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der Staͤnde und ihrer Comites weit mehr, als derer, die in
ihrer mächtigen, schnell wirkenden Hand die ganze Fülle der
öffentlichen Gewalt haben. Man schont sie des Gemeinwohls
wegen, weil jene Korps, wenn sie noch wirksam seyn sollen,
der öffentlichen Meinung weit weniger enrbehren können, und
kein erfahrener, verständiger Mann über dem schönen heutigen
Tage den gestrigen und ehegestrigen vergißt. Aber eben diese
Sorge für Gemeinwohl und eben dieses Bestreben, die ungeschwächte
Wirksamkeit solcher Korps zu erhalten, die oft
dringend zur stillen Schonung rathen, führen oft auch zur
lauteren RKüge. Man muß sprechen, so lange es noch Zeit
ist, und der Schaden, der, mit heimlichem Murmeln fort und
fort erzählt, oft zum seltsamen Abenteuer wird, erscheint nicht
selten desto weniger gefährlich, je unerschrockener der ganze
Umfang desselben untersucht wird.
Auch hier möchte dieß wohl der Fall seyn. Das ständische
Comité hat sich seit jener Krise der öffentlichen Meinung
nicht verschlimmert, sondern es ist nur ungefähr eben dasselbe
geblieben. Es hat sich verschlimmert, weil Alles fortschritt,
Alles sich änderte, das Personal der landesherrlichen Kollegien
veredelt wurde, und überall ein regerer öffentlicher Geist erwachte;
das ständische Comits allein aber eine Unwandelbarkeit
der Meinungen und Sitten und Grundsätze und beinahe
auch seines Personalwerthes behielt, die dem, der alte Zeiten
bloß perspektivisch vor sich hat, leicht wahre Verschlimmerung
scheinen kann. Was sich sichtbar gebessert hatte, wie dieß
immer wohl von dem Personalwerthe galt, hatte doch nicht
im Verhältnisse zum ganzen Zeitalter gewonnen.
Man hob jetzt freimüthiger als ehedem sein Haupt auf,
und je lebhafter man fühlte, daß der alte Geist der Verheimlichung,
den man ehedem als Schutzengel gegen unkonstitutionelle