Volltext : Königlich Württembergisches Staats- und Regierungs-Blatt vom Jahr 1808. (3)

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den  bisherigen  Feldwebel  bei  der  Koͤnigl.  Garde  zu  Fuß  Gaͤrtner  zum  Poliezei-Lieutenant

  und
den  Accessisten  Brodhag  und  Thorschreiber  Krämer  zu  Polizeischreibern  allergnddigst

  zu  ernennen  geruht.  Den  7.  Febr.  1808.

Bei  dem  Königl.  Lycäum  zu  Rottweil  ist  gegenwärtig  das  dritte  Professorat  des  philosophischen
  Cursus  nebst  der  damit  verbundenen  Caplanei  an  der  dortigen  L.  Frauen-Kirche
erledigt.  Es  wird  dies  zu  dem  Ende  bekannt  gemacht,  damit  sich  die  Candidaken  um  diese
für  die  befragte  Lehrstelle  die  Pensa  der  Rhetorik,  Aesthetik(,  Geschichte,  Pädagogik  und

Didaktik  bestimmt  seien.

Da  die  Schuldienste  zu  Höchstberg,  Oberamts  Nekarsulm,  und  zu  Biberach,  Oberamts
  Kirchhausen,  durch  die  am.  6.  Febr.  erfolgte  Beförderung  der  dasigen  Schullehrer  in
Erledigung  kamen,  so  wird  solches  hiemit  zu  dem  Ende  bekaunt  gemacht,  damit  sich  die
Competenten  ordnungsmäsig  melden  können.  Zugleich  aber  wird  bemerkt,  daß  diesenige,
welche  noch  nicht  geprüft  sind,  sich  einer  vorläufigen  Prüfung  bei  dem  katholischen  Stadrpfarrer
  Urig  in  Rekarsulm  zu  unrerziehen  haben.

 

 

Edictal-Citation.

Stuttgart.  Carl  Christian  Friderich  Hopfenstok,  gewesener  Kirchenraths-Sekrerarius
  und  Tarator,  welcher  im  Jun.  180#4-  wegen  beträchtlichen  Cassenrests  entwichen  ist,
wird  hiemit  auf  allerhöchsten  Befehl  des  Königl.  Hochpreißl.  Ober-Justiz-Collegi#  I.  Senats,
Ad  Mand.  Cacr.  Reg  Niaj,  aufgefordert,  sich  innerhalb  eines  peremtorischen  Termins  von
180.  Tagen,  wovon  ihm  bo.  für  den  ersten,  60.  für  den  zweiten,  und  bo.  für  den  dritten
und  lezten  Termin  hiemit  anberaumt  werden,  bei  unterzeichneter  Behörde  einzufinden,  und  über
seine  schwere  Vergehungen  zu  verantworten,  widrigenfalls  er  zu  gewärtigen  habe,  daß  nach
fruchrlos  verstrichenem  Termin  wider  ihn,  was  Rechtens  ist,  in  Contamaeiam  gesprechen  werden
  würde.  Den  31.  Jul.  1307.  Königl.  Stadt  Oberamt.

Laichingen.  Oie  durch  den  Tod  des  ersten  Schul-Lehrers  allhier  offene  Stelle  isi  durch  eine  gesezmäsige
  Wahl  zu  ersezen,  wozu  Donnerstag  der  25.  Febr.  ausersehen  ist.  Die  Competenten  müsen
mit  Ober-Conststoral=  und  andern  gültigen  Zeugnissen  versehen,  und  im  Stande  seyn,  den  Kindern  der
hiesigen  Honoratioren  wenigstense  in  den  Anfangsgründen  der  lateinischen  Sprache  Unterricht  zu  geben,
der  4  aufgestelltun  Kirchen=  uno  Instrumental-Masik  vorzustehen,  auch  vorzusingen,  wenn  die  Orgel
nicht  gespielt  wird.  Die  Besoldung  Geträgt  nach  der  Competenz  Berechnung  nebst  geraumiger  Wohnung,
Scheuer  und  einem  Kuchen-,  aneh  einem  besondern  Sezling-Gärtle  gegen  290  fl.,  wovon  kein  Propisor
zu  unterhalten  ist.  Den  3.  Febr.  10S.  Gemeinschaftl.  Amt  und  Magistrat  allda.

Beuttelsbich.  Bei  der  Königl.  Cameral-Verwaltung  dahier  werden  12  Aymer  12  Imi  180##
herrschaftl.  Gefällnein,  welche  nach  allerhöchstem  Befehl  vom  10.  Jan.  d.  J.  sub  hasta  zum  Verkauf
unsgesezt  worden,  Montag  den  15.  Febr.  Vormittags  16  Uhr  dffentlich  entweder  ganz,  oder  je  nachdem

auch  theilweise  unter  Vorbehalt  allerhöchster  Ratifccation  verkauft  werden.  Den

 

sich  Liebhaber  find#n,  ster  2
21.  Jan.  1808.  Koͤn.  Cameral-Verwaltung  allda.
Blaubeuren.  Unterzeichnetes  Königl.  Cameralamt  hat  den  allerhöchsten  Auftrag,  von  hiesigen

herrschaftlichen  Reclitäten  folgende  nun  entbehrlich  gewordene  entweder  zu  verkaufen,  oder  zu  verpachten,