Volltext : Königlich Württembergisches Staats- und Regierungs-Blatt vom Jahr 1819. (14)

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Saͤchsischen  kanden,  den  frelen  Städten  Lübeck,  Frankfurt,  Hamburg  und  Bremen,  und
den  übrigen  deutschen  Bundesstaaten,  deren  Post-Verwaltung  dem  Fäürstenhause  Tburn
und  Taxis  übertsagen  ist,  entweder,  wie  bisher  anco  Grenze,  oder  ganz  bis  zum
Bestimmungsorte  zu  franklren,  oder  auch  ganz  unfrankirt  ablaufen  zu  lassen.
Desgleichen  können  auch  dle  Briefe  aus  den  benannten  Stagten  nach  dem  Kbnigreiche
Wärttemberg  entweder  ganz  unfrankirt  ablaufen,  oder  bis  an  den  Bestimmungsort
im  Konigreiche  Würktemberg  frankirt  werden,  wozu  die  erforderlichen  Berfägungen
bereits  getroffen  worden  Fnd.

Die  Correspondenk  nach  den  Kömgreichen  Hannover  und  Dänemark,  nach  dem.
Braunschweigischen,  nach  den  Herjogthämern  Schleßwig  und  Holstein,  den  Khnigl.  Preussischen,
  Wesiob  élischen  und  Rhelnischen  Prooinzen  kann  ebenfalls  entweder  unfrankirt  aba
laufen,  oder  ganz  bis  an  den  Bestimmangsert  frankirt  werden.

Die  Briefe  nach  Holland  und  den  Niederlanden  können  ebenfalls  bis  an  den  Bestimmungsort
  frankirt  werden.  Außerdem  unterliegen  sie  der  Frankatur-Werbindllchkeie.
bis  zur  Kdnigl.  Württembergsschen  oder  Kduigl.  Nlederländischen  Grenze,  je  nachdem  das
kine  oder  andere  der  Convenienz  des  carrespondirenden  Publikums  entsprichs.

Die  Briefe  nach  dem  Großberzogthum  Mecklenburg,  dem  Oldenburgischen,  nach
Schweden  und  Norwegen  kbunen  ebenfalls  ganz  unfrankl  ablaufen,  oder  bis  zur
Grenze  franksrt  werden.  Auch  die  Briefe  nach  Rußland  und  Poken  kbönnen  nach  Verlangen
  auf  der  Frankfurter  Reute  unfrankirt  abgesendet  werden,  wogegen  es  jedoch  hinsichtlich
  der  Correspondenz  nach  Russisch-Polen  und  #itthauen  bei  den  bisherigen  Bestimmungen
sein  ferneres  Verbleiben  hat.

Die  Briefe  nach  Nordamerika  können  nach  Belieben  der  Aufgeber  entweder  bis  zur
ouropälschen  oder  bis  zur  amerikanischen  Küßte  frankirt  werden.

Auch  steht  es  dem  correspondlrenden  Publikum  frei,  die  Briefe  nach  England  auf  der
Frankfurter  Route  über  Calals,  Ostende,  Cuxhaven  oder  Holland  abzusenden.

Ven  den  diese  gesamten  Correspondenz-Verhältnisse  betreffenden  Tariffen  kann  bes
den  sämtlichen  Ober-Post=  und  Postämtern  KHinsicht  genommen  werden.

Stuttyart  den  6.  Oktober  1879.

Alexander  Freiherr  von  Vrints-Berberich.

 

Schnthak.  Nach  einem  Erlatg  Königl.  Finanz-Kammer  des  Fart-Kreises  solle  mit  dem  hieher

#rchen  eigenthümlichen  und  gultfreien  segenannten  Widdum-Gurh  in  dem  Grosherzoglich  Badischen

it  Seonfeld  ein  Verkaufs-Bersuch  im  ganzen  und  siuckweise  gemacht,  und  in  den  Kauf  auch  der  diesseitige

Antyril  am  kleinen  und  Blutzehenten  zu  Sennfeld  gegeben  werden.  Das  Guth  besieht  in  ca.  207/2  Morgen

Ackerfeld,  und  2  ½  Morgen  Wiesen.  Die  Verkaufs-Handlong  wird  bie  Donnerstag  den  28.  Okt.  d.  J.,

VBormittags  10  Uhr,  im  Ort  Sennfeld  vorgenommen,  wozu  diejenigen  Liebhaber,  die  sich  über  das  zu
Bilem  Kauf  erforderliche  Vermogen  auswelsen  koönnen,  eingeladen  werden.  Den  6.  Okt.  8:9.

Kouigl,  Kameralamr.