Volltext : Königlich Württembergisches Staats- und Regierungs-Blatt vom Jahr 1813. (8)

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Marie  Thérese,  Cursteur  de  Dacademie  Im-Périale
  des  beaux  arts,  Chambellan;  Ministre
d’état,  des  conférences  et  des  affaires  etrangeres
  de  S.M.  Impériale  Royele,  Apostolique;

Lesquels,  apres  avoir  Cchangé  leurs  pleinspouvoirs,
  ons  conwenus  des  articles  suivants.

Article  1.

Apartir  du  jour  de  lasignature  du  présent
acte,  il  y  aura  peix  et  amilié  entre  LL.  MM.
le  Roi  de  Württemberg  et  [IEmpereur
d’'Autriche,  hoi  de  Hongrie  etde  Bohème,
leurs  hériliers  et  successe  urs,  leurs  élats  et
aujets  à  toute  perpéluilé,  et  les  repports  de
Ccommercc  et  autres  entre  les  deux  états  seront
  rélablis  tels  qu’ils  existoient  avant  la
Suerrc.

Art.  2.

Llliance  enlre  les  deux  hautes  Parties
conlraclanles  aura  pour  but  la  cooperalion
la  plus  active  des  deuxz  puissances  pour  le
rélablissement  d'un  ordre  des  choses  en  Europe
  qui  assure  à  loutes  l’indépendance  et
leur  tranquillité  füture.  Le  Würliemberg
en  consequence  se  dégage  des  liens  de  la
Consederalion  du  Khin  el  joindra  immedie--tement
  ses  armeées  à  celles  des  puissances
alliees.

Art.  3.

Par  zuite  de  T’article  prerédent  les  haules
Parties  contraclanles  sonl  conrenucs  de  s  àider
  avec  tous  les  moyens  due  lo  providence
amis  à  leur  disposition,  Ccl  une  Pes  poser  les
armes  due  d’'un  commun  accord.

rer  anderer,  Kanzler  des  militärischen  Marien-Theresien-Ordens,
  Curator  der  Kaiserlichen
  Akademie  der  schönen  Künste,  Kammerherrn,
  Staats=  und  Conferenz-Minister
und  Minister  der  auswärtigen  Verhältnisse
GEr.  K.  K.  Apostolischen  Majestät;

welche  nach  Auswecholung  ihrer  Wollmachten
  über  folgende  Artikel  übereingekommen
  sind

Artikel  r.

Von  dem  Tage  der  Unterzeichnung  des
egenwärtigen  Vertrags  an  gerechnet  soll
riede  und  Freundschaft  zwischen  IJ.  MM.
dem  Könige  von  Württemberg  um
dem  Kaiser  von  Oesterreich,  Kenig
von  Ungarn  und  Böhmen,  Ihren  Erben
und  Nachfolgern,  Ihren  Staaten  und  Unterthanen
  für  alle  künftigen  Zeiten  bestehen,
und  die  Handels=  und  andere  Verhältnisse
zwischen  den  beiderseitigen  Staaten  sollen
auf  den  Fug  hergestellt  werden,  wie  sie
vor  dem  Kriege  bestanden.  -

Art.  2.

Die  Allianz  zwischen  den  beiden  hohen
kontrahirenden  Theilen  soll  die  thätigste
Mitwirkung  der  beiden  Mächte  zu  der  Herstellung
  ciner  Ordnung  der  Dirge  in  Europa
  zum  Jwecke  haben,  welche  allen  die  Unabhängigkeit
  und  ihre  bünftige  Ruhe  sichert.
Württemberg  entsagt  demnach  der  Verbindung
  mit  der  Rheinischen  Conföderation,
und  wird  unverzüglich  seine  Armeen  mit  jenen
  der  verbündeten  Mächte  vereinigen.

Art.  3.
In  Folge  des  vorhergehenden  Articels
sind  die  hohen  kontrahirenden  Theile  übereingekommen,

  sich  mit  allen  Mitteln,  welche

  die  Vorsehung  in  ihre  Hände  gelegt  hat,
zu  unterstüßen  und  die  Waffen  nicht  anders
  niederzulegen,  als  mit  wechselseltigem
Einverständnisse.  k4