Vorrede des Herausgebers.
Auch dieser zweite Band der Hannöberischen Geschichte
hat so viele, dem Manuseripte des verewigten Verfassers
entnommene Zusätze und Veränderungen erhalten, daß
die gegenwärtige Ausgabe dieses, für die Verfassungs Geschichte
deutscher Staaten anerkannt wichtigen Werks, als eine
neue, vermehrte und verbesserte Auflage betrachten
werden kann.
Alle diese Zusätze im Einzelnen aufzählen zu wollen,
würde zu weit führen, da, wie dem sorgfältigen Leser nicht
entgehen wird, fast keine Seite ohne Aenderungen geblieben ist.
Die dem Umfang nach bedeutendste Einschaltung im Terte
ist die S. 211 bis S. 218 vorkommende Geschichte des Zellischen
Successionsstreits. Sonst wurde das Neue großentheils
in die Noten verwiesen, deren eine sehr große Zahl neu hinzugekommen
ist. Unter den Beilagen ist bloß der Abdruck
der Religioné= Reversalien Herzogs Johann Friedrich vom
25. Mai 1674 (Nr. XII.) neu.
Der Herausgeber beschränkt sich dahet, wie in dem Vorwort
zum ersten Bande dieser Geschichte, darauf, die Andeutungen
bemerklich zu machen, in welchen der Verfasser in dein