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Terrain ja das Heckenland der Perche mit ihren Engpässen
war, konnte man deutlich unterscheiden. Der Feind hatte die
Höhen und den Wald bei Dorf und Schloß Ardenay stark
besetzt. Es wurde heftig um diese gekämpft, am Nachmittage
von den 64ern und 24ern Schloß Ardenay erstürmt, und bei
einbrechender Dunkelheit der Feind mit dem Bajonett aus den
Dörfern la Butte und Ardenay vertrieben. Wir waren gegen
3 Uhr in Sicht der uns bestimmten Dörfer Volnay und St.
Mars de Locquenay gelangt, aber noch durften wir nicht an
Ruhe denken. Rechts von uns tönte immer noch der Lärm
des Gefechtes, und ehe dieses nicht schwieg, durften wir unsere
Bereitschaftsstellung nicht verlassen. Wir hatten im Walde
Rendezvous gemacht und schritten nun dazu, uns dasselbe etwas
erträglicher zu gestalten. Es wurde versucht, Feuer anzubrennen,
um uns einigermaßen zu erwärmen und die total durchnäßten
Sachen etwas zu trocknen. Nach vieler Mühe gelang es unter
Schnee und Eis so viel trockenes Holz zu finden, um erst ein—
mal Feuer zu bekommen, und dann lohten bald wahre Scheiter—
haufen zum düsteren Himmel, an denen wir unsere erstarrten
Glieder wieder geschmeidig machten. Noch lange mußten wir
hier geduldig ausharren. Dreimal versuchten wir, als das
Gefecht beendet schien, uns ins Trockene zurückzuziehen, und
dreimal mußten wir wieder halten und Front machen, das
letztemal sogar ausschwärmen und eine Verteidigungsstellung
einnehmen, weil das Gefecht wieder an Heftigkeit gewann und
sich bis in unsere nächste Nähe zu ziehen schien.
Endlich gegen 6 Uhr kam der Befehl zum Einrücken,
wohl selten mit mehr Freude begrüßt!
Die Stellung der Armee des Prinzen-Feldmarschalls
war also am Abend des 9. folgende:
Das brandenburgische Korps war im Zentrum der Armee
den beiden Flügeln vorausgeeilt, die 6te Division stand mit
ihren Vorposten über Ardenay hinaus, das rechte Seiten-Detachement
inmitten des Feindes in la Belle inutile. Wir,
die 5te Division, hatten die Avantgarde über den Naraisbach
vorgeschoben, die Vorposten am Bois de Loudon etabliert.
Das IX. Korps war bis Bouloire gefolgt. Das XlIII. und
X. Korps hatten dagegen das ihnen gesteckte Ziel bei weitem