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den Namen Geschichte geben könnte; und B R. Tscharners
Historie der Stadt Bern, (GBern, 2. Th. 1766. 8.) ist
eigentlich blos ein Ruszug aus Stettler. Bern hat nicht ein.
mal eine Geschichte der Art wie J. J. Vodmers Geschichte
der Stadt Zürick zum Gebreuch der Real-Sckulen ist, so viei
auch letzterer, selbst nach ihrem Zweck, zur Vollkommenheit
fehlt.
3. Nothwendig erhielt aber dieser Vertheidigungs-Bund
manche neue Bestimmungen, wie neue Genossen beitraten;
er gewann an Umfang, aber nicht an Festigkeit; denn nicht
alle Consöderirte vereinigten sich zu einer und eben derselben
Akte, nicht alle erhielten dieselbe Rechte, nicht alle verlangten
eben denselben Schutz gegen dussere oder innere Gewalt.
So lautete das Unionsdocument der Züricher in vielem
ganz anders als die Confoͤderationsakte der vier ersteren Orte,
und Glarus war hundert Jahre lang im Bunde, ohne
alle Rechte zu genieß n, die den übrigen zukamen. Jeder
neue Alliirte empfieng oder machte seine eigenen Bedingungen.
Nur blieb doch immer die Einheit des Defensir=Zwecks
gegen Habsburg, weil bei allen aristokratischdemokratischen
Gäührungen, die damals im ganzen sädwestlichen
Deulschland brausten, und wovon die Helvetischen Geschichten
einen Theil ausmachten, immer doch das Haus
Habeburg-Oesterreich als Chef der großen Aristokraten galt.
(von Valthasar) Gedanken und Fragmente zur Geschichte des
gemein, eydgenössischen Rechts, nebst einigen Urkunden. Lujern,
1783. 8.
4. Die Siege bei Sempach im Lucernischen und bei 1386
Näfels im Glarnerlande versicherten endlich den Bun,ul.
desgenossen einen Frieden, der nicht blos auf wechselsweiser *'
Verabredung, sondern mehr noch auf dem tiefen Eindruck
beruhte, den Siege dieser Akt machen mußten. Sie selbst