Kabale zu unterbalten.
So ging's Jahre lang fort; unterdeß aber fiug doch
mancher ihrer mächtigsten Beschützer an, mehr in's Klare zu sehen.
Nur die Rohaus blieben ihnen, und die ränkebolle de
la Mezière. Dorh auch da ward er dlich Alles alt und matt.
Ich weiß auch nicht, wie sich der regierende Herzog von
Wirtemberg bewegen ließ, einzuwilligen, daß. die Sache wieder
vor dem Pariser Parlament vorgenommen werden durfte.
Freilich schien er damals auf die guͤnstigen Gesinnungen des
Hofes rechnen zu können, denn er hatte damals alles Moͤgliche
gethan und wit gutem Erfolge es gethan, daß sich bei dem
ausgebrochenen östreichischen Erbfolgekrieg die vorliegenden
Kreise nicht erklärten.
Der Prozes worde also wieder bei dem Parlament vorgenommen;
allein Alles hatte sich nun geändert. Die Sache
hatte so lange gedauert und so vielen Lärm gemacht, daß endlich
alle dabei gebrauchten Kabalen an's Licht gekommen.
Das Herkommen des schönen Ehepaars war allgemein bekannt
geworden; wie es auch bald volleunds allgemein laut wurde,