Contents : Grundzüge der deutschen Schulgesetzgebung.

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2.  Ressortmäßige  Einordnung.

Großherzogtum  Sachsen.

„Die  Kufsicht  über  Errichtung,  Einrichtung  und  Unterhaltung  der  Sortbildungsschulen
  liegt  denselben  Behörden,  welche  die  einfache  Dolksschule
  zu  beaufsichtigen  haben,  und  in  demselben  Instanzenzuge  ob.“

(esetz  vom  24.  Juni  1874.)

Sachsen-Meiningen.

„Die  Beaufsichtigung  über  die  Fortbildungsschulen  führt  die  GSemeindebehörde,
  unbeschadet  des  Kufsichtsrechts  des  Kreisschulinspektors.“
(Gesetz  vom  3.  Januar  1908.)

Sachsen-Kltenburg.

„Die  Zufsicht  über  die  Errichtung,  Einrichtung  und  Unterhaltung  der
Fortbildungsschulen  liegt  denselben  Behörden  ob,  welche  die  Dolksschule
zu  beaufsichtigen  haben.“  (Gesetz  vom  12.  Jebruar  1889.)

Sachsen-Gotha.

„Die  Zufsicht  wird  von  den  zur  Beaufsichtigung  der  volksschule
berufenen  Behörden  ausgeübt.“  (Eesetz  vom  24.  Juli  1897.)

Schwarzburg-Rudolstadt.

„Die  Kufsicht  über  die  Errichtung,  Einrichtung,  Unterhaltung  und  Leitung
der  Fortbildungsschulen  steht  den  zur  Beaufsichtigung  der  Dolksschulen
berufenen  Behörden  zu.“  (Gesetz  vom  11.  Dezember  1875.)

Reuß  j.  C.

„Die  Kufsicht  über  die  Errichtung,  Einrichtung  und  Unterhaltung  von
Fortbildungsschulen  liegt  denselben  Behörden  ob,  welche  die  Dolksschule
zu  beaufsichtigen  haben.“  (Gesetz  vom  31.  Juli  1900.)

5.  Schulpflicht.
a)  für  Knaben.

Bauern.
„Die  Schulpflicht  beginnt  für  Knaben  und  Mädchen  mit  der  Dollendung
des  6.  Lebensjahres  und  dauert  regelmäßig  zehn  Schuljahre.
hiervon  treffen  regelmäßig  sieben  Jahre  auf  die  Werktagschulpflicht
und  drei  Jahre  auf  die  Sonntagschulpflicht.“
(Ngl.  Kllerhöchste  Derordnung  vom  4.  Juni  1905.)

Württemberg.

„Jum  Besuche  derselben  (der  allgemeinen  Fortbildungsschule)  sind  die
aus  der  Dolksschule  Entlassenen  zwei  Jahre  lang  verpflichtet,  soweit  sie